Hightech in der Küche

CES 2019: Dieser Ofen nutzt „Hologramme” für Rezept-Anleitungen

Auf der CES 2019 überrascht Whirlpool mit einem futuristischen Ofen. Der Whirlpool Connected Hub Wall Oven ist smart und modern und soll zum Zentrum der Küche werden.

Datum:
CES 2019

Auf der CES 2019 stellt Whirlpool einen futuristischen Ofen vor. Helfen bald Hologramme beim Kochen?

Whirlpool ist in Deutschland vielen Menschen gar kein richtiger Begriff. Denn die durch Öfen und Spülmaschinen in Amerika erfolgreiche Firma tritt hierzulande vorwiegend mit der beliebten Marke KitchenAid auf. Auf der CES 2019 stellt der Konzern aber unter der eigenen Whirlpool-Marke das Konzept eines Ofens vor, das unsere Küchen mit einen Schlag ein ganzes Stück mehr nach Science-Fiction aussehen lassen würde. Der sogenannte Whirlpool Connected Hub Wall Oven sieht auf den ersten Blick aus wie ein gewöhnlicher Ofen. Die Überraschung liegt aber in der Scheibe des Systems: Hier ist ein transparenter Bildschirm verarbeitet.

Whirlpool Connected Hub Wall Oven: Schlaue Schnittstelle für den Alltag

Der Connected Hub Wall Oven von der Whirlpool Innovationsschmiede W Labs soll genau das halten, was der Name indirekt verspricht: Der Bildschirm macht aus dem Ofen eine vernetzte Schnittstelle in der Küche. Der LCD-Bildschirm in der Ofentür bietet mit 27 Zoll Diagonale ordentlich Platz und stellt beispielsweise den Familienkalender dar. Das wichtigste Stichwort ist aber Personalisierung. So erkennt das System strenge Zeitpläne und – bei gleichzeitig vernetztem Kühlschrank – vorhandene Zutaten und macht demnach individuelle und an die eigenen Vorlieben und Bedürfnisse angepasste Rezept-Vorschläge.

CES 2019: Bildschirm sorgt für Hologramm-Effekt

Beim Kochen mit den dazugehörigen „Yummly”-App-Rezepten nimmt der Bildschirm dann eine unterstützende Rolle ein. Auf welche Höhe gehört das Blech? Wie sieht der nächste Arbeitsschritt aus und wann sollte der am besten ausgeführt werden, damit alles am Ende gleichzeitig fertig ist? Der Ofen nutzt den Screen dabei so, dass es – wenn es logisch passt – beinahe so wirkt, dass die Dinge bereits im Ofen stattfinden. Außerdem lässt sich dort auf magische Weise optisch in die Zutaten „hineinzoomen”, beispielsweise um den Bräunungsgrad besser zu prüfen. Allerdings müssen sich interessierte Kunden noch etwas gedulden. Vielleicht für immer: Das Konzept funktioniert zwar bereits, eine Massenproduktion steht allerdings noch in den Sternen.
Erik J. Schulze

von

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