Wundertee nach langen Partynächten

Pu-Erh-Tee: Roter Tee gegen Kater und Völlegefühl

Schwarzen oder grünen Tee kennt fast jeder. Der rote Pu-Erh-Tee aus China ist noch ein Geheimtipp, dabei kann er helfen, den Kater nach einer langen Partynacht zu vertreiben.

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Pu-Erh-Tee als Geheimwaffe gegen Kater

Roter Tee aus China, der Pu-Erh-Tee, gilt als Geheimwaffe gegen Kater.

Ob die Kölner Karnevalszeit, das Münchner Oktoberfest oder eine allzu lange Geburtstagssause: Es kommt vor, dass man mit einem Brummschädel aufwacht. Roter Tee aus China, der sogenannte Pu-Erh, hilft, Katerstimmung zu vertreiben und rasch wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Denn er regt die Leberfunktion an. Französische Ärzte wiesen sogar nach, dass der Alkoholgehalt im Blut nach einem Becher Pu-Erh schneller sinkt.

So bereiten Sie den roten Pu-Erh-Tee zu

Pu-Erh-Tee ist klassisch in gepresster Form (Teekuchen) im Fachhandel erhältlich. Sie bekommen ihn aber auch lose und in Teebeuteln. Als Beuteltee liegt die Ziehzeit zwischen drei und fünf Minuten. Wer in den richtigen Genuss von Pu-Erh kommen möchte, probiert die klassische Variante: Man löst zunächst die gepressten Blätter aus dem Teekuchen, am besten mit einem Teemesser. Die empfohlene Menge variiert von Sorte zu Sorte, Sie können die Blätter aber bis zu viermal aufgießen; das ist bei dem hohen Preis des Tees auch sinnvoll. Spülen Sie zunächst die Blätter, übergießen Sie sie etwa zehn Sekunden mit kochendem Wasser und trocknen Sie die Blätter anschließend. Erst jetzt beginnt die eigentliche Zubereitung, die Wassertemperatur sollte 95 Grad Celsius nicht übersteigen. Der Aufguss an sich ist sehr kurz: Zwischen zehn und maximal 30 Sekunden Ziehzeit reichen aus. Für jeden weiteren Aufguss verlängern Sie die Zeit um etwa zehn Sekunden. Das Gleiche gilt für losen Pu-Erh-Tee.

Der Geschmack von Pu-Erh

Der rote Puh-Erh-Tee schmeckt ungewöhnlich, manch einer spricht von erdig oder muffig. Lassen Sie sich nicht abschrecken, probieren geht über studieren. Wer will, verfeinert den Tee mit kandierten Ingwerstücken. Auch mit Kardamom und schwarzem Pfeffer lässt sich der Pu-Erh wunderbar kombinieren.

Qualitätsunterschiede: Sheng und Shou

Heute existieren zur Herstellung von Pu-Erh zwei Verfahren: Beim klassischen Pu-Erh werden die Teeblätter fermentiert, gedämpft und dann zu Kuchen gepresst. Die Reifung dauert mindestens fünf Jahre, entsprechend teuer ist der Tee. Er trägt die Bezeichnung „Sheng“. Bei der modernen Herstellung wird dieser Reifeprozess beschleunigt, das macht den Tee deutlich günstiger. Die Bezeichnung hierfür lautet „Shou“.

Nicht nur gegen Kater

Pu-Erh-Tee enthält Koffein, übertreiben Sie es also besser nicht mit der Menge! Er hilft nicht nur nach einer langen Partynacht, auch nach einem reichhaltigen Essen wirkt er Wunder, da er das Übersättigungsgefühl mindert. Eine Zeit lang galt Pu-Erh-Tee als Abnehm-Wunderwaffe, doch seine fettverbrennende Wirkung ist bis heute umstritten und wurde nie wissenschaftlich nachgewiesen.

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