Der Fleischreifeschrank für daheim

Mit dem Dry Ager DX500 ganz einfach Steaks & Co. trocknen

Guter Rat ist teuer, aber gutes Fleisch muss es nicht sein. Das zumindest verspricht der Dry Ager DX500, ein Fleischreifeschrank für den privaten Gebrauch. Mit ihm soll das Fleisch ganz bequem in der eigenen Einbauküche reifen.

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DRY AGER DX500

Perfekt gereiftes Fleisch aus der eigenen Küche – der Reifeschrank Dry Ager DX500 von Landig.

Gourmet-Fleisch wie im Steakhouse oder feinste Entrecôtes zuhause zu genießen: Das ist für viele Menschen mehr als nur ein schmackhaftes Dinner – es ist ein Stück Lebensqualität für den Gaumen. Zum schonenden Trocknen der Fleischspezialitäten – dem sogenannten Dry-Aging – nutzen Restaurant und Metzgereien Reifeschränke wie den Dry Ager DX1000. Vor zwei Jahren brachte die Kühlgeräte-Manufaktur Landig den Schrank auf den Markt und setzte neue Maßstäbe in ihrem Metier. Nun folgt der kleine Bruder des DX1000 für die private Küchenzeile, der Dry Ager DX500. Mit ihm soll Fleisch ganz leicht im eigenen Heim gereift werden.

Was ist Dry-Aging überhaupt?

Rindfleisch wird traditionell trocken gereift, um ein möglichst intensives und markantes Aroma zu erhalten. Über mehrere Wochen hängt es bei geregelter Lufttemperatur und -feuchtigkeit in Reifekammern, dabei reifen zusätzliche Geschmacksnuancen heran. Im modernen Betrieb der Massenherstellung von Fleischprodukten findet dieses Verfahren aber immer seltener statt. Sehr viel beliebter und günstiger ist das Reifen unter Luftabschluss ("anaerob"), bei dem das Fleisch in Vakuumbeuteln reift. Ein Nachteil dieser Prozedur ist jedoch, dass Aromen im Fleisch ohne Sauerstoffzufuhr nicht so kräftig zur Geltung kommen. Für Liebhaber gut abgehangener Steaks gibt es daher nur eine Wahl. Aber nicht nur Rindfleisch kann trocken reifen, auch Schweinerücken oder Lammkeulen kommen für den Dry-Aging-Schrank in Frage.
DRY AGER DX 500

132 Liter Volumen: Der Dry Ager DX500 verstaut ohne Mühe zwei Rückenstränge vom Rind.

Der Reifeschrank für die eigene Küche

Bisher war das Dry-Aging nur Steakrestaurants und Großküchen vorbehalten. Das Veredeln von Fleisch braucht nun mal Zeit und Platz. Für letzteres haben die Ingenieure aus dem schwäbischen Bad Saulgau jetzt eine Lösung gefunden. Mit 60x60x90 Zentimetern hat der Dry Ager DX500 beinahe Modelmaße und fügt sich in jede übliche Küchenzeile ein. Innen bietet er Raum für bis zu vier Viertel Rinderrücken auf dem Rost stehend oder zwei halbe Rücken auf dem Gehänge. 20 Kilogramm Zulast erlaubt der DX500. Wer sein Fleisch nach der Reifephase aus dem Schrank nimmt, wird somit eine Weile lang nicht hungern müssen. Der gesamte Vorgang findet automatisch und unter optimalen Bedingungen statt. Durch die Glastür hat man immer ein Auge auf den Reifegrad des Schrankinhalts.

Preiswerte Fleischdelikatessen

Beim Metzger zahlt man gerne schonmal mehr als 50 Euro pro Kilo gereiftes Entrecôte, ähnliche Steak- oder Filetpartien vom Rind kosten oft genauso viel. Diese haben dann in der Regel bereits eine bis zu 40-tägige Reifezeit hinter sich. Genau diesen Kostenfaktor kann man sparen, indem man das Fleisch in den eigenen vier Wänden trocken hängen lässt. Dauer des Reifevorgangs und Intensität des Geschmacks regelt jeder Fleischliebhaber dann nach eigenem Vorzug ganz individuell. Nach diesem Ablauf wird das Fleisch aus dem Schrank genommen, die dünne Kruste entfernt und es kann auf dem Grill oder in der Pfanne zubereitet werden. Steaks aus dem Reifeschrank sehen den „normalen“ Varianten noch recht ähnlich, haben aber eine ganz besondere Konsistenz. Sie sind fest und besitzen die typischen nussigen Aromen. Durch den Reifeprozess an der Luft verliert das Fleisch auch kaum an Gewicht, gerade einmal sieben bis acht Prozent Masse gehen verloren. Wer dann vom Fleisch die Nase voll hat, kann auch Käsespezialitäten im Dry Ager DX500 reifen lassen.
Der vollautomatische und regulierbare Reifeschrank Dry Ager DX500 der Manufaktur Landig bringt stolze 52 Kilogramm auf die Waage und kostet 1.895 Euro. Für Fleischliebhaber mit üppigem Geldbeutel und einer freien Stelle in der Küche ist er also eine Überlegung wert.

Vakuumierer

Giovanni Cardillo

von

Jeden Tag nur Tiefkühlpizza oder Nudeln mit Pesto. Als Student kocht man ja nicht. Oder doch? Man kann es zumindest versuchen!

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