Von der Rolle

Sushi-Bazooka für perfekt runde Maki

Für die einen ist es Kunst und die tollste Art, Fisch zu essen. Für die anderen ist es halt Gefrickel und roher Fisch. Am 18. Juni ist wieder International Sushi Day.

Datum:
Sushi Bazooka

Mit der Sushi-Bazooka gelingt die perfekt geformte Sushirolle im Handumdrehen.

2009 wurde der erste Sushi-Tag via Facebook ausgerufen. Die Botschaft war schlicht: „Iss Sushi.“ Viele folgten der Aufforderung. Bis heute ist der Trend so stark, dass (nicht nur aufgrund des Sushis) die Fischbestände vielerorts bedroht oder bereits vernichtet sind. Darum soll der Sushi-Tag Anlass sein, den nachhaltigen Fischfang zu bedenken. Genug Moral, jetzt wollen wir rollen.

Sushi selbst machen

Die japanische Köstlichkeit hat sich als Trendfood fest in Deutschland etabliert. Ständige Besuche beim Japaner drücken auf Dauer allerdings stark auf den Geldbeutel. Mit der Sushi-Bazooka kann man die beliebte Reisrolle selbst machen. Es bleibt ein eher aufwendiges Vorhaben. Zunächst Reis kochen, vielleicht sogar im Reiskocher oder gleich im vernetzten Reiskocher. Zutaten klein schneiden, Noriblätter ausbreiten und versuchen, mit der Bambusmatte eine ordentliche Sushirolle zu formen. Um wenigstens einen dieser Schritte zu vereinfachen, haben kreative Köpfe die Sushi-Bazooka entwickelt, die mit Leichtigkeit eine ansehnliche Reisrolle formen kann.

Galerie: Die beliebtesten Reiskocher

Eine wohlgeformte Rolle

Die Benutzung der Sushi-Bazooka ist simpel. Man muss die Röhre auseinander klappen, in jede Hälfte einen halben Becher gekochten Sushireis geben, die gewünschten Zutaten hinzufügen, egal ob Fisch oder Gemüse, die Röhre zuklappen, verschließen, die Rolle heraus pressen und schon hat man eine perfekt geformte Sushirolle.
Sushi Bazooka

Ohne große Mühen gelingt mit der Sushi-Bazooka eine perfekt geformte Sushirolle.

Diese lässt man am besten noch zehn bis fünfzehn Minuten im Kühlschrank abkühlen und fest werden, bevor man sie in kleine Stücke schneidet. Hübsch anrichten mit Sojasauce, Wasabi und Ingwer, und schon ist ein Besuch beim Japaner nicht mehr nötig. Darauf, ob der Geschmack auch stimmt, hat die Sushi-Bazooka allerdings keinen Einfluss.

Nicht unbedingt weniger Arbeitsaufwand

Insgesamt muss man sagen, viel Zeit spart die Sushi-Bazooka nicht. Den Reis muss man selbst kochen, die weiteren Zutaten schneidet man selbst klein und gibt alle Zutaten in die Bazooka. Allein vom Zeitaufwand ist es höchst wahrscheinlich nicht viel schneller als bei jemandem, der es gewöhnt ist, Sushi mit einer Bambusmatte zu rollen.
Die Sushi-Bazooka ist zwar praktisch, die feine japanische Art ist sie allerdings nicht. Das kreative Gerät ist online für rund 20 Euro erhältlich.

Galerie: Messer-Tipps: So schneiden die Profis

Sushi Maker

Sabine Stanek

von

Von den leckersten Rezepten bis hin zu den praktischsten Gerätschaften – auf eKitchen berichte ich vom neusten Zubehör sowie von jeder Menge Tipps und Tricks rund um die Küche.

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