Verschwenden oder verwenden Sie Lebensmittel?

Lebensmittelverschwendung: Auch Sie verschwenden!

Das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung ist enorm. Laut einer Studie vom WWF werden allein in Deutschland mehr als 18 Millionen Tonnen pro Jahr weggeschmissen. Erfahren Sie wie Sie Lebensmittel verschwenden und welche Initiativen es gibt!

Datum:
Lebensmittelverschwendung Brot
Durch einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln können wir wertvolle Ressourcen und auch Geld sparen. 61% der Lebensmittelverluste treten ab der Produktion bis zum Großverbraucher auf. Dies beinhaltet beispielsweise Ernte- und Prozessverluste. Private Haushalte sind für 39% der Lebensmittelabfälle verantwortlich. Hier kann jeder Einzelne aktiv dazu beitragen, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Das größte Potential etwas zu verändern liegt somit bei den Verbrauchern. Mit Hilfe unseres Tests finden Sie heraus wie aufmerksam Sie mit diesem Thema umgehen.

Tipps gegen die Lebensmittelverschwendung

Unser Test hat offenbart, dass Sie Ihre Lebensmittel effizienter verwenden könnten, um dadurch weniger Essen zu verschwenden? Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei auch bald ein Food Hero zu sein und der Umwelt Gutes zu tun. Jeder Einzelne kann etwas gegen die enorme Lebensmittelverschwendung tun.

Der Einkauf

  • Vorräte überprüfen
    Schauen Sie zuerst nach, was Sie noch an Lebensmittelvorräten im Haushalt zur Verfügung haben, bevor Sie einen Einkaufszettel schreiben.
  • Einkaufszettel
    Ein auf die Vorräte abgestimmter Einkaufszettel versichert einen effizienten Einkauf und hilft nur das zu kaufen was notwendig ist.
  • Einkaufskorb statt Einkaufswagen
    Ist ein Einkaufswagen nicht gefüllt, vermittelt es das Gefühl, dass noch etwas fehlt. Nutzen Sie bei kleineren Einkäufen einen Einkaufskorb, um den Kauf von nicht geplanten Produkten zu vermeiden.

Qualität, Menge und Preis

  • Weniger ist Mehr
    Sonderangebote und XXL-Packungen sollten nur bei tatsächlichem Bedarf gekauft werden. Ansonsten landen die überschüssigen Lebensmittel meist auf dem Müll.
  • Qualität muss nicht schön aussehen
    Obst und Gemüse ist bei großen Lebensmittelkonzernen meist genormt. Somit werden Lebensmittel, welche nicht ansprechend aussehen, aussortiert und weggeworfen. Nur weil eine Karotte nicht perfekt geformt ist, verliert diese nicht an Qualität. . Sie können dies umgehen, indem Sie Ihr Obst und Gemüse beim lokalen Bauern kaufen.
  • Finde den besten Preis
    Anstelle von Sonderangeboten sollte man lieber Gebrauch von heruntergesetzten Lebensmitteln kurz vor Ladenschluss machen, sofern man diese zeitnah verwerten kann. Somit spart man nicht nur Geld, sondern verschont die Lebensmittel vor dem Abfalleimer.

Die richtige Aufbewahrung von Lebensmitteln

  • Brot
    Optimal lagern Sie Brot in einem luftdurchlässigen Behältnis bei Zimmertemperatur und vor der Sonne geschützt. Ein Tongefäß oder Brotkorb eignet sich hierfür am besten.
    Haltbarkeit: Weißbrot 1 - 3 Tage, Vollkornbrot 4 Tage
  • Tomaten
    Tomaten sondern das Reifegas Ethylen ab, welches anderes Gemüse, aber auch Obst in der Nähe schneller altern und verderben lässt. Bewahren Sie Tomaten daher getrennt auf, bei mäßiger Temperatur in schattigen bis dunklen Verhältnissen.
    Haltbarkeit: 4 - 5 Tage
  • Fleisch
    Der kälteste Ort des Kühlschranks ist das unterste Fach direkt über dem Obst- und Gemüsefach. Dort solltest du Fleischwaren lagern (ideal: 0 bis 4° C).
    Haltbarkeit: 3 - 4 Tage
  • Äpfel
    Am besten bewahren Sie Äpfel bei kühler Temperatur in einem dunklen, trockenen und gut durchlüfteten Vorratsregal oder im Kühlschrank, getrennt von anderen Früchten, auf. Auch Äpfel sondern Ethylen ab. Haltbarkeit: 3-5 Monate
  • Lagerung im Kühlschrank
    In Kühlschränken herrschen Temperaturunterschiede. Damit deine Lebensmittel länger frisch bleiben, empfehlen wir folgende Lagerung. Manche Obst- und Gemüsesorten sind kälteempfindlich und sollten nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden.
    Lebensmittelverschwendung Brot
    Dazu gehört, unter anderem, exotisches Obst, wie wie Bananen, Avocado oder Mango, aber auch wasserhaltiges Gemüse, wie Gurken.

