Bei Aldi: Raclette für kleines Geld

Aldi-Raclette: Lohnt sich der 20-Euro-Deal?

Zum 10. Dezember steht ein günstiger Raclette-Grill in den Aldi-Regalen. eKitchen verrät, ob sich das Angebot lohnt. Außerdem: Diese Raclette-Zutaten sind ein Muss.

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Aldi-Raclette

Aldi Nord wirbt mit einem Raclette-Grill für rund 20 Euro. Hier der Preis-Check!

Was darf an Weihnachten oder Silvester nicht fehlen? Richtig, das traditionelle Raclette! Wer noch keinen Raclette-Grill besitzt, dem sagt womöglich das Angebot von Aldi (nur Nord-Filialen) zu. Dort gibt es zum 10. Dezember 2018 ein Quigg-Modell (Aldi-Hausmarke) zum attraktiven Preis. eKitchen vergleicht den Raclette-Grill des Discounters mit dem aktuellen Preis-Leistungs-Tipp, dem Tristar RA-2992. Welches Gerät bietet mehr fürs Geld?

Aldi-Raclette vs. Tristar RA-2992

Beide Modelle spielen in der gleichen (Leistungs-)Klasse und brutzeln mit bis zu 1.400 Watt. So erreichen sie in kürzester Zeit eine Maximaltemperatur von circa 230 Grad Celsius und die Zutaten (Empfehlungen siehe unten) sind entsprechend schnell durch. Kartoffeln, Champignons & Co. lassen sich sowohl beim Aldi-Raclette als auch beim Tristar RA-2992 auf acht beigelegte Pfännchen stapeln und gleichzeitig erhitzen. Damit nichts verklebt (etwa der Käse), sind die Pfannen selbstverständlich antihaftbeschichtet. Praktisch: Beide Raclettes sind mit zwei Grillplatten (Alu-Druckguss, Steingrillplatte) ausgestattet, die zusätzliche Brutzelfläche bieten. Bis hierhin herrscht also Gleichstand zwischen den Kontrahenten.

Einschätzung: Aldi-Raclette

Der große Vorteil des Aldi-Raclettes ist sein Preis: Denn für 19,99 Euro bekommen Sie das Quigg-Modell deutlich günstiger als den in Sachen Ausstattung ebenbürtigen Tristar RA-2992 (ab 50 Euro). Auch der Preisvergleich offenbart, dass es sich um einen guten Aldi-Deal handelt: Den ähnlich günstigen Geräten fehlen stets die Extra-Grillplatten aus Alu und Stein. Kurzum: Wer einen günstigen Raclette-Grill fürs weihnachtliche Familien-Dinner sucht, sollte bei Aldi zuschlagen – bevor das Angebot vergriffen ist.

Diese Raclette-Zutaten sind ein Muss

Käse: Das A und O beim Raclette. Der gleichnamige Raclette-Käse ist optimal. Den leicht schmelzenden Schnittkäse sollten Sie immer servieren. Nur beschränken Sie sich nicht darauf: Auch andere Sorten sind für den Raclette-Abend prädestiniert. Wichtig hierbei: Käse, der gut schmilzt, wie kräftiger Emmentaler oder milder Gouda. Als Faustregel können Sie mit etwa 150-200 Gramm Käse pro Person rechnen.
Gemüse: Kartoffeln sind beim Raclette Pflicht. Gewürzgurken, Champignons, Mixed Pickles, Mais, Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Ananas bilden den Grundstein Ihres Raclette-Abends.
Fleisch und Wurst: Bieten Sie Ihren Gästen rohen und gekochten Schinken an. Speck macht sich ebenso in jeder Pfanne gut. Auch Salami schmeckt überbacken richtig lecker, fragen Sie beim Metzger nach einer möglichst pikanten! Fleisch gart man meist auf dem heißen Stein oder der Grillplatte des Raclette-Geräts. Kleine Steaks, Würstchen und Putenstreifen sind ideal, da man sie kurz anbraten kann.
Fisch und Meeresfrüchte: Wenn Sie Fisch mögen, ist beim Raclette besonders der geräucherte gefragt, beispielsweise Lachs. Mit Shrimps und Krabben überraschen Sie Ihre Gäste.
Saucen und Dips: Aioli (am besten selbst gemacht) ist wunderbar. Aber auch Tzatziki oder ein Kräuterquark passen, ebenso wie Cocktail- und Curry-Sauce. Puristen verzichten derweil auf Saucen und Dips, vertrauen auf den Geschmack des überbackenen Käses. Nicht zu Unrecht, hat er doch ohnehin ein starkes Aroma.
Übrigens: Kennen Sie schon den Tefal Cheese’n Co? Dieses neue Supergerät vereint Fondue, Raclette und Tischgrill in einem – hier die Infos!

Raclette-Grills