Aldi: Mikrowelle vom Discounter

Mikrowelle bei Aldi Süd: Modell von Ambiano im Angebot

Mikrowellen zaubern schnell eine heiße Mahlzeit auf den Tisch. Aldi Süd hat ab 28. November ein Gerät von Ambiano auf Lager. Wie heiß ist der Preis?

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Mikrowelle bei Aldi: Preis-Check und Alternative

Mikrowellen stehen bei Aldi immer mal wieder in den Regalen.

In vielen Haushalten gehört die Mikrowelle längst zur Standardausstattung. Die Geräte haben sich seit ihrer zufälligen Entdeckung 1946 stark weiterentwickelt. Heutzutage wärmen sie nicht nur Speisen auf. Funktionen wie Auftau- und Grillfunktion oder ein integrierter Mini-Backofen, verwandeln die Mikrowelle schnell in ein vielseitiges Küchengerät. So ersetzt es mitunter einen herkömmlichen Backofen oder Herd. Aldi hat regelmäßig Mikrowellen in den Filialen. Ab 28. November 2019 ist bei Aldi Süd eine Inverter-Mikrowelle von Ambiano für 129 Euro im Angebot. eKitchen stellt den Küchenhelfer und eine gute Alternative vor.

Mikrowelle bei Aldi: Die Funktion im Detail

Bei der Ambiano-Mikrowelle handelt es sich laut Produktbeschreibung um die Medion MD 17952. Der Küchenhelfer setzt auf die Inverter-Technologie. Dadurch erhitzen Speisen gleichmäßig und selbst Fisch oder Gemüse garen schonend. Die Leistung ist mit 800 Watt angegeben. Das Modell ist mit acht Automatikprogrammen, fünf Leistungsstufen und einer Auftaufunktion ausgestattet. Die Steuerung erfolgt über touchfähige Bedienelemente an der rechten Seite. Ein LED-Display zeigt die Zeit, Einstellungen sowie den auf bis zu 95 Minuten programmierbaren Timer an. Der Innenraum fasst 23 Liter und ist beleuchtet. Am Ende des Kochvorgangs ertönt ein Signal. Eine Kindersicherung beugt Unfällen vor.

Alternative zur Aldi-Mikrowelle

Wem das Aldi-Angebot nicht zusagt, findet in der Clatronic MWG 778 U aus dem Mikrowellen-Vergleich eine aktuelle Preis-Leistungs-Empfehlung. Das Modell verfügt neben acht Automatikprogrammen auch über ein Grill-, Auftau- sowie Schnellprogramm. Auf dem Drehteller mit einem Durchmesser von 24,5 Zentimetern findet etwa bequem eine normale Pizza Platz. Speisen erhitzt die Clatronic-Mikrowelle mit bis zu 800 Watt, im Grillmodus sogar mit bis zu 1.000 Watt. Die Außenmaße des Edelstahlgehäuses sind mit 46x28,8x37 Zentimetern angegeben. Der Innenraum ist beleuchtet und fasst 20 Liter. Eine LED-Anzeige zeigt die Uhrzeit und im Betrieb die noch übrige Gar- oder Grillzeit. Der Timer lässt sich auf maximal 95 Minuten einstellen. Am Ende ertönt ein Signalton. Bei Verwendung der Grillfunktion informiert das Gerät nach der Hälfte der Zeit, damit man das Grillgut wenden kann. Das Modell verfügt über eine Kindersicherung, um Unfälle zu vermeiden.

Einschätzung der Mikrowelle von Aldi

Der Preis von 129 Euro für die Aldi-Mikrowelle ist etwas zu teuer. Vergleichbare Modelle, darunter teilweise sogar Marken-Geräte, gibt es schon für ein paar Euro weniger im Internet-Handel. Wer die Inverter-Technologie nicht zwingend benötigt, dafür aber eine Grillfunktion möchte, schaut sich die alternative Mikrowelle Clatronic MWG 778 U an. Der Küchenhelfer steigt preislich bei rund 80 Euro (Stand: 27. November 2019) ein. Das Modell lässt sich bei Bedarf auch als Unterbaumikrowelle verwenden.

Mikrowellen sind praktisch

Das Essen wird schnell und einfach erhitzt. Nicht nur das Erwärmen kleiner Portionen ist möglich, sondern auch zum Auftauen eignet sich eine Mikrowelle sehr gut. Und das alles in einem relativ kleinen Gerät. War zur Markteinführung nur das schnelle Erhitzen möglich, so hat sich der Funktionsumfang inzwischen vervielfacht. Moderne Mikrowellen können inzwischen grillen, mit Heißluft arbeiten oder sogar dampfgaren. Solo-Geräte sind genauso verfügbar wie Einbaugeräte. Auch um Altbackenes aufzufrischen taugt der „schnelle Brüter”: Trockenes Brot wird mit ewas Wasser betupft und erhält im Handumdrehen seine essbare Konsistenz zurück. Auch weich gewordene Kartoffelchips bekommen Sie in der Mikrowelle wieder knusprig, indem Sie sie einfach für 30 Sekunden auf einem Teller rotieren lassen. Und wollen Sie eine nicht abgestempelte Briefmarke von einem Kuvert ablösen? Auch hier hilft die Mikrowelle weiter. Einfach einige Tropfen Wasser auf die Marke und für 20 Sekunden ab in die Mikrowelle, danach lässt sich das Postwertzeichen mühelos abziehen.

Geschichte der Mikrowelle

Percy Spencer fand per Zufall heraus, dass Nahrung durch Mikrowellenstrahlung erhitzt werden kann. So baute er 1947 das erste Mikrowellengerät, welches fast 1,80 Meter hoch war und 340 Kilo wog. Mit 3.000 Watt (W) und Wasserkühlung ausgestattet, war es kein Gerät, von dem man erwartete es einmal beim Discounter zu kaufen. Als im Jahr 1954 das erste Gerät mit einer Leistung von 1.600 W an Endkunden verkauft wurde, war das ebenfalls kein Schnapper, denn man legte für solche Geräte zwischen 2.000 und 3.000 US-Dollar hin. Allerdings fanden diese Geräte ihre ersten Einsatzorte hauptsächlich in Flugzeugen. Erst 1965 kamen sie für „erschwingliche“ 495 US-Dollar für den Hausgebrauch auf den Markt. Erschwinglich ist allerdings relativ: Doch würde man das Preisverhältnis nach heutiger Kaufkraft vergleichen, so legt man für das Gerät nach heutigem Stand um die 3.700 US-Dollar hin. Erst in den 70er-Jahren fielen die Preise für Mikrowellenherde rapide. Zugleich stiegen die Verkaufszahlen deutlich. So gingen im Jahre 1970 in den USA 40.000 Geräte über die Verkaufstresen, im Jahr 1995 besaßen 95 Prozent aller Haushalte in den USA eine Mikrowelle. In Deutschland dagegen hatten im Jahr 2011 nur 72 Prozent aller Haushalte ein solches Gerät.

Mikrowellen

Robert Basic

von Robert Basic

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.