Hart oder zart?

Fakten-Check: So sicher ist Butter bei Raumtemperatur

Kalte Butter aufs Brot – das wirkt nahezu unmöglich. Doch wie sicher ist Butter, die bei Raumtemperatur gelagert wird? Die ganze Wahrheit.

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Butter

Kalte Butter ist zum Verstreichen viel zu fest.

Wer hat sich nicht schon mit zu kalter Butter abgekämpft? Zuerst lässt sie sich kaum vom Block abstreifen, dann zerreißt man bei zu aggressivem Streichen fast das Brot. Aber muss Butter überhaupt im Kühlschrank aufbewahrt werden? Schließlich ist es ein verderbliches tierisches Produkt, dessen Haltbarkeit von niedrigeren Temperaturen deutlich verlängert wird. Wie schlecht ist es also wirklich, Butter einfach bei Raumtemperatur zu lagern? Experten haben nun gegenüber der Food-Plattform The Takeout die finale Antwort geliefert.

Butter: Raumtemperatur oder Kühlschrank?

Klar ist: Kühle Temperaturen reduzieren die Geschwindigkeit in der sich Bakterien vermehren können. Deshalb hält sich Butter im Kühlschrank auch ohne weitere Probleme um die zwei Monate. Weniger Bakterien, weniger Verderben von Lebensmitteln, logisch. Wie anfällig ist Butter aber ohne die kühlenden Eigenschaften der modernen Küchenelektronik? Anders als frischer Milch braucht es schon etwas mehr, um eine noch nicht zu alte Butter zum Gesundheitskiller zu machen. Die Experten zeigten sich einig: Ein, zwei Tage bei Raumtemperatur machen einem Block Butter gar nichts. Zwar könne das Streichfett mit der Zeit an Aroma und auch an Bindung verlieren (so dass flüssiges Fett abläuft) – wenn aber nichts auffällig riecht, schmeckt oder aussieht, ist es auch darüber hinaus ohne Probleme zum Verzehr geeignet. Übrigens: Eine Glasglocke hilft auch bei der Haltbarkeit bei Raumtemperatur, außerdem verhindert sie die Aufnahme ungewünschter Gerüche. Wer einen jederzeit streichfähigen Aufstrich sucht, ist jedoch mit Margarine besser beraten.