Grüne Geschmackskünstler

Küchenkräuter: Damit verfeinern Sie Ihre Gerichte

Kräutertöpfe in der Küche sind schön anzuschauen und verströmen einen tollen Geruch. eKitchen verrät Ihnen, welche Kräuter wozu passen und wie Sie Ihre Speisen gekonnt aufpeppen.

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frische Kräutermischung

In frischen Küchenkräutern steckt mehr, als man denkt. Mit dem richtigen Kraut zaubern Sie Leckeres.

Ob getrocknet oder frisch: Kräuter aus dem Garten kommen in jeder Küche zum Einsatz. Leider unterschätzen viele ihre unterstützende Wirkung und nutzen sie hauptsächlich als grünen Farbtupfer oder als Dekoelement. Richtig eingesetzt, verfeinern Küchenkräuter jedoch jedes Gericht.

Die Klassiker unter den Küchenkräutern

Sie wollen wissen, wie Sie Ihre Kräutersammlung einsetzen können? Dann stöbern Sie durch unser kleines Kräuterlexikon, das Ihnen verrät, was wozu am besten passt. Beim Nutzen von Küchenkräutern sollten Sie immer daran denken, dass man die wenigsten mitgart, sondern erst kurz vor Ende der Garzeit oder zum fertigen Gericht hinzugibt.
Petersilie: Es ist das bekannteste Küchenkraut. Petersilie passt mit seinem süßlichen Geschmack zu allem, egal ob kalte oder warme Speisen. Besonders lecker ist sie frisch gehackt in Salaten oder auf Kartoffeln. Man sagt Ihr nicht nur eine potenzsteigernde Wirkung nach, Petersilie regt auch die Verdauung an und beinhaltet viele Vitamine.
Schnittlauch: Die frische, zwiebelige Note des Schnittlauchs passt hervorragend zu Milchprodukten wie Quark oder Frischkäse. Aber auch in Omeletts und deftigen Speisen kommt er gut zur Geltung und unterstützt mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt die Gesundheit.
Dill: Der intensive Geschmack hat sich nicht grundlos bei Fischgerichten durchgesetzt. Hier passt er einfach am besten und unterstützt frisch gestreut oder in Saucen den Geschmack von Meeresfrüchten und Fisch.
Basilikum: Er hat längst in den Küchen Einzug gehalten und findet in vielen Gerichten Anwendung. Am besten passt Basilikum zu Tomatengerichten wie Saucen, Suppen, Salaten oder Brotaufstrichen. Aber auch bei Süßem wie Erdbeeren hat er sich durchgesetzt.

Galerie: Das sind die leckersten Küchenkräuter

Trauen Sie sich: Diese Küchenkräuter sind besonders aromatisch

Auch wenn Sie lieber auf der sicheren Seite stehen und Petersilie Ihre Allzweckwaffe ist, wagen Sie sich unbedingt an neue Kräuter, die Sie vielleicht etwas Überwindung kosten, aber kein Hexenwerk sind.
Oregano: Er zählt in vielen Haushalten schon zu den klassischen Küchenkräutern, denn er passt wunderbar zu Pasta und mediterranen Gerichten. So unterstützt sein leicht herber Geschmack Fetakäse oder auch deftige Pizza.
Rosmarin: Passt zu herzhaften Fleisch- und Grillgerichten. Er ist besonders beliebt auf Kartoffeln: Gebackene Rosmarinkartoffeln überzeugen Groß und Klein.
Thymian: Seine würzige Note passt besonders zu Fleischgerichten. Er ist lecker in Lammgerichten oder mediterranen Speisen wie Ratatouille. Hier sollten Sie darauf achten, dass Thymian getrocknet intensiver schmeckt als frisch.
Majoran: Er ist das Wurstgewürz. Ob in der selbst gemachten Leberwurst vom Bauern nebenan, in veganer oder vegetarischer Wurst – Majoran darf nicht fehlen. Auch anderen gutbürgerlichen Gerichten wie Frikadellen/Buletten und Bratkartoffeln verleiht er ein derbes Aroma.
Liebstöckel: Wird auch Maggikraut genannt und passt hervorragend zu Eintöpfen und Suppen. Außerdem verleiht er Kräuterbutter einen frisch-salzigen Geschmack und hebt so selbstgemachte von gekaufter Butter ab.
Lorbeer: Die getrockneten Blätter passen zu sauren Speisen wie Sülzen oder Königsberger Klopse. In Kartoffelsuppe oder Bratensaucen verströmt er sein kräftiges Aroma. Lorbeer wird als ganzes Blatt mitgegart und unbedingt vor dem Essen entfernt.
Minze: Frische Minze schmeckt als Tee aufgebrüht, aber auch in exotischen Salaten und Süßspeisen ganz besonders lecker. Auch in selbst gemachter Marmelade ist klein geschnittene Minze ein Hingucker und eine frische geschmackliche Überraschung.
Kerbel: Er passt besonders gut zu feineren Suppen. Aber auch Eierspeisen wie Senf- oder Rührei unterstützt er. Kerbel wird kurz vor dem Essen hinzugegeben.
Koriander: Er gehört einfach zu asiatischen und Wok-Gerichten. Der als seifig beschriebene Geschmack setzt sich in der europäischen Küche schwer durch. Wer jedoch Anis mag, wird den nicht unähnlichen Geschmack des Korianders zu schätzen wissen.
Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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