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Nudeln kochen: Tipps und Tricks für die perfekte Pasta

Eigentlich ist es ganz einfach: Wasser in den Topf, aufkochen und Nudeln dazugeben. Aber bei Pasta geht es nicht nur ums Sattwerden, sondern auch um den Genuss. Tipps und Tricks zum richtigen Nudeln-Kochen verrät eKitchen.

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Nudeln im Kochtopf

Ob beim Single oder in der Großfamilie: Nudeln sind in jeder Küche beliebt.

Es gibt sie lang und dünn, kurz und geringelt, als Muschel, Makkaroni oder Sternchen – Nudeln. Sie sind in Deutschland bei Jung und Alt beliebt und stehen ungeschlagen an der Spitze der begehrtesten Kindergerichte. Jeder hat sie auf Vorrat im Schrank und wenn es fix gehen muss, ist eine passende Menge Nudeln schnell gekocht. Doch ganz so einfach sollte man sich die Zubereitung nicht machen, denn mit wenig Aufwand kann aus der einfachen Nudel eine äußerst schmackhafte Grundzutat werden.

Die wichtigsten Faustregeln

Für Nudeln in jeglicher Form gilt eine grundsätzliche Regel, nämlich 10–100–1000. Das bedeutet, dass man 10 g Salz für 100 g Nudeln braucht und diese in 1000 ml Wasser kocht. Das Wasser-Nudel-Verhältnis ist besonders wichtig, damit die Pasta genug Platz hat und nicht in einem Klumpen im Sieb landet. Aber nicht nur die Nudeln, auch das Wasser benötigt Platz, um ordentlich zu sprudeln, ohne die gesamte Küche nasszuspritzen. Hier gilt, dass nur zwei Drittel des Topfes mit Wasser gefüllt sein dürfen. Kurz bevor das Wasser zu kochen beginnt, geben Sie das Salz dazu. Wenn man es zu früh in den Topf gibt, verzögert sich der Siedepunkt. Kurz vor Ende der Garzeit hinzugegeben, nehmen die Nudeln das Salz nicht mehr auf und werden fad. Damit die Nudeln „al dente” (innen noch leicht bissfest) auf dem Teller landen, empfiehlt sich eine Garprobe. Dazu entweder eine einzelne Nudel nach Ablauf der Garzeit probieren oder den Fliesentest machen: Wenn die Nudel beim Wurf an die Küchenfliese kleben bleibt, ist sie gar. Simpel, aber wahr.

Nudeltöpfe – machen sie die Nudel besser?

Wie schon gesagt, ist das Fassungsvermögen des Nudeltopfes besonders wichtig. Daher gibt es für Nudel-Fans spezielle Töpfe. Diese Nudeltöpfe gibt es mit optionalem Siebeinsatz (5-l-Variante von Ikea für 24,98 Euro) oder auch mit Deckeln, die durch Lochung das Abseien erleichtern und die Nudeln im Topf zurücklassen (Ballarini Pastatopf jetzt bei Amazon bestellen). Spaghettitöpfe sind hierbei oft auch etwas höher und haben eine kleinere Grundfläche. Beide Topfversionen eignen sich auch hervorragend für die Zubereitung von Gemüse, sind also nicht auf das Kochen von Nudeln beschränkt. Aber ist ein spezieller Topf nötig? Nein, sie sind zwar unbestritten praktisch, aber man benötigt nur ein ausreichend hohes Topfvolumen, damit die gewünschte Menge Nudeln und Wasser ausreichend Platz haben.
kochende Nudeln

Sie sind zu weich oder kleben zusammen? Mit unseren Tipps gelingen Ihre Nudeln immer.

Ein paar Geheimtipps

Weil uns das Wasser längst im Mund zusammenläuft, gibt es zum Schluss noch ein paar kleine Tipps, die aus der Nudel ein Gericht machen, das man richtig genießen kann:
  • Bei zuviel Salz kann das Mitkochen einer Kartoffel die Mahlzeit retten, denn sie nimmt überschüssiges Salz auf.
  • Um Überkochen zu vermeiden, hilft schon ein kleiner Spritzer Öl im Kochwasser. Dieser verhindert das Hochkochen der Stärke aus den Nudeln und somit auch den unschönen Schaum. Grundsätzlich sollte man die Herdplatte aber herunterregeln, sobald das Wasser kocht, um mit weniger Verbrauch zu garen.
  • Um den Verbrauch noch mehr zu senken, empfiehlt es sich, einen Teil des Wassers im Wasserkocher zu erhitzen und zum restlichen aufkochenden Wasser in den Topf zu geben. Das spart Zeit und Energie.
  • Wer seine Pasta besonders würzig mag, sollte mal auf Salz verzichten und stattdessen etwas gekörnte Brühe in das Kochwasser geben.
  • Nach dem Kochen die Nudeln nicht mit kalten Wasser abschrecken, dann bleibt die Sauce besser haften. Etwas Öl kann zwar verhindern, dass sie zusammenkleben, aber die Sauce läuft Gefahr abzurutschen. Am besten Nudeln und Sauce nach dem Kochen sofort vermischen und in einer vorgewärmten Schüssel servieren.

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