Drehbarer Waffelautomat

Waffeln in Rotation: Das drehbare Waffeleisen Krups FDD95D im Test

Mit drehbaren Waffeleisen lassen sich besonders dicke Waffeln nach belgischer Art backen. ekitchen-Autor Gerald Sinschek hat den Teig im Waffelautomaten Krups FDD95D rotieren lassen.

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Waffelautomat Krups_FDD95D

Der Waffelautomat von Krups mit der Bezeichnng FDD95D ist ein drehbares Gerät mit tiefem Muster in den Platten. So sollen Belgische Waffeln gut gelingen.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Mit etwas Übung gelingen in dem Waffelautomaten Krups FDD95D erstklassige und dicke Waffeln nach belgischer Art mit tiefem Relief. An den beschichteten Platten haftet dabei kein Teig an, die Waffeln lassen sich sauber entnehmen. Das Kabel dürfte zwar etwas länger sein und der Preis ist für ein reines Waffeleisen recht hoch, aber das Ergebnis überzeugt voll!

Pro

  • Gute Funktion
  • Wertiges Äußeres
  • Praktische Details
  • Sehr gute Backergebnisse

Kontra

  • Kurzes Kabel
  • Hoher Preis

Krups FDD95D

Schick – ein drehbares Waffeleisen stand bisher noch nie in meiner Küche. Und das FDD95D von Krups macht in seinem Kunststoff-Edelstahlgehäuse richtig was her! 179,99 Euro ruft der Hersteller dafür auf, das ist ein stolzer Preis für ein Waffeleisen. Meine Erwartungen sind entsprechend hoch und ich hoffe nicht zuletzt für meine Kaffeetafel, dass sie auch erfüllt werden.

So funktioniert das Waffeleisen Krups FDD95D

Ein mit rund 80 Zentimetern etwas kurzes Kabel versorgt den Waffelautomaten mit Strom, bis zu 1.400 Watt zieht sich das Gerät je nach Einstellung. Die lässt sich stufenlos auf der Oberseite an einem großen und griffigen Drehschalter von 1 bis 6 justieren. Unter dem regelbaren Thermostaten befinden sich zwei Anzeigelämpchen für die Betriebs- und Temperaturkontrolle. Die zwei recht großen und tief strukturierten Heizplatten für Waffeln nach belgischer Art lassen sich mit je einer Auswurftaste schnell aus den Gehäusehälften entnehmen. Spülmaschinenfest sind die antihaftbeschichteten Waffelplatten laut Hersteller obendrein. Unter dem Drehgestell liegt eine Auffangschale auf dem Geräteboden. Hier soll sich zu viel eingegebener Teig sammeln, ohne die Arbeitsfläche zu verkleben.
Wenn der Waffelautomat platzsparend in den Schrank geräumt werden soll, lässt sich der drehbare Teil in vertikaler Position (90°) fixieren. Dafür befindet sich in der Vorderseite des Drehgriffes ein kleiner Druckschalter, der einen Riegel betätigt.

Galerie: Das drehbare Waffeleisen Krups FDD95D im Test

Und wie schmecken die Waffeln?

Für den Test probiere ich das im Manual auf Seite 4 aufgeführte Rezept für „dicke und saftige Waffeln“ aus. Reichlich geschmolzene Butter, viel Milch und eine Stunde Ruhezeit für den fertig gerührten Teig sollen der Clou sein! Nach knapp sieben Minuten Vorheizphase signalisiert die grüne Temperaturkontrollleuchte das Erreichen der gewählten Temperatur (Stufe 6). Je eine knappe Kelle Teig fülle ich in die beiden Segmente der Waffelplatten und schließe den Deckel. Zehn Sekunden später drehe ich den Handgriff wie empfohlen um 180°, damit sich der Teig auch in die zuvor obere Platte verteilen kann. Nach den empfohlenen drei Minuten Backzeit drehe ich das Gerät in die Ausgangsposition und öffne den Deckel: Die Waffel ist zu dunkel und die Platte nicht ganz ausgefüllt. Allerdings duftet es schon sehr köstlich in meiner Küche …
Neuer Versuch: Die Kellen sind jetzt randvoll und die Backzeit reduziere ich in meinem separaten Timer auf 2:45 Minuten. Als der Backwecker klingelt, drehe ich das Gerät und öffne die beiden Hälften. Die Waffeln sind perfekt und schmecken tatsächlich so gut wie noch nie zuvor!

Fazit

Mit etwas Übung gelingen in dem Waffelautomaten Krups FDD95D erstklassige und dicke Waffeln nach belgischer Art mit tiefem Relief. An den beschichteten Platten haftet dabei kein Teig an, die Waffeln lassen sich sauber entnehmen. Das Kabel dürfte zwar etwas länger sein und der Preis ist für ein reines Waffeleisen recht hoch, aber das Ergebnis überzeugt voll!

Krups FDD95D

Gerald Sinschek

von

Kochen, Braten, Backen – meine Küche ist mein liebster Hobby- und Arbeitsraum. Dabei gilt: lieber Kuchen als Kekse, lieber Steak als Tofu, lieber Nouvelle Cuisine als molekulares Brimborium. Gegen deftige Hausmannskost spricht überhaupt nichts und „Gourmand“ begreife ich nicht als Schimpfwort.

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