Kaffeebecher

Giftige Kaffeebecher: Bambus im Visier von Stiftung Warentest

Sie nutzen für den Schutz der Umwelt Kaffeebecher aus Bambus? Dann greifen Sie besser zu welchen ohne Schadstoffe!

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Giftige Kaffeebecher

Stiftung Warentest hat 12 Bambusbecher getestet – und in vielen davon Schadstoffe entdeckt.

In Deutschland wandern für Kaffee & Co. pro Jahr rund 2,8 Milliarden Einwegbecher in den Müll – eine ziemliche Sauerei eigentlich. Umso besser also, dass viele Hersteller und Läden mittlerweile für kleines Geld umweltfreundliche Mehrwegbecher anbieten. Bei naturbewussten Kaffeetrinkern besonders beliebt: Becher aus Bambus. Doch die Sache hat einen Haken, wie die Stiftung Warentest gerade herausgefunden hat. Insgesamt 12 Mehrwegbecher aus Bambus hat das verbraucherfreundliche Institut getestet – und in vielen davon jede Menge Schadstoffe entdeckt.

Stiftung Warentest: Schadstoffe in den meisten Bambusbechern

Eigentlich gilt Bambus als schnell nachwachsender und gut recycelbarer Rohstoff. Bambusbecher jedoch bestehen mitnichten komplett daraus, sondern werden vielmehr aus fein zermahlenen Bambusfasern hergestellt, die durch Bindestoffe wie Melaminharz oder Harnstoff-Formaldehydharz zusammengehalten werden. Und genau hier liegt das Problem: Laut Verbraucherzentrale führt Melaminharz unter bestimmten Bedingungen zu Nierenschäden und Harnstoff-Formaldehydharze ist gar als „wahrscheinlich krebserregend beim Menschen” eingestuft. Checken Sie also besser im Vorfeld, bei welchen Bechern kein Risiko besteht oder meiden Sie die vermeintlich umweltfreundliche Alternative gleich ganz. Den Artikel von Stiftung Warentest finden Sie hier.
Pavel Girard

von Pavel Girard

Hobby-Koch. Japan-Nerd. Zusammen ergibt das eine große Vorliebe für die ostasiatische Küche. Eigentlich esse ich aber alles. Und schreibe drüber. Nur nicht über Brokkoli.