Achtung, giftig!

Nach diesem häufigen Fehler macht Reis krank

Sie haben noch gekochten Reis vom Vortag übrig? Dann sollten Sie extrem vorsichtig sein, wenn Sie ihn am nächsten Tag wieder aufwärmen wollen.

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Reis

Servieren Sie frisch gekochten Reis am besten sofort.

Wer gekochten Reis regelmäßig wieder aufwärmt und sich noch keine Lebensmittelvergiftung zugezogen hat, hatte bisher wohl Glück. Auf ungekochtem Reis befinden sich häufig Sporen des Bacillus cereus, die auch beim Kochen nicht komplett absterben. Lässt man den gekochten Reis nun eine Weile bei Raumtemperatur stehen, keimen die Sporen zu Bakterien – die dann Gifte produzieren. Diese Giftstoffe sind nicht zu verharmlosen: sie verursachen Durchfall und Erbrechen. Achten Sie also genau darauf wie Sie Reis zubereiten und im Nachhinein lagern, denn gerade die Lagerung ist essenziell dafür, dass Sie mit dem später wieder aufgewärmtem Reis ein gesundheitlich unbedenkliches Lebensmittel zu sich nehmen.

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So macht Reis nicht krank: Lagerung von gekochtem Reis

Je länger der Reis bei Raumtemperatur aufbewahrt wird, desto mehr Zeit hat der Bacillus cereus sich zu vermehren. Sollte also beim Kochen Reis übrig bleiben, den Sie zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufwärmen möchten, sollten Sie den Rest sofort im Kühlschrank lagern. Im besten Fall innerhalb einer Stunde. Den Reis können Sie nun circa einen Tag lang im Kühlschrank aufbewahren, bis Sie ihn wieder aufwärmen und weiterverwenden. Länger nicht. Achten Sie beim Aufwärmen zudem darauf, dass der Reis so heiß wird, dass er dampft. So gehen Sie auf Nummer sicher und töten neu gekeimte Bakterien ab. Öfter als einmal sollten Sie den Reis aber nicht aufwärmen.

Reiskocher

Sabine Stanek

von

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