Schon probiert?

Food-Trends 2018: Diese 5 müssen Sie kennen!

Bubble-Tea, Frozen Yoghurt & Co. sind längst Geschichte, der Hype ist vorbei. Aber keine Bange: dieses Jahr wird kulinarisch richtig aufregend. Wir zeigen die spannendsten Food-Trends 2018.

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Food Trends 2018

Was sind die Food-Trends 2018? Wir verraten, was in diesem Jahr auf den hippen Tellern landet.

Wie essen wir in diesem Jahr? Gesünder, nachhaltiger, extravaganter? Wir wagen die Prognose zu den Food-Trends 2018. Welche Pflanze kommt 2018 ganz groß raus, was trinken wir, welche kulinarische Idee macht jedes Restaurant mit? Natürlich lassen sich nicht alle Trends voraussagen – mit unseren Tipps sind Sie Ihren Mitmenschen aber schon einen Schritt voraus, wenn es darum geht, die angesagtesten Lebensmittel und Zubereitungsmethoden des neuen Jahrs zu kennen. Wir starten mit einem Grünzeug, das auf den ersten Blick alles andere ist als sexy ist – aber glauben Sie uns, 2018 wird kulinarisch unterirdisch.

Food-Trend #1: Das Jahr der Steckrübe

Food Trend Steckrübe

Unscheinbar aber vielseitig und aromatisch: Die Steckrübe taucht 2018 in den angesagtesten Speisekarten auf.

Rüben sind nicht unbedingt der angesagteste Snack. Das dürfte sich aber schnell ändern. Restaurants in aller Welt bieten immer mehr Varianten von frischen Wurzeln und Rüben an. In einer Zeit, in der viele Menschen nach Erdung suchen ist der ursprüngliche – und überraschend komplexe – Geschmack von Rüben eine wohltuende Ergänzung zum Speiseplan. Der neue Star in diesem Jahr: Die Steckrübe. Ob sanft gedünstet oder zu einem cremigen Stampf weiterverarbeitet: Die Steckrübe bereichert viele Gerichte mit ihrem einmaligen Aroma, einer wunderbaren Farbe und vielen wertvollen Inhaltsstoffen. Chefköche entdecken die Steckrübe für ihre ungeahnte Vielseitigkeit. Aber auch Rote Beete (schon jetzt wieder extrem beliebt), Radisschen & Co. berreichern unsere Teller in den kommenden Monaten.

Food-Trend #2: Ende des Küchenabfalls?

Food Trend Resteverwertung

Nutzen Sie die ganze Pflanze, Sie werden fantastiche Gerichte kochen!

Seit Jahren ist es kein neues Problem: Lebensmittelverschwendung. Langsam aber sicher tut sich da etwas. Schon im März des vergangenen Jahres haben sich weltbekannte Köche in London zusammengetan, um im Pop-up-Restaurant WastED aus eher unattraktiv wirkenden Speisen leckere Gerichte zu zaubern. Das schont die Umwelt und ist oftmals richtig lecker. Kein Wunder, dass sich der Trend 2018 weiterentwickeln dürfte. Mit den richtigen Tools (wie z.B. diesem WMF Dörrautomaten) verwandeln Sie weniger beachtete Teile einer Pflanze in leckere Gemüsebrühe, knusprige Chips oder überraschende Beilagen. Gleichzeitig verstehen immer mehr Menschen, dass – sofern richtig zubereitet – der Stamm einer Brokkolipflanze nicht schlechter schmeckt als die grünen Rosen. Probieren Sie es aus, die Natur dankt es – und Sie lernen kulinarisch einiges Neues dazu. Ein paar Tipps zur Resteverwertung finden Sie in unserer Galerie.

Galerie: Ideen für eine nachaltige Resteverwertung

Food-Trend #3: Wir trinken Kerne, Nüsse und Getreide

Nussmilch Food Trend

Soya- und Mandelmilch ist Ihnen zu langweilig? Entdecken Sie Kerne, Samen und andere Nüsse. Lecker!

