Schleppen Sie noch oder zischen Sie schon?

Darum werden Wassersprudler immer beliebter

Immer mehr Menschen verzichten auf den Kauf von teurem Mineralwasser. Stattdessen wird das Sprudelwasser mit einem Gerät zu Hause selbst hergestellt.

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Mineralwasser

Frisches, sprudelndes Mineralwasser muss man nicht jede Woche in schweren Kisten nach Hause tragen. Der Trend geht zum Selbermachen mit einem eigenen Wassersprudler.

Entweder man liebt sie oder man hasst sie: die Wassersprudler wie SodaStream. Das sind kleine Küchengeräte, mit denen prickelndes Mineralwasser auf Knopfdruck selbst hergestellt werden kann. Dazu wird Leitungswasser in eine Flasche gefüllt, unterhalb des Wassersprudlers befestigt und anschließend mit Kohlendioxid versetzt. Dieses befindet sich in einem Zylinder, der im Regelfall 60 Liter des Gases beinhaltet. Ist das CO2 irgendwann aufgebraucht, muss man lediglich den Zylinder ersetzen. Eine verlockende Angelegenheit, die dem Kunden da als Alternative zum Kistenschleppen angeboten wird. Doch warum hat sich diese Technik dann immer noch nicht so sehr durchgesetzt? Müsste der Mineralwasserhandel nicht schon längst zusammengebrochen sein?
Mineralwasser Karaffe

Frühere Wassersprudler setzten auf PET-Flaschen. Mittlerweile erlaubt das Design einiger Modelle die Befüllung von Glaskaraffen. Das ist dann auch gleich noch nett anzusehen.

Eine Frage des Geschmacks

Greift man auf ein Standardgerät ohne viel Schnickschnack zurück, rentiert sich der Anschaffungspreis eines Wassersprudlers meist schon nach kurzer Zeit. Vorausgesetzt, man greift ebenso oft zum selbst hergestellten Mineralwasser wie vorher zur gekauften Flasche. Weshalb trotzdem nicht jeder von den Geräten überzeugt ist, liegt am selben Grund, weshalb es auch unterschiedliche Mineralwassermarken gibt: dem Geschmack. Selbst hergestelltes Mineralwasser ist meist großperlig, das Sprudelgefühl hält darüber hinaus nicht so lange an wie bei gut verschlossenen, fertigen Mineralwassern. Greift man zur Herstellung von Brause zusätzlich auf Sirups zurück, wird es noch kniffeliger, da unsere Geschmacksnerven an den Geschmack gängiger Markenprodukte gewöhnt sind, denen man mit Sirups nur schwer nahe kommt. Kleine Nachteile wie diese sind allerdings eine Sache der Gewöhnung. Wer sich erst einmal für einen Wassersprudler entschieden hat, möchte diesen schon bald nicht mehr missen.

Galerie: Deutschlands beliebteste Wassersprudler

Wassersprudler

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