Haltbarkeits- & Verbrauchsdatum

  • Haltbar bis
    Das Haltbarkeitsdatum wird vom Hersteller vorgegeben und dient zur Garantie der spezifischen Eigenschaften wie Geruch, Geschmack, Farbe, Konsistenz und Nährwert.
  • Der Gütetest
    Nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums eines Produkts sollten Sie auf Ihre Augen, Nase und Ihren Mund vertrauen. Wenn Sie keine Geschmacks- oder Geruchsunterschiede feststellen und kein Schimmel vorhanden ist, können Sie die Lebensmittel auch nach Ablauf sorglos essen.
  • Verbrauchen bis
    Das Verbrauchsdatum wird bei verderblichen tierischen Produkten eingesetzt. Ist dies überschritten, gehört das Produkt entsorgt, da Gefahr auf eine Lebensmittelvergiftung besteht. Ausreizen ist nicht empfehlenswert.

Essensreste

  • Kochen nach Rezept
    Durch effizientes Planen mit Hilfe von Kochbüchern beschränken Sie Essensreste auf ein Minimum.
  • Resteverwertung
    Reste können vielseitig weiterverarbeitet werden. Für jedes Lebensmittel und jede Gelegenheit finden Sie online passende Rezepte.
  • Restelagerung
    Idealerweise bewahren Sie gekochte Essensreste in einem luftdichten Behälter im obersten Fach des Kühlschranks für den zeitnahen Verzehr auf.

Initiativen gegen Lebensmittelverschwendung

Es gibt einige Organisationen in Deutschland, welche sich zur Mission gemacht haben die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Wir wollten von den Verantwortlichen wissen, was sie dieses Jahr erreicht haben und welche Aktionen für das kommende Jahr anstehen.

Zu gut für die Tonne

Unter dem Titel "Zu gut für die Tonne" setzt sich das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit einer umfangreichen Informationskampagne gegen das Wegwerfen von Lebensmitteln ein.
Welche Erfolge verbuchte die Initiative im Jahr 2015?
  • Erstmals wurde in diesem Jahr der Zu gut für die Tonne! - Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung ausgeschrieben. Es gab zahlreiche und vielfältige Bewerbungen.
  • Neu sind auch Schulmaterialien für die Primar- und die Sekundarstufe 1, die seit Oktober kostenlos von den Schulen angefordert werden können.
  • Gemeinsam mit Greentable, dem Portal für nachhaltige Gastronomie, wurde die Aktion „Restlos genießen“ im März gestartet. Über 17.000 Beste-Reste-Boxen wurden an Restaurants verteilt, um auf die Möglichkeit der Mitnahme von Essensresten in der Gastronomie aufmerksam zu machen. Dies sollte zu einer Selbstverständlichkeit werden.
Was sind die Ziele für 2016?
  • Gemeinsam mit Slow Food Deutschland e.V. und dem Bundesverband der Tafeln werden wieder in drei bis vier Städten Aktionstage stattfinden.
  • Der Wettbewerb für den Bundespreis für Engagement gegen Lebensmittelverschwendung wird erneut ausgeschrieben.
  • Verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft und dem Handel.

Die Tafel

Die Tafeln sind eine der größten sozial-ökologischen Bewegungen in Deutschland. Fast 60.000 Menschen engagieren sich freiwillig bei den mehr als 900 lokalen Tafeln und tragen so dazu bei, der Lebensmittelverschwendung Einhalt zu gebieten.
Welche Erfolge verbuchte die Initiative im Jahr 2015?
  • Engagement im Rahmen der Initiative „Genießt uns!“ - Die Initiative gegen die Verschwendung von Lebensmitteln entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
  • Kampagne zusammen mit dem Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung „Zu gut für die Tonne.“ Damit konnten die Tafeln in verschiedenen Städten mit Veranstaltungen und über die Medien Bürger/innen erreichen und für das Thema sensibilisieren.
Was sind die Ziele fürs 2016?
  • Auch 2016 wird der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. die Bundesregierung auffordern, einen Runden Tisch mit allen relevanten Partnern aus Industrie, Handel, Politik und Verbrauchern zu initiieren, um das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung zu stoppen. In diesem Rahmen ist ein Konzept zur Ernährungsgerechtigkeit zu erstellen, in das auch ökologische Kriterien einfließen müssen.
  • Die Bundesländer werden aufgefordert, Themen wie Ernährung, Ernährungsgerechtigkeit und Lebensmittelverschwendung in die Curricula der Schulen einfließen zu lassen, damit junge Menschen frühzeitig für diese Themen sensibilisiert werden.

