Lecker und vielfältig

Fondue-Beilagen: Diese Extras gehören einfach dazu

Fondues bieten beste Gelegenheit für stundenlanges Snacken und Unterhalten – egal, ob im Topf Käse, Öl, Brühe oder Schokolade vor sich hinblubbert. Fondue-Beilagen sind dabei fats ebenso wichtig, wie die Hauptzutat auf dem Spieß – lassen Sie sich inspirieren!

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Fondue-Beilagen

Erst die richtigen Fondue-Beilagen sorgen für ein fürstliches Essen.

Viele Gäste bedeuten viel Arbeit? Die folgenden Fondue-Beilagen benötigen keine extra Zubereitung und werden, hübsch angerichtet, dennoch zum Highlight – so können Sie sich schnell den schönen Dingen des Abends zuwenden! Und dabei spielt es keine Rolle, ob Sie das Fondue als herzhafte Hauptspeise oder als delikates Dessert anbieten: Mit Öl, Käse, Brühe oder eben Schokolade stehen viele Optionen bereit. Gesellig und vielfältig ist diese Art des gemeinsamen Speisens immer. Natürlich dürfen die richtigen Fondue-Beilagen nicht fehlen. Hier finden Sie einige kulinarische Highlights rund um den ewigen Klassiker. Das richtige Gerät darf natürlich auch nicht fehlen – in der Galerie und dem dazugehörigen Artikel finden Sie eine Auswahl an Klassikern.

Klassisches Fondue: Beilagen zum Fleisch

Ein klassisches Fondue mit Fleisch ist ohne Beilagen kaum denkbar – wie sollte man sonst die Wartezeit überbrücken, in der der Spieß im Topf gart? Gemüse passt als Fondue-Beilage besonders gut:
  • Gewürzgurken
  • Bunte Paprika
  • Kirschtomaten
  • Mohrrüben
  • Baguette, Ciabatta oder Schwarzbrot
  • Grüner Salat
Bei der Auswahl der Beilagen sind Ihnen praktisch keine Grenzen gesetzt. Auch die oben aufgezählten Käsefondue-Beilagen passen perfekt bei der Fleischvariante. Rechnen Sie dazu mit etwa 100 bis 150 Gramm Gemüse pro Person. Besonders wichtig ist es reichlich Brot als Fondue-Beilage zu servieren. Geschmacklich passen Baguette, Ciabatta, Schwarzbrot oder Bauernbrot hervorragend zum herzhaften Gericht. Die folgenden zwei Rezepte für Salat und Auberginenscheiben machen die Tafel perfekt.

Beilagen zum Käsefondue

Zum Käsefondue passt eingelegtes Gemüse aus dem Glas oder der Dose. Wer es gerne herzhaft mag, der reicht Essiggürkchen und Silberzwiebeln, schwarze und grüne Oliven (ohne Kern und Füllung) und ein paar milde Peperoni dazu. Auch Baby-Mais oder Champignons sind passende Begleiter zum Käsefondue. Goldene Regel: Etwa 100 bis 150 Gramm Beilagen sollten Sie pro Person einplanen. Weißbrot-Würfel, die in den Käse eingetunkt werden, dürfen natürlich nicht fehlen. Sie mögen es knusprig? Dann rösten sie das geschnittene Weißbrot in der Pfanne mit Butter und Salz leicht an. Das ist in Minutenschnelle erledigt.

Für Naschkatzen: Schoko-Fondue-Beilagen

Wer süßes Fondue zubereitet, greift in der Regel auf Früchte als Beilage zurück. Hier können Sie praktisch zwischen allem wählen, was das Obstregal hergibt. Die Klassiker sind zerkleinerte Äpfel, Birnen, Orangen, Honigmelonen genauso wie Weintrauben und Erdbeeren. Aber auch Gebäck wie Waffeln oder Kekse peppen Sie mit flüssiger Schokolade ordentlich auf. Sie mögen es extra süß? Tunken Sie Marshmallows ins Schoko-Fondue! Bei einem etwas längeren Schokoladen-Bad nimmt der Schaumzucker eine cremige Form an. Pro Person sollten Sie beim Schoko-Fondue etwa 100 bis 150 Gramm Obst einplanen.
Salat mit Thunfisch

Knackiger Salat: eine gesunde und leckere Beilage zum Fleisch- oder Käsefondue.

Grüner Salat als Fondue Beilage – Auch mit zartem Mozzarella

Da ein Fondue in der Regel recht gehaltvoll ist, eignen sich Salate als frische Ergänzung und optimale Fondue-Beilage. Der folgende Rezeptvorschlag ist simpel und passt zu allen herzhaften Fondue-Variationen.

