Mit Aha-Effekt

Coca Cola: Neue Softdrinks im Sortiment

Von Limette-Wassermelone bis Orange-Grapefruit: Coca Cola startet eine neue Softdrink-Linie mit Aroma-Wasser.

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Aha Wasser

Wasser mit Aha-Effekt: Das neue Cola-Produkt ist vorerst nur im Amerika zu bekommen.

Was unternimmt ein Großkonzern wie Coca Cola, um sicherzustellen, dass ihm künftig kein Konkurrent das Wasser reichen kann? Ein solches entwickeln. Und zwar ein Wasser mit Geschmack. Vor wenigen Jahren noch als Nischen-Idee für wenige experimentierfreudige Supermarktbesucher belächelt, platzieren nun immer mehr namhafte Anbieter ihre Kreationen in den Regalen mit Limonaden-Alternativen. Ab März 2020 ist auch Getränkeriese Coca Cola mit einem großen Marktstart dabei, zumindest in den USA. AHA heißt die neue Produktlinie, die frischen Wind ins Business mit dem Geschmackswasser bringen soll. Frisch soll nicht nur der Geschmack der acht neuen Sorten sein, sondern auch Verpackung und Marketing. Vitalität sollen die bunten Dosen laut Hersteller ausstrahlen.

Coca Cola: Das sind die acht Geschmacks-Duos

Statt auf bereits erhältliche Mono-Geschmacksrichtungen wie etwa Apfel oder Erdbeere setzt das US-Unternehmen auf Aroma-Kombis wie Apfel-Ingwer oder Erdbeer-Gurke. Zwei Sorten enthalten zudem Koffein:
  • Lime + Watermelon
  • Strawberry + Cocumber
  • Citrus + Green Tea
  • Black Cherry + Coffee
  • Orange + Gapefruit
  • Apple + Ginger
  • Blueberry + Pomegranate
  • Peach + Honey

Coca Cola: Kein Durst auf Kalorien

Der Erfolg der Zero Sugar Version des Coke-Klassikers, der bereits mehrere Quartale in Folge zweistellige Wachstumsraten eingefahren hat, zeigt: Der Durst auf Kalorienarmes mit Geschmack ist groß. Deshalb kommen auch die Wasser mit Aha-Effekt kalorienfrei daher. Das Ziel: Aroma-Wasser-Fans wie auch bisherige Geschmackswasserskeptiker zu gewinnen. Solch ein großes Vorhaben dauert bei einem Riesen wie Coca Cola gerade mal ein halbes Jahr von der Idee bis zum Marktstart. Am Anfang standen 800 potentielle Geschmacksrichtungen zur Auswahl. 50 der Aroma-Kombinationen haben es dann in die Testrunde geschafft, bis zum Schluss die acht Sorten übrig blieben, die im Frühjahr in den Regalen landen sollen.

Coca Cola: Kommt das Aha-Wasser nach Deutschland?

Ein Sprung ins kalte Wasser ist der geplante Launch für Coca Cola nicht, sondern vielmehr ein Versuch, mit neuen Produkten und Ansätzen Marktanteile auszubauen. Seit 1999 mischt der Konzern mit der Tafelwassermarke DASANI im Wassergeschäft mit, von der inzwischen auch aromatisierte Geschmacksrichtungen wie Erdbeere angeboten werden. 2018 wuchs der US-Absatz für Mineralwasser um 26 Prozent. In Deutschland vertreibt Coca Cola das Tafelwasser Bonaqua. Zu den Deutschland-Plänen für AHA hält sich das Unternehmen noch bedeckt: „Das AHA-Portfolio wird 2020 auf dem nordamerikanischen Markt eingeführt. Derzeit existieren keine Pläne für eine Einführung auf dem deutschen Markt.“ Ausgeschlossen ist dies aber nicht. Dass auch hierzulande Interesse an neuen Ideen besteht, hat das Unternehmen erkannt und testet aktuell beispielsweise ein Freestyle-System, bei dem Kunden sich eine eigene Kreation gemixt aus Getränkeklassikern zapfen können. Bei Burger King, UCI und weiteren Partnern gibt es so je nach Geschmack Soft-Drink-Cocktails wie Zero Erdbeere oder Coca Cola Zero Sugar mit Kirsch-Vanille.

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