Leicht und lecker

Wie in der Antike: Natürlich Garen im Römertopf

Die moderne Küche bietet viele, verschiedene Möglichkeiten, das Kochen noch attraktiver zu gestalten. Als besonders frische und gesunde Zubereitungsmethode hat sich das Kochen im Tontopf erwiesen. Wir stellen Ihnen die Vorteile des Garens im Römertopf vor.

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Kochen im Tontopf

Im Römertopf lassen sich ganz einfach viele schmackhafte Speisen zubereiten.

Im geschlossenen Römertopf wird die Nahrung im eigenen Saft gegart, sodass kein zusätzliches Fett oder Öl benötigt wird. Besonders für figurbewusste Konsumenten ist diese Art der Zubereitung ideal. Sie ist nicht nur fettarm, sondern auch sehr gesund. Die Nährstoffe und Vitamine bleiben beim Garen enthalten, wodurch der natürliche Geschmack der Speisen intensiviert und nicht verfälscht wird. Durch die Beschaffenheit des Tontopfes ist ein Anbrennen unmöglich und die Gerichte gelingen wie von selbst.

Das Garverfahren

Das Besondere am Römertopf ist das Material. Durch die Porosität des Tons kann der Topf später beim Garen Flüssigkeit aufnehmen und mit der Zeit immer wieder an die Speise abgeben. Dadurch trocknet sie nicht aus und wird sanft und dauerhaft gegart, bis sie den gewünschten Zustand erreicht hat. Da vor dem Servieren kein Kochwasser abgeschüttet werden muss, bleiben sämtliche Aromastoffe und Vitamine vollwertig enthalten. Für den Konsumenten ist dieses Kochverfahren besonders praktisch. Die Gerichte entfalten ihre Konsistenz und ihren natürlichen Geschmack wie von selbst.

So funktioniert’s

Um Speisen im Römertopf zuzubereiten, ist vor dem Kochen die Garzeit zu überprüfen. Auch wenn der Römertopf Zeitüberschreitungen beim Zubereiten nicht übel nimmt, beeinflusst die Kochzeit die Konsistenz der Speise. Bevor der Tontopf in den Ofen geschoben wird, sollte er 10 bis 15 Minuten lang gewässert werden, damit das Behältnis Wasser aufnehmen kann. Bei großen Braten sollte man mitunter 60 Minuten für die Wässerung einplanen. Ein Vorheizen ist nicht nötig, da der Ton sonst springen könnte. Hat man den Topf in den Ofen geschoben, kann bei Elektro- und Umluftherden sofort auf die endgültige Temperatur eingestellt werden. Bei Gasherden sollte man die Temperatur langsam hochfahren. Dünsten dauert nicht so lange wie Braten und wird besonders Menschen mit einem empfindlichen Magen empfohlen. Zwischendurch sollte immer wieder überprüft werden, ob Flüssigkeit zugegossen werden muss, da gerade mageres Fleisch zum Austrocknen neigt. Nach dem Kochen kann der Tontopf zur Reinigung einfach in die Spülmaschine gegeben werden.

Die Geschichte des Römertopfes

Das Kochen im Tontopf gehört zu den ältesten Garverfahren der Menschheitsgeschichte. Schon zu Zeiten der Jäger und Sammler nutzten die Menschen Ton, um die zubereitete Nahrung vor der offenen Flamme zu schützen. Später waren es die Asiaten, die erstmals topfartige Behältnisse aus Ton fertigten, um die Nahrung hineinzulegen und zum Garen in der Erde zu vergraben. Perfektioniert wurde diese Methode schließlich von den Römern, wodurch der Topf auch seinen Namen erhielt. Die Römer bereiteten erstmals ganze Mahlzeiten im Tontopf zu. Bis heute hat sich diese Methode bewährt.

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