Mineralöl in veganen Fleischersatzprodukten

Öko-Test rät von Fleischersatz ab, da zu ungesund!

Öko-Test untersuchte fleischlose Burger, Schnitzel und Würstchen – mit erschreckendem Ergebnis! Die meisten Fleischersatzprodukte enthalten Mineralölrückstände.

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Ersatzfleisch für Veganer

Es soll wie Fleisch schmecken, es darf nur keines sein.

Ich will nicht für den Tod eines Tieres verantwortlich sein“, kommentieren die meisten Vegetarier und Veganer ihre Fleischesunlust. Viele von ihnen wollen trotzdem nicht auf den Geschmack eines saftigen Steaks verzichten.
Die Lebensmittelindustrie ist schon seit längerer Zeit auf diesen Trend aufgesprungen: Fleischersatzprodukte. Sie sehen aus und schmecken wie Wurst und Steak, enthalten jedoch kein Fleisch. Ihnen wird nachgesagt, besonders gesund zu sein.
Doch die Zeitschrift Öko-Test berichtet in der aktuellen Juni-Ausgabe von merkwürdigen Funden, u.a. auch Mineralölrückständen.
Sieht aus wie Fleisch, schmeckt wie Fleisch, ist nur kein Fleisch.

Sieht aus wie Fleisch, schmeckt wie Fleisch, ist aber kein Fleisch.

Das Testergebnis

Öko-Test nahm 22 „fleischlose Fleischprodukte“ unter die Lupe. Das Ergebnis war enttäuschend. Die meisten Produkte enthalten zu viel Salz und Mineralölrückstände.
Nur ein einziges Produkt – „Gut Bio Soja-Schnitzel“ für 1,85 Euro von Aldi Nord – erhielt die Note „gut“. Alle anderen erreichten die Noten „befriedigend“ bis „ungenügend“. Besonders schlecht schnitten „Eden Vegetarische Fleischwurst“ aus dem Reformhaus, „Wheaty Veganbratstück Das Schnitzel, Wiener Art“ von Topas und „Viana Veggiefresh Bratwurst mild“ von Tofutown ab.
Selbst der Testsieger von Aldi Nord enthielt Mineralölrückstände. Die Vermutung liegt nah, dass diese über die Verpackungen in die Lebensmittel gelangen. Sie stehen unter Verdacht, krebserregend und erbgutverändernd zu sein. Das Testergebnis setzt sich allerdings nicht nur aus den Rückständen von Schadstoffen zusammen. Salzgehalt, Geschmack und Fett wurden ebenfalls untersucht. Neben Laboruntersuchungen kam es auch zu einer Blindverkostung mit Testpersonen.
Laut Öko-Test sind die meisten Produkte keine gesunde Alternative zu Fleisch. Es wird geraten, Bioprodukte zu bevorzugen und vor allem auf den Salzgehalt zu achten. Dieser sollte am besten unter anderthalb Gramm pro 100 Gramm liegen.

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Schauen Sie sich um, was im regionalen Bereich an Bioprodukten angeboten wird („Nachhaltig einkaufen: Was stammt aus meiner Region?“)

Bio-Produkte

Robert Basic

von

Seine Passion sind Menschen, sein Antrieb ist die Neugier.

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