Frische Früchte in Trinkform

Russell Hobbs Mix und Go- Smoothie-Maker (21350) im Test

Das Versprechen von Russell Hobbs: Der Mix und Go-Smoothie-Maker (21350) soll die Fruchtdrink-Zubereitung noch praktischer machen. Denn das Gerät mixt das Getränk direkt in der Trinkflasche. Ob dieses Prinzip funktioniert?

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Russell Hobbs "Mix und Go"

Ein leckerer Beeren-Smoothie, zubereitet im Mix und Go-Smoothie-Maker von Russell Hobbs.

Mixen und Mitnehmen, ohne viel Tamtam: Der Mix und Go-Smoothie-Maker (21350) von Russell Hobbs ist ein kompakter Standmixer, der diese zwei Funktionen vereint. Der Mixvorgang findet direkt in der Trinkflasche statt, umfüllen in ein Transportgefäß entfällt. Ob der Mixer dabei genauso gut ist wie ein , und ob die Kombilösung wirklich einen Zeitgewinn bringt, hat eKitchen für Sie getestet.

Das Kombiprinzip des Mix und Go

Mit einem Preis von 39,99 Euro (UVP) ist der Smoothie-Maker günstig. Aus diesem Grund bin ich bei diesem Gerät besonders gespannt, wie fein er meine Smoothie-Kreationen zerkleinern wird. Bevor es mit dem Mix-Test losgeht, noch ein paar Worte zum Prinzip des Gerätes.
An der Oberseite des Motorblocks – der ist kompakt und leicht, aber leider in Plastikoptik – befindet sich ein Einrastmechanismus für die Trinkflaschen. Im Gegensatz zu Standmixern mit einem Mixgefäß hackt und hobelt dieser Mixer direkt in der Trinkflasche. Dafür gibt es zwei Deckel für die Trinkflaschen. Einen ganz normalen, wie man ihn von einer Sport-Trinkflasche kennt. Und einen zweiten, der genau in jenen Einsatzmechanismus des Mixers passt und an dessen Unterseite sich ein vierflügeliges Messer befindet. Im Lieferumfang sind übrigens gleich zwei Trinkflaschen enthalten. Das finde ich gut.
RussellHobbsKitchenCollectionMixGo

Einen Knopf gibt es beim Mix und Go-Smoothie-Maker von Russell Hobbs nicht.

Mixen mit dem Modell von Russell Hobbs

Zum Mixen befülle ich die Trinkflasche mit Obst und Gemüse. Für meinen Test beginne ich mit einem Beeren-Smothie aus Erdbeeren und Himbeeren sowie mit gefrorenen Waldbeeren und Eis – schließlich möchte ich herausfinden, ob das Messer auch Härteres durchdringt, auch wenn frische Beeren den Smoothie noch geschmackvoller machen würden.
Ich schließe die Trinkflasche mit dem Messerverschluss und stülpe ihn kopfüber in den Motorblock. Einen Knopf gibt es übrigens nicht. Der Mixer startet, sobald man die Flasche leicht dreht.
Ich habe ein ähnliches Problem wie beim Konkurrenzmodell Kult X Mix & Go von WMF (hier lesen Sie den Test). Da die Flasche sehr schmal ist, verhaken sich die Beeren im oberen Drittel. Und weil das Gerät keine Intervallfunktion hat, kann ich die Beeren nur durch Schütteln lockern.
Der Smoothie-Maker ist laut – an der Obergrenze dessen, was meine Ohren vertragen. Wer hier empfindlich ist, könnte sich daran stören. Das Mixergebnis überzeugt mich dagegen. Ganz so fein, wie es ein zehnmal so teures Profigerät kann, zerkleinert der 300-Watt-Motor des Russell Hobbs die Beeren und meine anderen Zutaten wie Spinat oder Rote Bete natürlich nicht.
RussellHobbsKitchenCollectionMixGo

Die Flasche ist nicht optimal gestaltet.

Die Trinkflasche

Die beiden Trinkflaschen sind wasserdicht. Auch über mehrere Stunden kopfüber stehend, verlieren sie keine Flüssigkeit. Kleine Einschränkung: Der Dichtungsring sitzt nicht ganz fest in der Verschlusskappe. Sollte der aus Versehen mal rausfallen, ist die Smoothie-Katastrophe vorprogrammiert. Zudem stört mich die Ergonomie der Flasche, denn ihr Tragegriff ist wuchtig und das Mundstück so unförmig, dass ich beim Trinken mit der Nase am Verschluss hängen bleibe.

Fazit

Die Mix-Funktion hat der Smoothie-Maker von Russell Hobbs gut drauf. Bei der Go-Funktion gibt es dagegen leichte Punktabzüge, da ich von der Flasche nicht gänzlich überzeugt bin. Ohnehin hatte ich durch die Kombination aus Mixer und Trinkflasche keinen echten Zeitgewinn. Viel mehr sind es die kompakten Maße des Gerätes, die gerade in kleinen Küchen praktisch sind.
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Der Smoothie-Maker von Russell Hobbs überzeugt bei der Mixleistung.

Der Russell Hobbs steht in direkter Konkurrenz zum Kult X Mix & Go von WMF. Welcher besser ist? Die Mixergebnisse sind komplett identisch. Das Gerät von Russell Hobbs ist etwa zehn Euro billiger und hat eine Flasche mehr im Lieferumfang als der WMF-Mixer. Dafür muss der Käufer kleinere Abstriche machen: Das Russell-Hobbs-Gerät ist optisch weniger elegant, es ist lauter und die Trinkflasche ist weniger ergonomisch.

Russel Hobbs Mix und Go Smoothie Maker

Philipp Weber

von

Freischaffender Journalist aus Hamburg. Mit Vorliebe für gutes Essen und clevere Technik. Tätig unter anderem für eKitchen und den Stern.

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