Gesunde Pasta dank Spiralschneider

Voll im Trend: Nudeln ohne Nudelteig

Vegetarier und Veganer schwören schon länger auf Gemüsenudeln. Doch nicht jedes Gemüse ist als Pasta-Alternative geeignet. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die Gemüsepasta ganz einfach selbst machen und worauf Sie dabei achten müssen.

Datum:
Zucchini-Nudeln

Besonders beliebt unter den vegetarischen Nudeln: Zoodles – Nudeln aus Zucchini.

So lecker sie auch ist, hat herkömmliche Pasta einen großen Haken: Sie steckt voller Kohlenhydrate und ist daher kein Essen für Leute, die auf ihre Figur achten möchten. Mittlerweile gibt es Alternativen, beispielsweise Nudeln aus Erbsen und Linsen. Aber man kann sich auch anders helfen. Hier kommt die Gemüsepasta ins Spiel: Sie enthält kaum Kohlenhydrate, kaum Gluten und je nach Gemüsesorte nur sehr wenig Kalorien. Und mit ein bisschen Fingerfertigkeit sowie dem richtigen Spiralschneider oder dem Nicer Dicer Magic Cube gelingen sogar Spaghetti. Es gibt viele gesunde Rezepte für Gemüseschneider.

Welche Gemüsesorten eignen sich als Nudeln?

Um Gemüsenudeln zu zaubern, die nicht nur optisch, sondern auch geschmacklich etwas hermachen, ist es wichtig, dass die gewählten Gemüsesorten keinen zu penetranten Eigengeschmack haben. Obendrein sollte ihre Konsistenz fest genug sein; ansonsten kommen sie mit dem Spiralschneider nicht in Form. Die häufigsten Vertreter der Gemüsepasta sind die sogenannten Zoodles – eine Wortschöpfung aus „Zucchini“ und dem englischen Wort „Noodles“, also Zucchini-Nudeln. Zucchini sind weitestgehend geschmacksneutral und nehmen den Geschmack der Soße besonders gut auf. Ebenfalls für die Herstellung der kohlenhydratarmen Nudeln geeignet sind beispielsweise Karotten, (feste) Gurken und Kürbis. Ebenfalls geeignet ist Rote Bete, die allerdings sehr geschmacksintensiv ist. Hier sollte man deshalb besonders darauf achten, dass die Soße geschmacklich auf die Nudeln abgestimmt ist. Wenn es etwas süßlicher sein darf, lassen sich sogar Apfel und Birne verwenden.

Galerie: Die sieben beliebtesten Spiralschneider bei Amazon

Gemüsenudeln

Auch kalt ein Genuss: Je nach Belieben können Sie Gemüsenudeln als Rohkost verzehren.

So gelingt Gemüsepasta ganz leicht

Das A und O bei der Herstellung von Gemüsenudeln ist die Auswahl eines guten Spiralschneiders. Diese Küchenhelfer bringen die verschiedenen Gemüsesorten spielend leicht in die richtige Form und sorgen so dafür, dass sie dem Original aus Hartweizengrieß und Ei in Nichts nachsteht. Säubern Sie das Gemüse vor der Verwendung gründlich, damit sich keine Sandkörnchen oder anderweitiger Schmutz im Inneren des Spiralschneiders festsetzen und die Klingen abstumpfen lassen. Auch sollten Sie Stiele, Stümpfe und alles, was vom Gemüse nicht verwendbar ist, abschneiden. Je nach Sorte müssen Sie das Gemüse vorher schälen: Bei Zucchini etwa ist das nicht nötig, wohl aber bei Rote Bete. Anschließend geben Sie das Gemüse oder Obst in die entsprechende Vorrichtung des Spiralschneiders. Das Ergebnis sind feine Gemüsespiralen – Gemüsenudeln eben. Wer möchte, serviert sich mit warmer Soße. Doch die fein geschnittenen Gemüsespiralen sind auch ungekocht als Rohkost genießbar.

Rezept 1: Karotten-Nudeln mit Knoblauchsoße

Genug der Theorie – jetzt kochen wir! eKitchen hat Ihnen zwei lecker Gemüsenudelrezepte zusammengestellt, welche die Vielfalt dieser gesunden Köstlichkeit präsentiert. Da ist zunächst einmal ein herzhaftes und ganz simples Rezept für Karotten-Nudeln mit Knoblauchsoße.

Zutaten für Karotten-Nudeln mit Knoblauchsoße

1

große

Karotte

1

TL

Tahini-Paste

1

TL

Walnussöl

(oder Olivenöl)

3

TL

Zitronensaft

1

TL

Tamari

(japanische Sojasoße)

1

TL

Ingwer

(geraspelt)

1

kleine

Knoblauchzehe

(gerieben)

Schneiden Sie die Karotte mit dem Spiralschneider in Nudelform. Vermischen Sie alle anderen Zutaten miteinander, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Geben Sie die Soße anschließend über die Karotten-Nudeln und garnieren Sie diese nach Wunsch mit kleingehackter Petersilie. Die leckere Mahlzeit lässt sich sowohl warm als auch kalt genießen.

Rezept 2: Rote-Bete-Nudeln à la Caprese

Als weiteres Rezept empfehlen wir Rote-Bete-Nudeln à la Caprese. Dafür brauchen Sie:

Zutaten für Rote-Bete-Nudeln à la Caprese

1

große

Rote Beete

1

TL

Olivenöl

1

Prise

Salz und Pfeffer

5

kleine

Kirschtomaten

1

gehackte

Knoblauchzehe

3–4

kleine

Mozzarella-Kugeln

1

TL

Petersilie

(gehackt)

Nicer Dicer Magic Cube Video abspielen

Der Nicer Dicer ist eine TV-Shopping-Legende. eKitchen hat den neuen Magic Cube ausprobiert und zeigt, was er aushält und wie man es nicht machen sollte.

Heizen Sie den Ofen auf 200 Grad vor. Bereiten Sie dann zwei Bleche vor: eins mit Roter Bete, eins mit Tomaten. Zunächst schälen Sie die Rote Bete und bringen sie mithilfe eines Spiralschneiders in Nudelform. Legen Sie die „Nudeln“ anschließend auf ein Backblech, geben Sie Salz, Pfeffer und Olivenöl darüber und mischen Sie alles gut durch. Legen Sie dann die Tomaten auf ein zweites Backblech, bestreichen Sie diese ebenfalls mit Olivenöl und würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer. Jetzt kommen die Tomaten für insgesamt 15 Minuten in den Backofen. Nach fünf Minuten kommt auch das Blech mit den Rote-Bete-Nudeln in den Ofen. Nach weiteren zwei Minuten (Backzeit insgesamt bisher: sieben Minuten) legen Sie die Mozzarella-Kugeln auf die Nudeln – und nach weiteren drei Minuten (Backzeit insgesamt bisher: zehn Minuten) geben Sie den Knoblauch auf die Tomaten. Jetzt beide Bleche noch etwa fünf Minuten im Ofen lassen. Am Ende sollten die Nudeln ein wenig dunkler geworden und der Käse geschmolzen sein. Geben Sie die Nudeln auf einen Teller, legen Sie die Tomaten obendrauf und dekorieren diese Köstlichkeit mit Kräutern Ihrer Wahl. Guten Appetit!

Spiralschneider