Das ist richtig scharf

Selbst gemachtes Chiliöl - zum Verschenken fast zu schade

Wenn Sie Chiliöl selber machen, erhalten Sie eine Zutat zu Salaten, Pasta und Pizza, auf die Sie bestimmt bald nicht mehr verzichten möchten. Zudem eignet sich Chiliöl super als Gastgeschenk.

Datum:
selbstgemachtes Chiliöl

Chiliöl ist perfekt zum Aufpeppen von Gerichten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Chiliöl selber zu machen: Methoden, mit denen es schnell geht, und solche, die dem Chili richtig Zeit geben, das Öl zu aromatisieren. Mit der Art der Zubereitung und der Auswahl der Chilischoten nehmen Sie Einfluss auf die Schärfe, die das Öl schließlich erhält. Die schärfsten Bestandteile der Chilischote sind die Kerne. Möchten Sie ein mildes Chiliöl herstellen, sollten Sie die Schote ohne Kerne verwenden.

Wie kommt die Chiliwürze ins Öl?

Warum haben Würzöle ein besonders intensives Aroma? Die Ursache dafür ist die Fähigkeit des Öls, den Kräutern und Gewürzen ihr Aroma zu entziehen. Als Mazeration ist der Prozess bekannt, mit dem die flüchten Aromastoffe von Pflanzen in das Öl übergehen. Mithilfe des Öls werden die Aromen konserviert. Wenn Sie Chiliöl selber machen, entzieht das Öl den Chilischoten die Schärfe und ihr Aroma und hält es über lange Zeit konstant.

Hygiene ist besonders wichtig

Durch Verunreinigungen, aber auch schlicht durch Wassertropfen kann Ihr Chiliöl schnell verderben. Die Gefäße müssen daher gründlich gereinigt und sorgfältig getrocknet sein. Auch die mit heißem Wasser abgewaschenen Chilischoten dürfen keine Wasserreste mehr aufweisen. Wenn Sie Chiliöl selber machen, kann auch bei großer Sorgfalt eine Gärung eintreten, die mit der Bildung gefährlicher Bakteriengifte einhergeht. Stellen Sie fest, dass die Flasche unter Druck steht oder dass Blasen von den Chilischoten aufsteigen, ist das Öl verdorben.

Chiliöl selber machen - die heiße und schnelle Methode

Benötigen Sie schnell ein Chiliöl für die Zubereitung von Pasta, Pizza oder einer scharfen Soße, können Sie innerhalb weniger Minuten Chiliöl selber machen. Dazu erhitzen Sie Öl in einem Topf bis zu einer Temperatur, bei der es nicht verbrennt. Geben Sie eine klein geschnittene frische oder getrocknete Chilischote hinzu und rühren Sie die Mischung drei Minuten lang bei mittlerer Wärme gut um. Die Chilistücke dürfen dabei nicht schwarz werden. Lassen Sie das Öl anschließend eine Viertelstunde abkühlen - und schon ist es fertig für die weitere Verwendung. Möchten Sie das Öl ohne die Chilistücke verwenden, gießen Sie es durch ein Sieb oder einen Kaffeefilter.

Lassen Sie den Chilis Zeit - der kalte Ansatz

Möchten Sie Chiliöl selber machen, um es länger aufzubewahren, ist der kalte Ansatz ideal. Aus hygienischen Gründen empfiehlt sich die Verwendung getrockneter Schoten. Schneiden Sie zunächst die Stiele der Chilis ab und drücken die Schoten dann leicht an, damit sich das Aroma im Öl entfalten kann. Geben Sie nun mehrere Chilischoten in eine Flasche und gießen sie mit nativem Olivenöl, Sonnenblumenöl oder einer anderen Ölsorte Ihrer Wahl auf. Je mehr Chilischoten sich in der Flasche befinden und je länger Sie es ziehen lassen, desto schärfer wird Ihr Öl. Verschließen Sie nun die Flasche gut, schütteln sie einmal kräftig durch und stellen Sie sie für mindestens zwei Wochen an einen dunklen, kühlen Ort. Mit der Zeit setzen sich die Chilistücke am Boden ab. Im Kühlschrank ist das Öl mehrere Monate lang haltbar. Sie können das Öl mit oder ohne die Chilistücke verwenden, ganz nach Ihrem Geschmack.

Chiliöl selber machen für die eigene Küche oder als Geschenk

Seien Sie großzügig und setzen Sie genug Chiliöl mit der kalten Methode an. So haben Sie immer einen guten Vorrat und ein Mitbringsel zur Hand, wenn Sie von Freunden eingeladen werden.

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.