Eieruhr

Wer kennt es nicht, dass berühmte Loriot-Zitat „Das Ei ist hart“. Damit sich dieses Szenario nicht bei Ihnen abspielt, empfiehlt sich eine Eieruhr. Sie sorgt zuverlässig dafür, dass Ihr Frühstücksei sicher die richtige Härte erhält. Auch wenn der Name zunächst etwas anderes suggeriert, so geht ihr Einsatzgebiet weit über das des Eies hinaus. Der praktische kleine Küchenwecker ist auch bei der Zubereitung vieler weiterer Lebensmittel und Gerichte sehr nützlich. Mithilfe der Eieruhr bleibt der Kuchen garantiert saftig, die Pasta al dente und das Gemüse bissfest und vitaminreich. Damit zählt die Eieruhr zu den Lebens(mittel)rettern unter den Küchenutensilien!

Stellvertretend steht der Begriff der Eieruhr für alle Kurzzeitmessgeräte. Ob diese Namensgebung tatsächlich auf die Zubereitung von Eiern zurück geht, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Eine andere Erklärung besagt, dass Sanduhren oftmals mit zerbröselte Eierschalen gefüllt waren und somit das Füllmaterial für die Bezeichnung verantwortlich sei. Auch wenn die Namensherkunft nicht gewiss ist, so hat sich die Eieruhr durchgesetzt und dies ist auch optisch bei diversen Kurzzeitmessern unverkennbar. Viele Modelle sind wie ein Ei geformt oder sehen gar wie ein Huhn aus. Falls Ihnen das Henne-EI-Problem auf den Wecker geht, es gibt auch klassische Designs.

In der Regel umfasst die mechanische Eieruhr eine zeitliche Messkapazität von 60 Minuten. Hochwertige digitale Eieruhren aus Edelstahl weisen oftmals eine noch größere einstellbare Zeitspanne auf. Manche Modelle verfügen zudem über ein beleuchtetes LED-Display. So können Sie selbst dann die Zeit ablesen, wenn der Hahn noch nicht einmal gekräht hat. Auch empfiehlt sich die digitale Variante, wenn Sie auf das Tick, Tock auf der Eier-Clock getrost verzichten können. Viele digitale Eieruhren sondern während des Countdowns keine Klackgeräusche ab, sondern ertönen erst, wenn bei ihren analogen Mitstreitern die letzte zerbröselte Eierschale verronnen ist.
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