Aldi: Mikrowelle beim Discounter

Mikrowelle bei Aldi: Modell von Quigg im Angebot

Mikrowellen sind praktische Küchenhelfer. Aldi bietet ab 27. Januar ein Gerät von Quigg in seinen Filialen an. Wie heiß ist der Preis?

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Mikrowelle bei Aldi: Preis-Check und Alternative

Mikrowellen stehen bei Aldi immer mal wieder in den Regalen.

In vielen Haushalten zählt die Mikrowelle zur Standardausstattung. Seit ihrer zufälligen Entdeckung 1946 haben sich die Modelle stark weiterentwickelt. Heutzutage wärmen sie nicht nur Speisen auf. Funktionen wie Auftau- und Grillfunktion oder ein integrierter Mini-Backofen, verwandeln die Mikrowelle schnell in ein vielseitiges Küchengerät. So ersetzt es mitunter einen herkömmlichen Backofen oder Herd. Aldi Nord hat ab 27. Januar 2020 eine Mikrowelle von Quigg für 49,99 Euro im Angebot. eKitchen stellt die Aldi-Mikrowelle und eine Alternative vor.

Mikrowelle bei Aldi: Die Funktionen der Quigg

Die Mikrowelle von Quigg ist mit fünf Leistungsstufen, acht Automatikprogrammen und einer Auftaufunktion ausgestattet. Das Edelstahlgehäuse ist mit Abmessungen von etwa 44x26x36 Zentimetern recht kompakt. Der Garinnenraum mit Glas-Drehteller bietet ein Volumen von 20 Litern. Eine LED-Anzeige informiert über die aktuelle Garzeit, die sich mittels Zeitschaltuhr auf bis zu 95 Minuten programmieren lässt. Die Leistung gibt Aldi Nord mit 800 Watt an. Ebenso ist eine Kindersicherung an Bord, um Unfällen in der Küche vorzubeugen.

Einschätzung der Aldi-Mikrowelle

Der Preis von rund 50 Euro für die Aldi-Mikrowelle geht in Ordnung. Online kosten vergleichbare Modelle ähnlich viel. Wer sich allerdings ein Gerät mit einer Grillfunktion zulegen möchte, der findet im derzeitigen Preistipp Medion MD 14482 aus dem Mikrowellen-Vergleich eine Alternative.

Alternative zur Mikrowelle bei Aldi

Die Medion MD 14482 verfügt über acht Automatikprogramme und acht Leistungsstufen, darunter eine Grillstufe sowie zwei Kombi-Stufen. Damit lassen sich die Mikrowellen- und die Grill-Funktion einfach kombinieren. Ebenso ist eine Auftaufunktion integriert. Der Innenraum fasst ebenfalls 20 Liter. Auf dem Drehteller mit einem Durchmesser von 24,5 Zentimetern findet etwa bequem eine normale Pizza Platz. Speisen erhitzt die Medion-Mikrowelle mit bis zu 800 Watt, im Grillmodus sogar mit bis zu 1.000 Watt. Die Außenmaße des Gehäuses sind mit 46x29x34 Zentimetern angegeben. Ein LC-Display zeigt die noch übrige Gar- oder Grillzeit. Der Timer lässt sich auf maximal 95 Minuten einstellen. Am Ende ertönt ein Signalton. Das Modell verfügt über eine Kindersicherung. Der Küchenhelfer steigt preislich bei rund 70 Euro (Stand: 24. Januar 2020) ein.

Mikrowellen sind praktisch

Das Essen wird schnell und einfach erhitzt. Nicht nur das Erwärmen kleiner Portionen ist möglich, sondern auch zum Auftauen eignet sich eine Mikrowelle sehr gut. Und das alles in einem relativ kleinen Gerät. War zur Markteinführung nur das schnelle Erhitzen möglich, so hat sich der Funktionsumfang inzwischen vervielfacht. Moderne Mikrowellen können inzwischen grillen, mit Heißluft arbeiten oder sogar dampfgaren. Solo-Geräte sind genauso verfügbar wie Einbaugeräte. Auch um Altbackenes aufzufrischen taugt der „schnelle Brüter”: Trockenes Brot wird mit ewas Wasser betupft und erhält im Handumdrehen seine essbare Konsistenz zurück. Auch weich gewordene Kartoffelchips bekommen Sie in der Mikrowelle wieder knusprig, indem Sie sie einfach für 30 Sekunden auf einem Teller rotieren lassen. Und wollen Sie eine nicht abgestempelte Briefmarke von einem Kuvert ablösen? Auch hier hilft die Mikrowelle weiter. Einfach einige Tropfen Wasser auf die Marke und für 20 Sekunden ab in die Mikrowelle, danach lässt sich das Postwertzeichen mühelos abziehen.

Geschichte der Mikrowelle

Percy Spencer fand per Zufall heraus, dass Nahrung durch Mikrowellenstrahlung erhitzt werden kann. So baute er 1947 das erste Mikrowellengerät, welches fast 1,80 Meter hoch war und 340 Kilo wog. Mit 3.000 Watt (W) und Wasserkühlung ausgestattet, war es kein Gerät, von dem man erwartete es einmal beim Discounter zu kaufen. Als im Jahr 1954 das erste Gerät mit einer Leistung von 1.600 W an Endkunden verkauft wurde, war das ebenfalls kein Schnapper, denn man legte für solche Geräte zwischen 2.000 und 3.000 US-Dollar hin. Allerdings fanden diese Geräte ihre ersten Einsatzorte hauptsächlich in Flugzeugen. Erst 1965 kamen sie für „erschwingliche“ 495 US-Dollar für den Hausgebrauch auf den Markt. Erschwinglich ist allerdings relativ: Doch würde man das Preisverhältnis nach heutiger Kaufkraft vergleichen, so legt man für das Gerät nach heutigem Stand um die 3.700 US-Dollar hin. Erst in den 70er-Jahren fielen die Preise für Mikrowellenherde rapide. Zugleich stiegen die Verkaufszahlen deutlich. So gingen im Jahre 1970 in den USA 40.000 Geräte über die Verkaufstresen, im Jahr 1995 besaßen 95 Prozent aller Haushalte in den USA eine Mikrowelle. In Deutschland dagegen hatten im Jahr 2011 nur 72 Prozent aller Haushalte ein solches Gerät.

Mikrowellen

Robert Basic

von Robert Basic

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.