Technik Wasserkocher

Wie funktioniert ein Wasserkocher?

Wasserkocher gibt es fast in jedem Haushalt. Doch wie funktioniert ein Wasserkocher überhaupt? Lesen Sie hier die wichtigsten Antworten!

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Wie funktioniert ein wasserkocher?

Wie funktioniert ein Wasserkocher? Das kommt auf das Modell an.

Wasserkocher gibt es heute in verschiedensten Varianten: Sie sind unterschiedlich ausgestattet, etwa mit einer Temperaturwahl, integriertem Wasserfilter, Warmhaltefunktion oder einer Taste für das Erwärmen von Babynahrung. Außerdem sind Wasserkocher in Kunststoff, Edelstahl oder Glas erhältlich. Auch preislich liegen sie oft weit auseinander. Die günstigsten Modelle aus Plastik sind schon für wenige Euro zu haben. High-Tech-Wasserkocher aus edlen, hochwertigen Materialien kosten dagegen bis zu 150 Euro.

Wie funktioniert ein Wasserkocher? Die Grundelemente!

Trotz unterschiedlicher Funktionen, Materialien und Ausstattung – ein Wasserkocher besteht prinzipiell aus folgenden Elementen:
  • Sockel (Standfuß): An diesem ist das Kabel befestigt, das Sie in die Steckdose stecken. Wenn Sie den Behälter auf den Sockel stellen, versorgt dieser den Wasserkocher mit Strom – und erhitzt so das Wasser. Wasserkocher für den Hausgebrauch haben eine Netzspannung von 230 Volt. Bei Reisewasserkochern oder Geräten fürs Auto liegt sie niedriger (bei 12 oder 24 Volt). Der Grund ist, dass Sie den KFZ-Wasserkocher an den Zigarettenanzünder im Auto mit Hilfe eines speziell geformten Steckers anschließen. Wäre die Spannung höher, wäre die Autobatterie schnell leer.
  • Wasserbehälter: Er besteht entweder aus Kunststoff, Edelstahl oder Glas. Geräte aus Kunststoff sind günstiger und heizen sich weniger stark auf – das Verbrennungsrisiko ist deshalb geringer. Kocher aus Edelstahl sind besser isoliert, heizen das Wasser schneller auf und halten es auch länger warm. Aber: Sie werden oft sehr heiß! Glas ist gut zu reinigen und sehr hygienisch, aber bruchanfällig! Die edle Optik von Glas und Edelstahl macht mehr her als Kunststoff. Das Fassungsvermögen ist unterschiedlich und reicht meist von einem (Reisewasserkocher) bis etwa zwei Liter. Es gibt aber auch XXL-Varianten, in die 3,8 Liter Wasser passen. Zum Erhitzen platzieren Sie den Behälter auf dem Sockel und schalten ihn ein.
  • Heizelement: Ältere Geräte besitzen am Boden des Wasserbehälters eine offene Heizspirale. Sie erhitzt das Wasser nach dem Prinzip eines Tauchsieders, ist aber anfällig für Verkalkungen. Auch lösen sich manchmal Stoffe aus der Heizspirale und gehen in das Wasser über. Besser sind moderne Wasserkocher, bei denen das Heizelement nicht frei im Wasser liegt, sondern im Boden des Wasserkochers versteckt ist. Sichtbar ist dann meist nur eine Metallscheibe.
  • Temperaturfühler: Der aufsteigende Wasserdampf beim Kochen erwärmt den Temperaturfühler. Dies funktioniert aber nur, wenn der Deckel des Wasserbehälters geschlossen ist und der Dampf nicht entweicht. Ist die Zieltemperatur erreicht, schaltet sich der Wasserkocher ab.

Wasserkocher

Ingrid Müller

von Ingrid Müller

Eine gesunde Ernährung, richtig Kochen und gut essen lässt nicht nur die Kilos purzeln, sondern sorgt auch für mehr Wohlgefühl.