Gutes tun

Für die Umwelt: Starbucks To-Go-Becher kosten jetzt was

Den Pappbecher gibt es fast in jedem Café kostenlos zum Getränk. Starbucks beweist Umweltbewusstsein und ändert das jetzt.

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Starbucks Pappbecher

Bisher kosteten Sie Pappbecher bei Starbucks nichts – das ändert sich jetzt.

Multi-Millionen-Dollar-Unternehmen sind das personifizierte Böse? Nicht immer! Manchmal tun auch die Reichsten unter den Geldverdienern etwas Gutes für die Gesellschaft und investieren zum Beispiel in Charity oder die Umwelt. Natürlich ist das oft reine PR – aber schaden kann es ja nicht, oder? Auch Café-Mogul Starbucks ist neben Heißgetränken und Süßgebäck bekannt für seine Wohltätigkeit. So spendet die Starbucks Foundation etwa regelmäßig Millionenbeträge an Non-Profit-Organisationen. Aktueller Beweis dieser Sozialkompetenz: Eine Gebühr auf Pappbecher!

Fünf Cent extra für den To-Go-Becher

Für jeden To-Go-Becher zahlen Sie nämlich ab sofort fünf Cent extra – wenn auch erst einmal nur im Zuge einer Testphase in Berlin und Hamburg. Das Extrageld geht anschließend komplett an den WWF und seine Projekte zur Bekämpfung von Plastikmüll. „Es ist unser erklärtes Ziel, die Anzahl an Pappbechern zu reduzieren, und die Einführung der Bechergebühr ist dabei für uns der nächste logische Schritt”, so Kai Bordel, Managing Director Starbucks Germany. „Wir wollen die Aufmerksamkeit unserer Gäste noch stärker auf die Möglichkeit lenken, ein Getränk im umweltfreundlichen Mehrwegbecher zu bestellen – und damit nicht nur 30 Cent zu sparen, sondern vor allem auch etwas Gutes für die Umwelt zu tun”. Starbucks’ Ansatz ist ein Branchennovum – und vielleicht zieht ja auch die Café-Konkurrenz mit.
Pavel Girard

von Pavel Girard

Hobby-Koch. Japan-Nerd. Zusammen ergibt das eine große Vorliebe für die ostasiatische Küche. Eigentlich esse ich aber alles. Und schreibe drüber. Nur nicht über Brokkoli.