Slow Food

Slow Food ist eine internationale Bewegung, die sich dafür einsetzt, dass jeder Mensch Zugang zu Nahrung hat, die sein Wohlergehen sowie das der Produzenten und der Umwelt erhält. Allein in Deutschland zählt die Bewegung über 13.500 Mitglieder.
Was hat Slow Food im Jahr 2015 erreicht?
  • Es fanden 2 Aktionstage im Rahmen der Kampagne “Zu gut für die Tonne” in Kooperation mit dem BMEL in Nürnberg und Koblenz statt. Beide Veranstaltungen waren gut besucht und haben die Öffentlichkeit einbezogen.
  • Das Slow-Food-Bildungsprojekt “Teller statt Tonne” hat seine eigene Webseite lanciert und viele Aktionstage mit Schulklassen durchgeführt, bei denen zahlreiche lokale Medien das Thema aufgriffen.
  • Die Schnippeldiskos beziehen das junge Publikum ein. Es wird getanzt, geschnippelt und gekocht. Dieses Format wurde häufig in den Medien aufgegriffen. Lokale Gruppen haben viele Aktionen vor Ort organisiert.
Was ist für das Jahr 2016 geplant?
  • Für nächstes Jahr sind bundesweit wieder eine Vielzahl an „Zu gut für die Tonne“ und „Teller statt Tonne“ Aktionstagen vorgesehen.
  • Wichtige Kampagne werden auch in Teile Deutschlands getragen, in denen bisher keine Aktion stattfand.
  • Neue Themen einbeziehen und darüber aufzuklären. Beispielsweise ging es beim Aktionstag “Koblenz rettet Lebensmittel” dieses Jahr zum ersten Mal um das Schwerpunktthema Fleisch, konkret um die Vergeudung von unbeliebtem Fleisch. Das Thema Ganztierverwertung wird bei den “Zu gut für die Tonne”-Events sowie bei Kuttelgesprächen auch nächstes Jahr aktuell sein.

Misereor

MISEREOR ist das katholische Hilfswerk für Entwicklungszusammenarbeit und unterstützt gemeinsam mit einheimischen Partnern Menschen jeden Glaubens und jeder Kultur. Seit Juli 2015 engagiert sich die Organisation aktiv gegen Lebensmittelverschwendung.
Welche Erfolge erzielte Misereor im Jahr 2015?
  • Lancierung einer Forderung nach einem Aktionsplan mit verbindlichen Zielvorgaben, um die Lebensmittelverschwendung entlang der gesamten Anbau-, Verarbeitungs-, Handels- und Konsumkette bis 2020 um 50 Prozent zu verringern. 4.119 Personen haben unterzeichnet.
  • Von Juli bis Oktober 2015 konnten viele ehrenamtliche Engagierte mobilisiert werden und machten mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen (Flashmob, Malwettbewerb an Schulen, u.a.) auf die globale Lebensmittelverschwendung aufmerksam.
  • MISEREOR informierte die Öffentlichkeit über das Problem der globalen Lebensmittelverschwendung im Rahmen von drei Radiointerviews, einem Sendebeitrag des WDR sowie in verschiedenen Online-, Print- und sozialen Medien.
Was sind die Ziele für das Jahr 2016?
  • Den Forderungen auch in Zukunft Nachdruck verleihen und verfolgen, inwiefern auf politischer Ebene den Worten auch Taten folgen.
  • Weitere öffentlichkeitswirksame Aktivitäten, möglicherweise auf internationaler Ebene mit MISEREOR-Partnerorganisationen in Indien und Brasilien, sind möglich.

Aktion Agrar

Aktion Agrar denkt global, aber arbeitet deutschlandweit in Städten und in Dörfern für die Agrarwende. Sie mobilisieren für die Zukunft einer bäuerlichen und ökologischen Landwirtschaft ohne Gentechnik und Tierfabriken.
Welche Erfolge verbuchte Aktion Agrar im Jahr 2015?
  • Mit der Kampagne "Leere Tonne" haben sie sich für einen gesetzlichen Wegwerfstopp für Supermärkte stark gemacht und fordern verbindliche Regeln sowie ein schlüssiges Gesamtkonzept, ähnlich wie in Frankreich und Belgien. Es wurden knapp 35.000 Unterschriften gesammelt.
Was ist für 2016 geplant?
  • In den nächsten Monaten werden die Auswirkungen der Verschwendung auf die Menschen im globalen Süden in den Mittelpunkt gestellt.
  • Unter dem Motto "Weit gereist für die Tonne" wird aufgezeigt, dass Saisonprodukte, wie Schokoweihnachtsmänner und -osterhasen, von vornherein zu einem Ende in der Tonne - lange vor dem Ende ihrer Haltbarkeit - verurteilt sind.

