Mikrowelle bei Aldi Süd zum Sparpreis

Ab 23. April: Mikrowelle von Ambiano bei Aldi Süd im Angebot

Heiß und schnell, dass ist die Devise einer Mikrowelle. Aldi Süd hat ab 23. April ein Modell in den Regalen. Ist das wirklich ein heißer Deal?

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Mikrowelle bei Aldi Süd: Preis-Check und Alternative

Aldi Süd bietet ab 23. April die Mikrowelle MD 18547 von Ambiano in seinen Filialen an.

Aus vielen deutschen Haushalten ist die Mikrowelle längst nicht mehr wegzudenken. Inzwischen haben die Modelle mehr auf dem Kasten, als einfach nur Speisen aufwärmen. Extras wie Auftau- und Grill-Funktion oder ein integrierter Mini-Backofen, verwandeln die Mikrowelle schnell in ein vielseitiges Küchengerät. So ersetzt der praktische Küchenhelfer dann sogar einen herkömmlichen Backofen oder Herd. Discounter wie Aldi nehmen Mikrowellen gelegentlich ins Sortiment auf. Ab 23. April 2019 gibt es bei Aldi Süd die Mikrowelle MD 18547 von Ambiano für 39,99 Euro – solange der Vorrat reicht. Wie heiß ist der Preis? eKitchen hat das Angebot geprüft und stellt auch eine Alternative vor.

» Mikrowellen im Vergleich

Mikrowelle bei Aldi Süd: Der Funktionsumfang

Die Ambiano MD 18547 ist mit fünf Leistungsstufen und einer maximalen Leistung von etwa 700 Watt (W) ausgestattet. Damit lassen sich die meisten Speisen relativ schnell erhitzen. Ebenso taut das Modell gefrorene Lebensmittel mit der integrierten Auftaufunktion auf. Der Innenraum bietet ein Volumen von 17 Litern und der Glas-Drehteller hat einen Durchmesser von 25,5 Zentimeter (cm). Über die Drehregler lassen sich die Programme mit einer Dauer von bis zu 35 Minuten einstellen. Nach Ablauf der Zeit ertönt ein Signal. Das Modell misst 44x26x34,6 cm.

Alternative zur Aldi-Mikrowelle

Die Clatronic MWG 778 U ist aktuell ein Preis-Leistungs-Tipp. Die Mikrowelle verfügt neben acht Automatikprogrammen auch über ein Grill-, Auftau- sowie Schnellprogramm. Auf dem Drehteller mit einem Durchmesser von 24,5 cm findet etwa bequem eine normale Pizza Platz. Speisen erhitzt die Clatronic-Mikrowelle mit bis zu 800 W, im Grillmodus sogar 1.000 W. Mit Außenmaßen von 46x28,8x37 cm ist das Modell mit Edelstahlgehäuse nur etwas größer als das Aldi-Angebot. Der Innenraum ist beleuchtet und fasst 20 Liter. Vorteil: Das Modell lässt sich bei Bedarf auch als Unterbaumikrowelle verwenden. Eine LED-Anzeige zeigt die Uhrzeit und im Betrieb die noch übrige Gar- oder Grillzeit. Der Timer lässt sich auf maximal 95 Minuten programmieren. Am Ende ertönt ein Signalton. Bei Verwendung der Grillfunktion informiert das Gerät nach der Hälfte der Zeit, damit man das Grillgut wenden kann. Gut: Das Modell verfügt über eine Kindersicherung.

Einschätzung der Mikrowelle von Aldi

Die Aldi-Mikrowelle für knapp 40 Euro ist ein solides Angebot. Käufer sollten allerdings beachten, dass es sich bei dem Modell nicht um ein Markengerät handelt. Wer damit kein Problem hat und mit dem schmalen Funktionsumfang auskommt, für den ist das Gerät sicher interessant. Andernfalls ist die Clatronic MWG 778 U eine Alternative – die ein paar mehr Extras bietet. Das zeigt sich dann allerdings auch im Preis. Die Mikrowelle gibt es im Internet ab etwa 92 Euro.

Mikrowellen sind praktisch

Das Essen wird schnell und einfach erhitzt. Nicht nur das Erwärmen kleiner Portionen ist möglich, sondern auch zum Auftauen eignet sich eine Mikrowelle sehr gut. Und das alles in einem relativ kleinen Gerät. War zur Markteinführung nur das schnelle Erhitzen möglich, so hat sich der Funktionsumfang inzwischen vervielfacht. Moderne Mikrowellen können inzwischen grillen, mit Heißluft arbeiten oder sogar dampfgaren. Solo-Geräte sind genauso verfügbar wie Einbaugeräte. Auch um Altbackenes aufzufrischen taugt der „schnelle Brüter”: Trockenes Brot wird mit ewas Wasser betupft und erhält im Handumdrehen seine essbare Konsistenz zurück. Auch weich gewordene Kartoffelchips bekommen Sie in der Mikrowelle wieder knusprig, indem Sie sie einfach für 30 Sekunden auf einem Teller rotieren lassen. Und wollen Sie eine nicht abgestempelte Briefmarke von einem Kuvert ablösen? Auch hier hilft die Mikrowelle weiter. Einfach einige Tropfen Wasser auf die Marke und für 20 Sekunden ab in die Mikrowelle, danach lässt sich das Postwertzeichen mühelos abziehen.

Geschichte der Mikrowelle

Percy Spencer fand per Zufall heraus, dass Nahrung durch Mikrowellenstrahlung erhitzt werden kann. So baute er 1947 das erste Mikrowellengerät, welches fast 1,80 Meter hoch war und 340 Kilo wog. Mit 3.000 Watt (W) und Wasserkühlung ausgestattet, war es kein Gerät, von dem man erwartete es einmal beim Discounter zu kaufen. Als im Jahr 1954 das erste Gerät mit einer Leistung von 1.600 W an Endkunden verkauft wurde, war das ebenfalls kein Schnapper, denn man legte für solche Geräte zwischen 2.000 und 3.000 US-Dollar hin. Allerdings fanden diese Geräte ihre ersten Einsatzorte hauptsächlich in Flugzeugen. Erst 1965 kamen sie für „erschwingliche“ 495 US-Dollar für den Hausgebrauch auf den Markt. Erschwinglich ist allerdings relativ: Doch würde man das Preisverhältnis nach heutiger Kaufkraft vergleichen, so legt man für das Gerät nach heutigem Stand um die 3.700 US-Dollar hin. Erst in den 70er-Jahren fielen die Preise für Mikrowellenherde rapide. Zugleich stiegen die Verkaufszahlen deutlich. So gingen im Jahre 1970 in den USA 40.000 Geräte über die Verkaufstresen, im Jahr 1995 besaßen 95 Prozent aller Haushalte in den USA eine Mikrowelle. In Deutschland dagegen hatten im Jahr 2011 nur 72 Prozent aller Haushalte ein solches Gerät.

Mikrowellen

Robert Basic

von Robert Basic

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.