Von guten Vitaminen und schlechten Fetten

Ernährungsmythen: Was stimmt wirklich?

Unzählige Pauschalweisheiten geistern zu den Themen Essen und Trinken herum. eKitchen hat weitverbreitete Ernährungsmythen auf ihren Wahrheitsgehalt hin abgeklopft.

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Ernährungsmythos Green Detox

Grüne Smothies sollen entgiften – entspricht das den Tatsachen?

In den Ratgeber-Regalen der Buchhandlungen finden sich meterweise Machwerke zum Thema Essen und Trinken, von der Anti-Verkalkungs- bis zu spezieller Blutgruppen-Ernährung. Nach der Blutgruppendiät zum Beispiel sollen Menschen mit verschiedenen Blutgruppen Nahrung unterschiedlich gut verarbeiten und vertragen. „Quatsch“, ist die kurze und knappe Antwort von Prof. Dr. Silya Nannen-Ottens von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg, die in ihrer Meinung von der Ernährungswissenschaftlerin Silke Restemeyer von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung unterstützt wird. Nach Frau Restemeyer existieren keine wissenschaftlichen Beweise für einen gesundheitlichen Nutzen von Blutgruppendiäten.

„Anti-Verkalkungs-Ernährung“

Anders sieht es da bei dem plakativen Stichwort „Anti-Verkalkungs-Ernährung“ aus. Auch wenn Arteriosklerose viele Ursachen haben kann, lässt sich einiges tun, um der Verkalkung der Blutgefäße entgegenzuwirken. Risikofaktoren sind Bluthochdruck, erhöhte LDL-Cholesterinwerte, Bewegungsmangel, Übergewicht, Rauchen und erbliche Vorbelastung. Wer gefährdet ist, sollte gesättigte Fettsäuren tierischer Herkunft meiden und stattdessen auf Öle und einfach ungesättigte Fettsäuren wie in Olivenöl setzen. Omega-6-Fettsäuren wie in Sonnenblumen- oder Rapsöl senken den Cholesterinspiegel, Omega-3-Fettsäuren verbessern die Durchblutung.
Was ist dran an unseren Ernährungsweisheiten? 25 weitere Wahrheiten und Falschaussagen finden Sie in der folgenden Bildergalerie.

Galerie: Was ist gesund? Verbreitete Ernährungstipps im Check

Gerald Sinschek

von

Kochen, Braten, Backen – meine Küche ist mein liebster Hobby- und Arbeitsraum. Dabei gilt: lieber Kuchen als Kekse, lieber Steak als Tofu, lieber Nouvelle Cuisine als molekulares Brimborium. Gegen deftige Hausmannskost spricht überhaupt nichts und „Gourmand“ begreife ich nicht als Schimpfwort.

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