Unverträglichkeiten, Allergien, Intoleranz: Viele Menschen verzichten aus gesundheitlichen Gründen auf Kuhmilch. In einer Trinkschokolade, im leichten „Milch”-Kaffee oder im Müsli kommt man um den Gebrauch einer Alternative aber nicht herum. Schon jetzt erleben Soya-, Mandel- und Haferdrinks einen großen Hype. Aber bei diesen vergleichsweise konventionellen Varianten bleibt es nicht: Inzwischen merken die Konsumenten: Aus diversen Kernen, Nüssen und auch aus Samen und Getreide lässt sich „Milch” machen. Statt tierischer Milch trinken 2018 immer mehr Menschen Variationen aus Hanfsamen, Cashews oder sogar Macadamia. In Cafés in Paris oder Berlin gehören die pflanzlichen Getränke (die laut Gesetz in Deutschland nicht Milch heißen dürfen, da sie nicht gemolken wurden) vermehrt zum guten Ton – ein Trend, der sich ausbreiten wird. Geschmacklich bringen diese Drinks auf jeden Fall eine nicht geahnte Vielfalt in den Café. Übrigens: Mit einem Slow Juicer (wie diesem von KitchenAid) machen Sie Ihre Nussmilch ganz einfach selbst.

Food-Trend #4: Die Fett-Revolution

food trend algen

Das Meer auf dem Teller: Algenöle sind extrem gesund. Wir freuen uns auf den besonderen Geschmack.

Im Rahmen diverser Keto- und Low-Carb-Diäten hat es sich bereits angedeutet: Fett is back. Denn ungesättigte Fettsäuren schmecken nicht nur super, sie helfen auch trotz des hohen Energiegehalts beim Abnehmen. Sie stabilisieren Blutwerte, Probleme mit Heißhunger oder einem instabilen Kreislauf gehören mit ihnen der Vergangenheit an. Besonders Omega-9-Fettsäuren treten jetzt in den Fokus: Der Körper stellt diese in kleinen Mengen selbst her, Sie sollten aber dennoch darauf achten, die Zufuhr zu gewährleisten. Olivenöl (hier im großen Test) gilt beispielsweise als wertvoller Omega-9-Lieferant. Im Kommen: Öle aus Algen. Experten bewerten diese als besonders hochwertig und bekömmlich – außerdem sind sie reich an wichtigen Vitalstoffen. Neben Omega-9 sind auch die essenziellen Omega-3-Fettsäuren in diesem Öl vorhanden. Der Geschmack der Algen-Öle bringt eine maritime Note in Gerichte, die ohne Fisch oder Meeresfrüchte auskommen. Davon werden wir in diesem Jahr noch einiges hören.

Food-Trend #5: Holz und Rauch

Trend Food Rauch Smoke

Nicht für jeden: Die Aromen des Räucherns sind schnell zu intensiv. Mit der nötigen Finesse bringt der Rauch aber ungeahnte Vielfalt in die Küche.

Selten zeichnete sich in den urbanen Gegenden amerikanischer Städte wie Phildadelphia ein so starker Trend ab: Alles wird geräuchert. Und wenn wir alles sagen, meinen wir wirklich alles. In den angesagten Ecken sprießen Restaurants mit feuerholzbasierter Küche nur so aus dem Boden. Die typischen Aromen von geräuchertem Fleisch sind bereits für viele Menschen bekannt und beliebt – aber wie sieht es mit leicht rauchigen Desserts, Gemüse und Früchten aus? Das sind geschmackliche Eindrücke, die es in Europa so bisher kaum zu entdecken gibt – spätestens 2018 wird sich das definitiv ändern. Wir wollen Rauch auf den Tellern.
Erik J. Schulze

von

Fast Food und gesunde Ernährung sind nicht miteinander vereinbar? Mit etwas Kreativität und den richtigen Gadgets können auch Freunde der schnellen Küche mit einem guten Gefühl im Bauch zuschlagen.