Gegen Verschwendung

Lebensmittel retten: Kaufland kooperiert mit Too Good To Go

Nach Edeka ist jetzt auch Kaufland dabei: Die Supermarktkette testet in den kommenden Wochen die App gegen Verschwendung.

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Too Good To Go & Kaufland

Gegen Abend können Nutzer im Kaufland künftig günstig Lebensmittel kaufen.

Kleinere Ketten, jede Menge Restaurants sowie Bäcker und sogar Hotels – sie alle nutzen in vielen großen und kleineren Städten bereits regelmäßig die App Too Good To Go, die aktiv gegen die Verschwendung von Lebensmitteln angeht. Nutzer der App bekommen für kleines Geld übrig gebliebene, aber noch gute Lebensmittel oder Waren, die sonst auf dem Müll landen würden. Große Supermarktketten findet man in der App – abgesehen von Edeka – aber eher selten. Das will Kaufland jetzt ändern und probiert das Konzept aus. Vorerst nur zaghaft.

Too Good To Go: Auch Kaufland steigt mit ein

Ganz so mutig wie die Konkurrenz ist Kaufland nicht: Die Lebensmittelrettung soll zu Beginn mit Kaufland-Imbissen getestet werden – hier bekommen Nutzer der App dann für rund drei Euro ein Überraschungspaket aus Imbiss-Snacks, sprich Bratwurst, Schnitzel und Co. Läuft das gegenseitige Abtasten gut an, soll die Weiterverwertung von Lebensmitteln ausgebreitet werden. Auch örtlich, denn der Testlauf von Kaufland beginnt vorerst nur in Aachen, Bad Dürrheim, Bad Kreuznach, Heidelberg und Oranienburg. Im Gegensatz dazu fährt Konkurrent Edeka schon größere Geschütze auf: Viele Supermarkt-Filialen machen schon mit. Kunden bekommen hier für drei bis fünf Euro Tüten voller Lebensmittel aus dem Supermarkt: Von Mehl über Milch bis hin zu Aufschnitt. Auch Waren, die aufgrund von deformierten Verpackungen im Müll landen würden, ansonsten aber völlig in Ordnung sind, können die Nutzer der App mit Glück für sehr wenig Geld in der Tüte haben.
Linda Schult

von Linda Schult

Alles, was eine technische Komponente hat, ist bei mir bestens aufgehoben. Alles, was man essen kann aber natürlich auch.