Garten im Haus

OGarden Smart: Futuristischer Ring lässt Obst und Gemüse wachsen

In sechs Minuten zum Kickstarter-Hit: OGarden will Indoor-Gardening endlich richtig machen. So arbeitet der grünende Ring.

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OGarden Smart

Dem Gras beim Wachsen zusehen: Das dauert auch im OGarden recht lang.

In den eigenen vier Wänden Kräuter anzubauen ist keine neue Idee. Kleine Systeme wie Click and Grow existieren neben komplexen Apparaturen wie dem plantCube. Aber die perfekte Lösung scheint noch nicht gefunden zu sein. Entweder sind sie platzraubend oder liefern nur geringe Erträge. Ein neuer Versuch kommt jetzt von OGarden. Mit dem OGarden Smart feierte das Start-up einen riesigen Kickstarter-Erfolg. Die fast vollautomatische ringförmige Indoor-Gardening-Lösung soll garantierte Erträge auf kleinem Raum ermöglichen – und war innerhalb weniger Minuten durch das Crowdfunding finanziert.

OGarden Smart: 90 Obst- und Gemüsepflanzen gleichzeitig

OGarden setzt auf die sofort ins Auge fallende Ringform. Die fertigen Saat-Pakete (oder frei mit Saaten versehbaren Erd-Taschen) finden im Rand des Systems platz und drehen sich extrem langsam um eine dank LED-Technik recht sparsame Lichtquelle. Im mittleren Bereich der Maschine tanken sich Pflanzen im Ring mit Wasser auf. Unter dem Ring sind weitere, klassischere Stellflächen für junge, noch sprießende Pflanzen. Innerhalb weniger Wochen wachsen erntbare Pflanzen. Bei 90 Slots sei es, so der Hersteller, möglich, bis zu 2 große Gemüsepflanzen pro Tag zu ernten. Und die kommen dann natürlich ohne Transport, Verpackung oder Pflanzenschutzmittel aus. Der Aufwand hält sich in Grenzen: Die Erdbehälter keimen im unteren Bereich und müssen nur noch nach drei Wochen in den Ring versetzt werden – das (und das gelegentliche Nachfüllen von Wasser) ist eine Arbeit von wenigen Minuten. Alles andere passiert automatisch.

OGarden Smart: Preis und Verfügbarkeit

Der OGarden Smart kommt in weißer und schwarzer Variante daher. Im Lieferumfang befindet sich das Kerngerät, 30 leere Erdbehälter, ein Paket mit chinesischem Kohl, ein Paket Basilikum und ein Paket grüner Salat. Der Frühbucherpreis bei Kickstarter liegt bei 859 Kanadischen Dollar (etwa 570 Euro). Dieser recht happige Preis soll sich bei regelmäßiger Verwendung aber schnell rentieren, schließlich sind die Kosten für selbstangebaute Lebensmittel deutlich geringer – trotz Stromkosten.

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Erik J. Schulze

von Erik J. Schulze

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