Schnelltrockner

Wasserentzug: Dörrgerät Rosenstein & Söhne DH 25 von Pearl im Test

Dörrobst lässt sich mit geeigneten Geräten einfach selbst herstellen. Obst waschen, schneiden – rein in den Apparat! Ob auch der DH 25 von Pearls Hausmarke Rosenstein & Söhne das zuverlässig kann, hat eKitchen-Autor Gerald Sinschek ausprobiert.

Datum:
Pearl Dörrautomat

Fünf Etagen stapeln sich in dem Dörrautomaten DH 25 von Pearls Hausmarke Rosenstein & Söhne.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Der relativ günstige Dörrautomat DH 25 von Rosenstein & Söhne schließt die Etagen dicht ab und hält so das warme Klima stabil. Das Gerät trocknet schnell und effektiv bei geringerem Stromverbrauch als andere Apparate. Zwar ist die Reinigung der kleinen Gitterspalten etwas mühsam, da die Kunststoffteile nicht in die Geschirrspülmaschine dürfen, doch der günstige Anschaffungspreis macht die kleinen Fehler mehr als wett.

Pro

  • Effizient
  • Geringer Stromverbrauch
  • Günstiger Anschaffungspreis
  • Einfach zu bedienen

Kontra

  • Etwas mühsam zu reinigen
  • Stapelsystem etwas weniger komfortabel als Schubladensystem
  • Knappe Anleitung

Rosenstein & Söhne DH 25

Als Zutat im Müsli oder als gesunder Energie-Snack für zwischendurch macht sich Trockenobst sehr gut. Doch Dörrautomaten sollen auch Gemüse so viel Wasser entziehen können, dass die Lebensmittel lange haltbar werden. Der DH 25 von Pearls Hausmarke Rosenstein & Söhne ist mit 39,90 Euro ein recht preiswertes Modell.

Das bietet der Dörrautomat DH 25 von Rosenstein & Söhne

Ein Heizlüfter mit maximal 245 Watt pustet die trocknende Brise durch die fünf runden und gestapelten Dörrgitter aus Kunststoff. Ein Klarsichtdeckel verschließt den Turm nach oben. Für eine gründliche Reinigung in der Spülmaschine sind die transparenten Gitter allerdings nicht geeignet, hier muss Handarbeit die Lebensmittelreste nach dem Dörren entfernen. In der Gerätebasis findet sich neben dem Ein-/Aus-Schalter der Drehwahlregler für Temperaturen von 35 - 70 °C. Das Stromkabel ist mit rund 90 cm passabel lang. Im Gegensatz zu Dörrautomaten mit Schubladensystem müssen hier bis zu vier Etagen des gesamten Turms zur Kontrolle des Trocknungsfortschrittes in den tieferen Regionen angehoben werden. Das ist zwar etwas aufwendiger und zerstört das warme Klima im Turm komplett, hat aber ansonsten keine weiteren Nachteile. Die Wärme baut sich in dem dichten Turm mit rund 34 cm Durchmesser schnell wieder auf.

Galerie: Dörrautomat Rosenstein & Söhne DH 25 von Pearl im Test

So trocknet das Gerät Obst und Gemüse

Äpfel, Birnen, Pilze und Mangostückchen soll der DH 25 ausdörren und haltbar machen. Zwar findet sich in der Anleitung wenigstens eine Zeittabelle zu den verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, eine Temperaturempfehlung sucht man aber vergebens. Nach ersten Erfahrungen mit ähnlichen Geräten wählen wir auch hier knapp 65 °C und starten die Trocknung. Da das Gerät nicht über einen Timer verfügt, sollte man sich die Startzeit notieren. Die Apfelstückchen liegen gut gewaschen, aber ungeschält auf den Gittern, Birne und Mango sind geschält, die Pilzmischung wurde zuvor kurz über heißem Dampf blanchiert. Das soll Enzyme deaktivieren, die ansonsten den Geschmack negativ beeinflussen würden. Die Geräuschentwicklung ist vergleichsweise gering.
Nach drei Stunden sind die Pilze in der untersten Etage (weil sie tropfen können) schon ziemlich verschrumpelt, nach sechs Stunden richtig hart und trocken: Fertig – die Etage kann raus aus dem Turm! Nach neun Stunden sind die Apfel- und Birnenstückchen gut getrocknet, aber noch leicht zäh, also genau richtig. Einzig die etwas dick geschnittenen Mangospalten benötigen noch weitere drei Stunden, bis sie die richtige Konsistenz erreicht haben. Das ging flott! Der Turm scheint die Wärme besser zu speichern als beispielsweise das Schubladenmodell DH 60 desselben Herstellers. Mit weniger Leistung (= Stromverbrauch) schafft es der DH 25 in kürzerer Zeit, die gleiche Menge zu trocknen.

Rosenstein & Söhne DH 25

Gerald Sinschek

von

Kochen, Braten, Backen – meine Küche ist mein liebster Hobby- und Arbeitsraum. Dabei gilt: lieber Kuchen als Kekse, lieber Steak als Tofu, lieber Nouvelle Cuisine als molekulares Brimborium. Gegen deftige Hausmannskost spricht überhaupt nichts und „Gourmand“ begreife ich nicht als Schimpfwort.

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