Reis bequem kochen lassen

Tristar RK-6126: Der günstige Reiskocher im Test

Ob Basmati-, Jasmin-, Natur- oder Sushi-Reis – der Tristar RK-6126 soll sie alle optimal garen. Dabei soll die Bedienung des Reiskochers denkbar einfach sein. Den praktischen Küchenhelfer hat eKitchen-Autor Christian Lanzerath ausprobiert.

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Tristar RK-6126 Reiskocher

Der Reiskocher Tristar RK-6126 hat einen beschichteten Innentopf und einen Glasdeckel.

Ein Reiskocher gehört sicher nicht zu den komplizierten Geräten in der Küche. Warum auch? Immerhin soll er einfach nur Reis kochen. Ob das nicht genauso gut im Kochtopf gelingt? Sicher! Aber ein Reiskocher – wie der Tristar RK-6126 – macht das Leben in der Küche einfacher. Auch Eier und Wasser kann man im Topf kochen, trotzdem gibt es spezielle Eier- und Wasserkocher.

Reiskochen ganz simpel

Hat man den Dreh einmal draus, geht das Reiskochen mit unserem Testgerät ziemlich einfach. Es gibt einen beschichteten Innentopf, der mithilfe des beiliegenden Messbechers mit Reis gefüllt wird. Dass die Anleitung mal von „Messbecher“ und mal von „Tasse“ spricht, ist zunächst leicht verwirrend. Aber wir können Sie aufklären: Es gibt da keinen Unterschied. Anschließend füllen Sie entsprechend der Skalierung an der Innenseite des Topfs Wasser ein. Maximal fünf Tassen lassen sich zubereiten, das entspricht etwa fünf Portionen.

Hält den Reis eine Stunde warm

Nun kommt der Innentopf in den Außentopf. Dann Glasdeckel drauf, einschalten und den Hebel an der Front auf „Cook“ stellen. Hier kann es wieder zur Verwirrung kommen, denn die Anleitung spricht von „Kochen“ und „Warmhalten“. Auf dem Gerät stehen diese Bezeichnungen aber nur in englischer Sprache. Die meisten Nutzer dürften damit aber wohl keine Schwierigkeiten haben. Nun bringt der Tristar RK-6126 das Wasser zum Kochen. Ist es vollständig verdampft und der Reis gar, schaltet das Gerät auf „Warm“. In diesem Modus hält es den Reis noch etwa eine Stunde auf Temperatur – ziemlich praktisch.

Glasdeckel leicht „undicht“

Beim Kochvorgang ist mir aufgefallen, dass die Ventilöffnung im Deckel etwas zu klein geraten ist. Zwischendurch ist einfach der Druck des Wasserdampfs zu hoch, sodass er den Deckel auf dem Rand tanzen lässt. Es klappert und dabei spritzt auch Wasser heraus. Diesen kleinen Konstruktionsfehler hätte der Hersteller besser mit einem schwereren Deckel, einer Schließvorrichtung für den Deckel oder einem größeren Ventil beheben sollen. Aber am Ende handelt es sich nur um Wasser – in der Küche dürfte das keine größeren Probleme verursachen.

Galerie: Reiskocher Tristar RK-6126 im Test

Reissorten brauchen unterschiedlich viel Wasser

Das Endergebnis weiß jedenfalls zu überzeugen. Sowohl Natur- als auch Jasmin- sowie ganz normaler Langkornreis aus dem Discounter waren absolut genießbar. Allerdings sollten Sie mit Ihrer Lieblingssorte etwas experimentieren, um das optimale Verhältnis aus Wasser und Reis herauszufinden. Denn die Skala im Topf gibt nur einen groben Anhaltspunkt. So wurde der Naturreis mit der vorgegebenen Menge Wasser sehr bissfest, während der Basmatireis etwas zu weich wurde. Der normale Langkornreis war hingegen ziemlich perfekt gelungen.

Reis vor dem Kochen gut abwaschen

Sie sollten den Reis vor dem Kochen außerdem gründlich waschen, um überschüssige Stärke von den Körnern zu entfernen. Andernfalls kann der Reis schnell anbrennen. Im Test brannte trotzdem jedes Mal eine kleine Menge am Boden des Topfs an. Aber auch das halte ich für durchaus zu verkraften, zumal er sich dank der Antihaftbeschichtung ganz einfach mit einem Schwamm reinigen lässt. Um diese Beschichtung nicht zu zerkratzen, empfehle ich, nur den mitgelieferten Reislöffel aus Plastik zu benutzen – oder gerne auch einen Holzlöffel. Ganz ungeeignet ist Metallbesteck. Übrigens: Spülmaschinengeeignet sind Gerät und Zubehör laut Hersteller leider nicht.

Fazit

Der Tristar RK-6126 tut genau das, was er tun soll: Reis kochen. Nach ein paar Probeläufen, in denen Sie das optimale Verhältnis von Wasser und Ihrer bevorzugten Reissorte herausfinden, gelingt die Zubereitung ohne großen Aufwand. Lediglich die Sache mit dem „undichten“ Deckel fand ich etwas nervig.
Christian Lanzerath

von

Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und darf täglich über die Technik in der IT-Welt und die Technik in der modernen Küche schreiben.

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