Ein kleines Lexikon

Nudeln: Das sind die beliebtesten Sorten

Es muss schnell gehen und nicht viel ist im Haus? Oft kommen dann Nudeln in den Topf und auf den Tisch. Die Nudelsorte ist dabei meist beliebig. eKitchen hat die leckersten zusammengetragen und klärt über die kleinen Unterschiede auf.

Datum:
Frau isst Spaghetti

Lecker! Spaghetti sind die bekanntesten Nudeln. Doch wie heißen die kurzen, dicken, langen und dünnen Verwandten?

Die Pasta kommt aus Italien, ist doch klar. Im Supermarktregal fällt die Kaufentscheidung je nach Angebot oder der Form. Nudeln lassen sich grob in Eier-, Hartweizen-, Vollkorn-, Reis- und Kartoffelnudeln unterteilen.

Hohl, flach, dünn: Die langen Nudeln

  • Spaghetti: ist die bekannteste Nudelsorte. Sie ist lang und im Querschnitt rund. Unterschiede gibt es nur in der Dicke der Nudel und demnach auch in der nötigen Garzeit.
  • Makkaroni: Die klassische Form ist lang, im Querschnitt rund und innen hohl. Makkaroni gibt es auch in kurzer Form, am Namen ändert dies aber nichts.
  • Bandnudeln: Klingen viel schöner, wenn man sie Tagliatelle, Fettuccine oder Linguine nennt. Sie haben jedoch alle eins gemeinsam: Sie sind flach und dadurch breiter als Spaghetti und Makkaroni.

Kurz, geringelt, verschnörkelt: Die kurzen Nudeln

  • Farfalle: Heißen dank der typischen Form auch Schleifen- oder Schmetterlingsnudeln.
  • Fussili: Sie entstehen aus drei kleinen flachen Streifen, die zusammengefügt die Spiralform bilden.
  • Penne: Schräg angeschnittene Enden und innen hohl sind Charakterisika der Penne. Sie machen sie zu einer beliebten Auflaufnudel.

Gefüllt oder zum Füllen geeignet

  • Tortellini: Diese Teigtaschen heben sich durch ihre eingedrehte Form von den sehr ähnlichen Ravioli ab.
  • Ravioli: Sind wie Tortellini gefüllt, aber flach. Die Nudelkanten sind mal gezackt, mal abgerundet, aber nie eingedreht.
  • Cannelloni: Eignen sich durch ihre Größe und die Rohrform hervorragend zum Füllen und Überbacken.
  • Lasagne: Die großen Nudelplatten werden nicht im herkömmlichen Sinn gefüllt. Durch die Schichtung aus Hack-Tomaten-Mischung und Bechamelsauce lässt sich jedoch der sehr beliebte Nudelauflauf zaubern.

Galerie: Ran an die Nudel! So unterschiedlich ist Pasta

Die deutsche Konkurrenz

Auch hierzulande haben sich Nudeln etabliert und gehören zu regionalen Klassikern. Neben Buchstaben-, Zahlen-, Sternchen- und Fadennudeln für Suppen gibt es auch folgende Sorten:
  • Maultaschen: Sie ähneln den italienischen Ravioli, sind aber meist größer und eine leckere Suppeneinlage.
  • Schupfnudeln: Grundlage ist ein Kartoffelkloßteig, der zu länglichen Würsten geformt und in Fett ausgebacken wird. Sie ähneln den rundlichen, italienischen Gnocchi, die jedoch in Wasser gar ziehen.

Leckeres aus Fernost

Gebratene Nudeln mit Gemüse und süßsauer-Sauce sind ein begehrtes Gericht beim Lieferservice. Doch wie heißen die asiatischen Nudeln?
  • Glasnudeln: Mungobohnenstärke und Wasser sind die Zutaten für Glasnudeln. In Wasser eingeweicht und im Anschluss gebraten oder direkt in der Suppe gargezogen, sind sie besonders lecker.
  • Ramen, Somen, Soba & Udon: Diese aus Weizenmehl, Salz und Wasser hergestellten Nudeln sind die Grundlage von japanischen Suppen. Die beliebten Bratnudeln (Yakisoba) reihen sich hier ebenfalls ein.
  • Reisnudeln: Beliebte Nudel in Thailand, Vietnam und Indonesien. Teiggrundlage ist Reismehl. Die Zugabe von Tapiokamehl und Maisstärke erhöht die Transparenz der Nudeln.

Wissenswertes zum Schluss

Wenn Sie auf gesunde Ernährung achten wollen, sollten Sie die ei- und weißmehlhaltigen Teigwaren meiden. Greifen Sie stattdessen zu Vollkornprodukten oder Dinkelnudeln. Hier liegt der Unterschied auf der Zunge, denn Vollkornnudeln sind oft rau und können der empfindlichen Zunge sandig erscheinen. Dinkelnudeln haben diesen Beigeschmack nicht. Wenn Sie es richtig italienisch mögen, schauen Sie im Feinkostladen nach Pasta „al Bronzo“. Diese Nudeln nehmen Saucen besser an, da sie durch bronzegefertigte Düsen ihre Form und eine raue Oberfläche bekommen. Jetzt ist es an Ihnen: Probieren und entscheiden Sie, welche Sorte und Form Ihnen am besten schmeckt!
Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.