Schock bei Kaufland

Erpressung? Stecknadeln in Lebensmitteln gefunden

Die Zahl der Fälle steigt: In verschiedenen Supermärkten wurden in Lebensmitteln versteckte Stecknadeln gefunden. Die Polizei hat keine heiße Spur.

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Nadeln bei Kaufland

Inzwischen sucht Kaufland mit Scannern nach Nadeln in Lebensmitteln.

Großes Rätsel für die Polizei in Offenburg: Seit Dezember tauchen dort in einer Filiale der Supermarkt-Kette Kaufland Produkte auf, die mit bis zu vier Zentimeter langen Nadeln versehen wurden. Zu den Produkten, die zwischen dem 16. und 30. Dezember gekauft wurden, gehören mit Sandwich-Baguettes, Toast, Bagels und Aufbackbrötchen vor allem Backwaren, aber auch ein Salami-Snack war betroffen. Insgesamt sind sechs Fälle bekannt, der aktuellste Fall: Burger-Brötchen. Wie die Nadeln aber genau in die Produkte kamen? Unklar! Nach Angaben der lokalen Polizei gibt es keine heiße Spur, die zu dem oder den Tätern führt.

Nadeln bei Kaufland: Kein Erpresserbrief aufgetaucht

Vermutungen, dass es sich um eine Erpressung handeln könnte, bestätigten sich bisher nicht. Die Polizei hält dieses Szenario für unwahrscheinlich, da schlichtweg kein Erpresserschreiben mit Forderungen vorliege. Man gehe aber davon aus, dass die Produkte erst nach der Belieferung des Marktes mit den Nadeln manipuliert worden seien und nicht bereits im Vorfeld.

Update 08.01.17: Stecknadeln in Suppengrün – Nicht bei Kaufland

In einem Supermarkt in Baden kam es nun zu einem weiteren Stecknadel-Fund: Eine Kundin hatte einen der spitzen Gegenstände in der Verpackung von Suppengrün gefunden. Anders als bei den bisherigen Funden war aber nicht Kaufland das Ziel. Welcher Supermarkt in diesem Fall betroffen war, gab die Polizei allerdings noch nicht bekannt.

Kaufland erhöhrt Sicherheitsvorkehrungen

In Zusammenarbeit mit der Lebensmittelüberwachungsbehörde des zuständigen Landratsamtes hat das Unternehmen alle potentiell in Frage kommenden Produkte mit einem speziellen Scanner untersucht. In diesem Zuge sind aber keine weiteren metallenen Objekte aufgefallen. Mithilfe von Videokameras und einem besonders aufmerksamen Personal wolle nun verstärkt auf die Sicherheit in den Filialen achten, um weitere Fälle zu verhindern.