Wissenschaftler schockiert

Darum sollten Sie nie wieder Salami, Bacon oder Hot Dogs essen

Gesund sind Bacon, Salami oder Jerky sowieso nicht. Jetzt ist aber klar: Es ist noch viel schlimmer als gedacht. Streichen Sie diese Dinge vom Speiseplan.

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Bacon voller Nitrat

Sieht lecker aus, birgt aber dramatische gesundheitliche Risiken: Bacon.

Verarbeitetes Fleisch wie Jerky oder Salami gelten ohnehin nicht als beste Option für ein gesundes Frühstück. Zu viel Salz und ungesunde Fette sind in diesen Lebensmitteln enthalten, gesund ernährt man sich mit diesen Zutaten nicht. Besonders Nitrat, das diesen gepökelten Produkten in der Regel zugesetzt ist, steht schon länger in der Kritik. Forscher sehen seit Jahren einen Zusammenhang zwischen einigen Krebsarten, Demenz sowie Parkinson und dem Stoff, der vielen entsprechenden Fleischprodukten zur Konservierung zugesetzt wird. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse einer Studie der John Hopkins University in Baltimore gehen jetzt noch weiter. Bei der Untersuchung mit über 1.000 Teilnehmern stellte sich heraus: Menschen, die häufig gepökeltes und stark verarbeitetes Fleisch essen, sind besonders anfällig für manische Episoden. Um genau zu sein: Das Risiko steigt um das Dreieinhalbfache. Doch nicht nur das. Eine weitere Studie besagt, dass ein hohes Konsum von Bacon das Risiko an Darmkrebs zu erkranken erhöhen kann.

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Bacon erhöht das Darmkrebs-Risiko um 20 Prozent

Eine Studie der Oxford Universität untersuchte den sechs Jahre lang den Zusammenhang zwischen Darmkrebs und dem Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch. Dabei analysierten die zuständigen Forscher die Daten von fast einer halben Millionen Menschen, von denen innerhalb der sechs Jahre 2.609 Menschen an Darmkrebs erkrankten. Bei 40 von 10.000 Probanden, die in der Studie circa 21 Gramm rotes, verarbeitetes Fleisch (circa eine Scheibe Bacon) pro Tag zu sich nahmen, diagnostizierte man Darmkrebs. Bei den Probanden, die täglich 76 Gramm rotes, verarbeitetes Fleisch (ungefähr ein halbes Sirloin Steak) aßen, waren es bereits 48 Menschen von 10.000. Die Studie zeigt: Der Konsum von zwei bis drei Scheiben Bacon pro Tag, anstelle von einer, erhöht das Risiko an Darmkrebs zu erkranken um 20 Prozent.

Manie: Darum macht uns Fleisch psychisch krank

Hyperaktivität, Unkonzentriertheit, Schlafstörungen, unfokussierte Euphorie, Stimmungsschwankungen: die psychischen, oft monatelang anhaltenden Folgen eines erhöhten Konsums nitrathaltiger und gepökelter Produkte sind frappierend. Zwar sind solche Krankheitsbilder in der Regel auch genetisch begünstigt, die Wissenschaftler sind inzwischen aber sicher, dass die Ernährung einen erheblichen Einfluss auf psychische Probleme hat. Nitrate beeinflussen demnach die Struktur unserer Darmbakterien, was sich wiederum auf unser Gehirn auswirkt. Einen vergleichbaren Effekt konnte man bereits bei Ratten nachweisen. Auch die entzündungsfördernde Wirkung des Fleischs könnte eine tragende Rolle in unseren Körpern spielen, die sich bei psychisch anfällig Menschen in einer Manie äußern könnte. Noch könne aber kein abschließendes Urteil gefällt werden, es seien weitere Studien geplant, um tiefergehende Einsichten zu ermöglichen.

Wie viel rotes, verarbeitetes Fleisch ist in Ordnung?

Immer mehr Experten sind sich einig, dass rotes und verarbeitetes Fleisch die Gesundheit gefährden und empfehlen daher den Konsum einzuschränken. Besonders der tägliche Konsum kann das Darnkrebs-Risiko drastisch erhöhen. Zum einen können Chemikalien, die bei bestimmten Zubereitungsarten wie dem Räuchern, Pökeln und Grillen entstehen, schädlich wirken, zum anderen vermutet man, dass eines der Proteine, das dem roten Fleisch seine Farbe gibt, den Darmtrakt beschädigen könnte, wenn es bei der Verdauung aufgespalten wird. Das heißt nicht, dass man komplett auf rotes Fleisch verzichten muss, schließlich enthält es auch gesunde Nährstoffe wie Eisen und Proteine. Man sollte den Konsum von rotem und verarbeitetem Fleisch jedoch auf jeden Fall mindestens reduzieren und darauf achten, dass man genügend Ballaststoffe zu sich nimmt, die dem Darm gut tun.

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