Ideal in der kalten Jahreszeit

Kasseler kochen - So gelingt das Salzfleisch

Kasseler eignet sich ideal als Beilage für Kohlspeisen. Doch das gepögelte und leicht geräucherte Schweinefleisch ist nicht bloß Bestandteil deftiger Eintöpfe, sondern lässt sich auch pur genießen. Wir verraten, wie Ihnen das am besten gelingt.

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Grünkohl mit Kasseler

Neben Bregenwurst und Pinkel ist Kasseler die beliebteste Fleischbeilage zu Grünkohl.

Jeder kennt Kasseler, doch nicht jedem gelingt das zarte Fleisch, das besonders in der kalten Jahreszeit gern zu Grünkohl gereicht wird. Die faserige Konsistenz des Kasselerfleisches erfordert eine vorsichtige Zubereitung. Gleichzeitig ist keine Fleischspeise so vielseitig zuzubereiten wie Kasseler.

Kasseler – Was ist das?

Das hierzulande als Kasseler, Kassler und im Österreichischen als „Selchkarree“ bezeichnete Salzfleisch besteht aus Rippenstück, Nacken, Schulter und Bauch vom Schwein. Als Beigabe in deftigen Eintöpfen wird Kasseler aufgrund seiner weichen Konsistenz und der grundsätzlichen knochenfreien Verarbeitungsform besonders gern gereicht. Doch auch als Braten lässt sich das gepökelte Fleisch ideal zubereiten. Für den Garprozess eignet sich bei Kasseler jede denkbare Methode. Sowohl im Ofen, als auch in der Pfanne und im Kochtopf gelingt Kasseler bei der aufmerksamen Zubereitung auch weniger kocherfahrenen Konsumenten.
Kasseler

Kasseler ist ein sehr zartes Fleisch von feiner Struktur, ohne Knochen.

Kasselerbraten aus dem Ofen

Möchte man Kasseler im Ofen zubereiten, eignet sich besonders eine feuerfeste Auflaufform. Der Braten kann ohne Gewürze hineingelegt und mit auf Wunsch mit Gemüse wie Zwiebeln oder Knoblauch aufgefüllt werden. Anschließend sollte dem Gemisch soviel Wasser zugesetzt werden, dass der Braten etwa zu einem Viertel bedeckt ist. Bei einem Kilo Kasseler empfiehlt sich anschließend eine Garzeit von 50-60 Minuten bei 180 Grad. Um eine gleichmäßige Erhitzung zu gewährleisten, sollte der Braten nach der Hälfte der Garzeit einmal gedreht werden. Neben der Auflaufform oder dem Römertopf lässt sich Kasseler auch im Bratschlauch zubereiten. Hierbei werden alle Zutaten in eine an einem Ende verschlossene Folie gepackt, der dann am anderen Ende ebenfalls verschlossen wird. Nun werden sowohl Fleisch als auch Gemüse gleichmäßig nach denselben Temperaturbedingungen gegart. Das Besondere: Durch den Bratschlauch behält das Fleisch noch mehr seines natürlichen Geschmacks und seiner gesunden Inhaltsstoffe bei.

Kasseler im Kochtopf kochen

Entscheidet man sich dazu, dass der Kasselerbraten im Kochtopf zubereitet werden soll, empfiehlt es sich, das Fleisch vorher kurz in wenig Fett anzubraten. Anschließend gießt man den Topf samt Fleisch mit ausreichend Wasser an und lässt das Ganze bei mittlerer Hitze zugedeckt köcheln. Dies kann je nach Größe des Bratens bis zu eineinhalb Stunden dauern. Soll das Fleisch anschließend als Eintopfbeilage dienen, kann man das fertige Fleisch nun direkt in den Eintopf geben, oder aber den Kohl direkt zum Fleisch geben. Alles zusammen sollte anschließend noch rund eine halbe Stunde zusammen weitergaren, damit das Fleisch seinen Geschmack an den Eintopf oder Kohl abgeben kann und umgekehrt.

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