Fakten über Milchprodukte

Laktosefreier Käse: So finden Sie ihn im Kühlregal

Laktoseintoleranz spielt in der modernen Küche eine wachsende Rolle. Ob Sie selbst darauf achten müssen oder Ihre Gäste keinen Milchzucker vertragen, eKitchen verrät Ihnen, wie Sie schnell den richtigen Käse finden.

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gemischte Käsesorten

Mhhh, so viele Käsesorten. Aber wissen Sie, welcher Käse laktosefrei ist und welcher nicht?

Käse gehört auf einen üppigen Frühstückstisch, zum Fondue, Raclette oder auf ein einladendes Büffet mit Käseplatten und Käsespießen. Problematisch ist es aber, wenn Käse nicht den Magen schließt, sondern einen ganz anderen Effekt hat: Magenkrämpfe, Blähungen oder gar Durchfall. Da verzichtet man eher mit Freuden auf das Häppchen, als ein zweites Mal zuzugreifen. Wenn Sie nun aber weder verzichten noch Ihren Gästen den Käse vorenthalten möchten, müssen Sie den richtigen Käse kaufen. Wie Sie den optimalen und vor allem laktosefreien Käse finden, lesen Sie bei eKitchen. Wir geben Ihnen die Sicherheit, den richtigen Käse zu kaufen und zu essen.

Laktoseintoleranz – was ist das überhaupt?

Mit veganer oder vegetarischer Ernährung hat sich naherzu jeder bereits befasst. Ob Freunde oder in der Familie, viele ändern ihren Lebensstil und ändern die Ernährungsweise. Auch Laktoseintoleranz wird heutzutage gehäuft diagnostiziert und spielt im Leben vieler Menschen eine Rolle. Mittlerweile leidet im Schnitt jeder fünfte Deutsche in verschieden stark ausgeprägter Form an dieser Art der Unverträglichkeit. Problematisch ist hier die mangelnde Bildung von Laktase, dem Enzym, das der Körper zur Spaltung von Milchzucker (Laktose) benötigt. Kann der Körper dies nicht in ausreichender Menge produzieren, kann es zu den oben genannten Symptomen kommen. Ob Sie den falschen Käse erwischt haben, merken Sie bei einer Milchzuckerintoleranz schon nach wenigen Minuten, spätestens aber nach etwa zwei Stunden. Die Menge an verträglicher Laktose variiert bei jedem genauso wie die Stärke der Symptome. Manch einer verträgt kaum etwas, sodass schon Spuren von Milchprodukten ausreichen, um den Magen krampfen zu lassen. Andere hingegen können relativ entspannt um die zwölf Gramm Laktose pro Portion oder über den Tag verteilt zu sich nehmen.
Maasdamer

Nussiger Maasdamer ist auf dem Brot genauso lecker wie pur genascht. Aber ist er laktosefrei?

Laktosefreier Käse – welchen kann ich essen?

Es gibt bei der Wahl der Käsesorte ohne Laktose nicht viele Hinweise, die den Einkauf erleichtern. Freundlich ist es da doch, wenn die industriellen Käsereien „laktosefrei“ auf der Schnittkäsepackung vermerken. Aber ist das wirklich nötig oder ist vielleicht der Käse selbst Garant für Laktosefreiheit? Tatsächlich ist es so! Bei der Reifung des Käses zersetzen Laktobazillen den Milchzucker in Milchsäure und je länger ein Käse reift, desto geringer ist der Laktosegehalt. Ein kurz gereifter Käse wie Frischkäse oder Mozzarella ist demnach eine Laktosebombe. Guten Emmentaler hingegen können Sie ohne schlechtes Gewissen auf dem Käseteller drapieren. Die grobe Grenze der Reifezeit sind drei Monate. Jede Käsesorte, die länger reift, ist praktisch laktosefrei. Meiden müssen Sie demnach leckere Sorten wie Brie oder Camembert. Pasta mit Parmesan ist aber kein Problem. Wem das Risiko trotz allem zu groß ist, der kann natürlich auf laktosefreie Produkte zurückgreifen. Einen ausreichenden Vorrat an Milch bekommen Sie auch bei Amazon. Für eine 10er-Packung fettarme Milch von MinusL bezahlen Sie 11,50 Euro und bekommen es bequem nach Hause geliefert – jetzt bei Amazon bestellen.
Sollten Sie also eine Laktoseintoleranz bei sich vermuten, kommen Sie am Gang zum Arzt nicht vorbei. Stellen Sie jedoch Ihre Ernährung auf länger gereiften, laktosefreien Käse um und sind vorsichtig bei Frischmilchprodukten, enden die Qualen bis zum Termin.
Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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