Gold der Inka

Quinoa: Mehr als nur eine Eiweißquelle

Quinoa, Amaranth und Buchweizen – in den letzten Jahren gewannen sogenannte „Pseudogetreide“ immer mehr an Bedeutung. eKitchen hat sich das vielgelobte Inkareis einmal genauer angesehen, und gibt Ihnen leckere Anregungen zum Ausprobieren.

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Quinoa-Körner

Auf den ersten Blick unscheinbar, stecken die Samen der Quinoa-Pflanze voller gesunder Nährstoffe.

Quinoa ist ein sogenanntes „Pseudogetreide“ aus Peru und Bolivien, das vorwiegend in Samenform angeboten und verzehrt wird. Die nährstoffreichen Körner wurden schon von den antiken Inkavölkern als Hauptnahrungsmittel wertgeschätzt, weshalb sie auch als Inka- oder Perureis bekannt sind. Tatsächlich werden die glutenfreien Pflanzensamen zwar wie Reis gekocht, die Quinoapflanze zählt allerdings zum grünen Blattgemüse und hat folglich mit Spinat mehr gemein als mit Reis. eKitchen hat sich die trendigen Körner einmal genauer angeschaut.

Quinoa enthält kein Gluten

Quinoa enthält alle neun essentiellen, also von unserem Organismus nicht selbst herstellbaren, Aminosäuren. Dazu gehört auch ein großer Anteil des Eiweißbaustoffes Lysin, welcher von allen pflanzlichen Nahrungsmitteln nur in Hülsenfrüchten ausreichend vorkommt. Doch damit nicht genug: Gleichzeitig versorgen die nussigen Körner unseren Körper mit einer hohen Konzentration an Vitaminen und sind reich an gesunden Mineralstoffen wie Eisen, Phosphor und Calcium. Dadurch eignet sich Quinoa längst nicht nur als wertvolle Eiweißquelle für Vegetarier und Veganer: Auch „Normalesser“ können von dem reichhaltigen Vitamin- und Mineralstoffspender profitieren. Außerdem sieht Quinoa zwar aus wie ein Getreide, ist aber glutenfrei. Damit eignet es sich hervorragend für Menschen, die an Glutenallergie oder Zöliakie (Getreideunverträglichkeit) leiden.

Galerie: Drei leckere Rezepte mit Quinoa

Quinoa kaufen ist umwetlfeundlich

Doch der Inkareis ist längst nicht nur in Hinblick auf die Ernährung eine Goldmine. Auch in ökologischer Hinsicht ist Quinoa äußerst wertvoll: Die Pflanze ist robust, benötigt nur wenig Wasser, und schützt sich mit dem Bitterstoff Saponin in der Samenschale vor Schädlingen. Aufgrund ihrer klimafreundlichen, nachhaltigen Anbau-Eigenschaften und ihrer möglichen Bedeutung für die (gesunde) Welternährung hat die UN das Jahr 2013 sogar zum „International Year of Quinoa“ gekürt.

Leckere Ideen für die Zubereitung

Quinoa wird unter anderem in Form von Haferflocken, Mehl und Samen angeboten, wobei letztere am weitesten verbreitet sind. Grundsätzlich sollten die Körner immer zunächst unter fließendem warmen Wasser abgespült werden, um die Bitterstoffe aus der Schale zu lösen. Danach können Sie den Inkareis warm oder kalt, süß oder herzhaft zubereiten. Interessante Rezeptideen finden Sie in der obigen Bildergalerie.

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