Innovatives Schneidebrett

Frankfurter Brett: Werkbank für Hobby- und Profi-Köche

Gute Ideen bestechen durch ihre Einfachheit – so ist es auch beim Frankfurter Brett. Dieses Schneidebrett soll die Arbeit in der Küche erheblich vereinfachen. Dabei ist das Konzept denkbar simpel.

Datum:
Frankfurter Brett

Mit dem Frankfurter Brett sind die Behälter für Zutaten, Abfälle und Besteck am richtigen Platz.

Zwiebeln, Paprika oder Kräuter – wer in der Küche oft Zutaten schneidet, weiß genau, wie umständlich es ist, die kleinen Stücke vom Schneidebrett in die entsprechenden Behälter zu geben. Das gleich gilt für die Abfälle: Man schiebt sie meist mit dem Messer auf die Hand oder vom Brett gleich in die Mülltonne. Das kann nervig und umständlich sein.

Schneidebrett mit Behältern

Mit einem Konzept namens „Frankfurter Brett“ möchten zwei Brüder aus der Main-Metropole dafür sorgen, dass das Schneiden in der Küche wesentlich schneller geht und die Arbeitsfläche stets sauber bleibt. Die simple Idee: Ein Schneidebrett, das über ausziehbare Metallbügel an jeder Seite verfügt, in die sich Behälter einstecken lassen. So schiebt der Koch die geschnittenen und gehackten Zutaten gleich vom Brett in die jeweiligen Behälter – das Gleiche passiert mit dem Abfall.

Standard-Container im Einsatz

Das Frankfurter Brett basiert dabei auf der Gastronorm, einem weltweit gebräuchlichen System für Behälter in unterschiedlichen Größen. So kann der Besitzer selbst entscheiden, welche Container er in welchem Format nutzen möchte. Darin lassen sich natürlich nicht nur (un-)verarbeitete Zutaten und Abfall ablegen, sondern auch Messer und andere Bestecke.

Für zu Hause, aber auch Profiküchen

Die Erfinder Johannes und Joseph Schreiter möchten das Frankfurter Brett in drei Varianten entwickeln. Die Standardversion „Mono“ besteht aus Bambus und ist 50 x 36 Zentimeter groß. Für etwas kleinere Küchen eignet sich das „Mini, das ebenfalls aus Bambus besteht, aber nur 36 x 20 Zentimeter groß ist. Die Bügelstärke beträgt bei beiden Brettern 5 Millimeter.
Die High-End-Version ist das „Phoenix“. Bei dieser Variante liegt das Brett auf einem Betonrahmen, in dem die Bügel (6 Millimeter) stecken. Dadurch lässt sich das Brett schnell auswechseln und einfacher reinigen. Zudem hat der Kunde die Wahl zwischen Bambus, Kirsche, Eiche, Ahorn, Thermo-Esche sowie schwarzem Kunststoff – letzterer ist spülmaschinegeeignet. Die Schneidefläche des „Phoenix“ ist 40 x 45 Zentimeter groß.

Finanzierung per Crowdfunding

Noch bis zum 7. August können Interessenten über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter das Frankfurter Brett vorbestellen. Damit unterstützen sie die Erfinder bei der Konzeption, der Produktion und dem Vertrieb. Für Vorbesteller sind die Schneidebretter günstiger zu haben, später soll das „Mini“ 199 Euro, das „Mono“ 249 Euro und das „Phoenix“ 449 Euro kosten.
Christian Lanzerath

von

Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und darf täglich über die Technik in der IT-Welt und die Technik in der modernen Küche schreiben.

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.