United Against Waste

2012 startete mit United Against Waste e. V. eine Initiative für den Food Service Markt, um Köche und die Industrie darauf aufmerksam zu machen, dass der Kampf gegen die Verschwendung von Lebensmitteln machbar ist und zudem Geld spart.
Welche Erfolge verbuchte United Against Waste im Jahr 2015?
  • Zu den Initiativen gehören neben der Unterstützung der Kampagne „Genießt uns“ auch die Round Table Gespräche zur Entwicklung von Lösungen gegen Lebensmittelverschwendung. sowie die Ausarbeitung eines Abfall-Analyse-Tools.
  • Ausarbeitung eines Abfall-Analyse-Tools, welches als Hilfestellung bei der wirksamen Reduktion von Lebensmittelabfällen dient. Mit Hilfe des Messverfahrens kann jeder Mitarbeiter einer Großküche prüfen, wie viel Abfall in den einzelnen Bereichen verursacht wird.
Was ist für 2016 geplant?
  • Derzeit gibt es deutschlandweit keine Weiterbildung, die Mitarbeiter in Betrieben – von der Geschäftsleitung bis zur Spülkraft – praxistaugliche Lösungen vermitteln. Im Frühjahr 2016 startet die bundesweite Seminarreihe „Lebensmittelabfälle reduzieren – Kosten sparen”.

Foodsharing

Foodsharing rettet Lebensmittel von Privatpersonen und Supermärkten. Die Freiwilligen können einen Teil selbst nutzen, das meiste aber wird weiter verteilt, immer umsonst, an Einrichtungen für Obdachlose, Studenten-Wohnheime oder private Kontakte.
Welche Erfolge erzielte Foodsharing im Jahr 2015?
  • Foodsharing ist eine soziale Bewegung, die schnell gewachsen ist. Es hat über 60.000 Nutzer, davon 12.000 „Foodsaver“, die regelmäßig die überschüssigen Lebensmittel von Supermärkten abholen. Dadurch konnten über 3.000 Tonnen Lebensmittel gerettet werden.
  • An über 200 Stellen in Deutschland wurden so genannte „Fair-Teiler“ aufgestellt. Das sind Schränke oder Kühlschränke, in denen Lebensmittel auch an diejenigen verteilt werden, die kein Internet haben.
  • Sammlung von 38.000 Unterschriften mit der Kampagne “leere-tonne”. Ziel ist es, dass den Supermärkten verboten wird, essbare Lebensmittel wegzuwerfen.
  • Mit der Kampagne “geniesst-uns” wurden Unternehmen ausgezeichnet, die vorbildlich gegen die Lebensmittelverschwendung wirken. Der Preis wurde bei einer Gala-Veranstaltung im Oktober auf der Ernährungsmesse Anuga verliehen.
Was ist für das Jahr 2016 geplant?
  • Foodsharing will in noch mehr Orten präsent sein. Ihre Programmierer basteln an einer Plattform, auf der auch andere Dinge kostenlos geteilt werden können. Diese soll dann in andere Sprachen übersetzt werden und international verfügbar sein.

Apps gegen Lebensmittelverschwendung

Zu gut für die Tonne

Die App unterstützt Sie dabei aus übriggebliebenen Lebensmitteln leckere Restegerichte zuzubereiten. Mittlerweile gibt es über 340 Rezepte von Sterneköchen und eine Vielzahl an Tipps zum Einkaufen, zur richtigen Aufbewahrung und Verwertung von Lebensmitteln.

FoodLoop

Die App wurde von einem Kölner Start-up entwickelt. Momentan ist diese noch in der Betaphase, aber Sie können sich anmelden, um als Pionier dabei zu sein. Ziel ist es, jeden Supermarkt mit dem FoodLoop-App zu verbinden, sodass die Kunden jederzeit über beinahe abgelaufene Ware informiert werden.

Quellen:

  • www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-PDF/WWF_Studie_Das_grosse_Wegschmeissen.pdf
  • www.wasserstiftung.de/wasserfakten.html
  • www.zugutfuerdietonne.de/start/
  • www.tastethewaste.com/
  • www.resterechner.de/

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