Zutaten für 4 Portionen

4

Eier

200

Gramm 

Kirschtomaten

200

Gramm 

grüne Bohnen

400

Gramm 

Salatgurke

1

rote oder gelbe Paprika

4

Esslöffel 

Weißweinessig

8

Esslöffel 

Olivenöl

1

Eisbergsalat/e

2

kleine Schalotten

12

schwarze Oliven

1

Prise/n

Salz

1

Prise/n

Pfeffer

2

Dosen

Thunfisch, abgetropft (optional)

2

Mozzarella (optional)

Fondue-Beilage Grüner Salat: Zubereitung
  1. Kochen Sie die Eier zehn Minuten, bis sie hart sind.
  2. Eier mit kaltem Wasser abschrecken und die Schale entfernen
  3. Eier in kleine Würfel zerteilen.
  4. Die geputzten Bohnen kommen acht Minuten lang in gesalzenes kochendes Wasser. Anschließend abtropfen lassen.
  5. Tomaten halbieren, Paprika in in Scheiben schneiden.
  6. Salatgurke mit Schale in Scheiben schneiden.
  7. Salat in mundgerechte Stücke Schneiden.
  8. Alles zusammen in eine Salatschüssel geben.
  9. Dünne Schalottenringe und Oliven auf dem Salat verteilen.
  10. Bei Bedarf: Mozzarella-Stücke hinzugeben.
  11. Das abschließende Dressing: Weißweinessig, etwas Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe und 8 Esslöffel Olivenöl vermengen.

Auberginen

Gegarte Auberginen schmecken kalt ähnlich gut wie warm.

Fondue-Beilage: Gebackene Auberginen mit Quark-Sauce

Warme Beilagen kühlen beim stundenlangen Fondue-Essen ab – einige schmecken dann nicht mehr so gut. Gebackene Auberginen munden kalt wie warm! Dazu passt Quark-Sauce, die denkbar einfach zubereitet ist.

Zutaten für 5 Portionen

1

kg 

frische Auberginen

1/2

Liter

Sonnenblumenöl

4

Teelöffel 

Salz

4

Esslöffel 

Tomatenmark

2

Knoblauchzehen

1

Bund/e 

frischer Koriander (oder eine Prise Korianderpulver)

1

Chili-Schote/n

125

ml

Wasser

250

Gramm

Quark

1

Prise/n

getrocknete Minze (wenn diese nicht zur Hand ist, verwenden Sie einfach einen Teebeutel Pfefferminztee)

Gebackene Auberginen: Zubereitung
  1. Zunächst schälen Sie die gewaschenen Auberginen.
  2. Danach halbieren Sie die Früchte längs und schneiden Sie in knapp ein Zentimeter dicke Scheiben.
  3. Belegen Sie ein Sieb mit einer Schicht Aubergine und streuen Sie Salz darüber.
  4. Es folgt die nächste Schicht und wieder Salz und so weiter, bis die Auberginen aufgebraucht sind.
  5. Dieses Kunstwerk lassen Sie eine halbe Stunde ziehen, bevor Sie die Scheiben gründlich mit Wasser abwaschen.
  6. Danach trockenschleudern oder -tupfen.
  7. Geben Sie das Öl in einen großen Topf und verrühren darin das Tomatenmark.
  8. Zerkleinern Sie die Knoblauchzehe, am besten mit einer Presse, und geben Sie sie zum Öl.
  9. Nun zerhacken Sie die Chili-Schote und entfernen die Kerne (wer es schärfer mag, lässt die Kerne drin).
  10. Mit dem Koriander und einem halben Teelöffel Salz vermengen und ab ins Öl-Bad.
  11. Nun vorsichtig das Wasser hinzugeben (Achtung: Das Öl darf zu diesem Zeitpunkt noch nicht heiß sein, sonst spritzen Wasser und heißes Öl durch die Gegend!) und dann hinein mit den Auberginen-Scheiben.
  12. Die köcheln Sie nun so lange bei mittlerer Temperatur, bis das Wasser verdampft ist.
  13. In der Zwischenzeit kümmern Sie sich um die Quark-Sauce. Pressen Sie dafür die andere Knoblauchzehe, geben Sie sie zum Quark und vermengen das Ganze mit etwa zwei bis drei Esslöffeln Wasser und der getrockneten Minze.
  14. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Verteilen Sie die Hälfte der Quark-Sauce auf einer großen Platte oder einem Kuchenteller und geben Sie die fertigen Auberginen-Scheiben darauf. Der Rest der Sauce kommt darüber.
  15. Mit der übrigen Tomatensauce dekorieren – fertig!

Fondue-Sets

Erik J. Schulze

von

Fast Food und gesunde Ernährung sind nicht miteinander vereinbar? Mit etwas Kreativität und den richtigen Gadgets können auch Freunde der schnellen Küche mit einem guten Gefühl im Bauch zuschlagen.