Sushi mal anders:

Kimbap - koreanisches Sushi mit Hüftsteak

Sushi kommt aus Japan, Kimbap aus Korea. Es gibt eine deftige Variante der beliebten Reis-Seetangrolle. Sie machen Sie mit unserem Kimbap Rezept zuhause einfach selbst.

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Kimbap selber machen

Kimbap ist eine koreanische Variante von Sushi – allerdings mit deftigeren Füllungen.

Sushi ist nicht ohne Grund auf der ganzen Welt beliebt und sogar beim Discounter erhältlich. Die unendlichen Kombinationen aus Reis, gesundem Seetang und frischen Zutaten erfreuen Auge und Gaumen gleichermaßen. Aber auch außerhalb Japans ist diese praktische Zubereitung beliebt. In Korea heißt Sushi „Kimbap“, was übersetzt einfach Seetang (Gim) und Reis (Bap) bedeutet. Anders als die Japaner bevorzugen die Koreaner aber seit jeher etwas deftigere Zutaten: Statt puristisch mit Fisch oder Gurke kommt in der koreanischen Variante Rindfleisch in die Reisrolle. Zusammen mit verschiedenen weiteren Zutaten entsteht ein sättigender Snack – ideal für unterwegs. Probieren Sie dieses Rezept mit Hüftsteak für koreanisches Kimbap einmal aus: Es macht sich wirklich hervorragend als Partysnack oder als schnelles Mittagessen zum Mitnehmen.

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Zutaten für 4 Rollen (40 Stück):

  • 2 Tassen Sushi Reis
  • 4 Blätter Seetang (koreanischer Seetang schmeckt ein wenig „erdiger“ als japanischer Nori)
  • 200 g Hüftsteak (gerne auch Reste vom Rinderbraten oder Roast-Beef)
  • 1 Karotte
  • 1 halbe Salatgurke
  • 1 kleiner Bund Spinat
  • 2 Eier
  • 5 etwa 1cm breite Streifen gelber, eingelegter Rettich (Danmuji, aus dem Asia-Supermarkt)
  • 2 El geröstetes Sesamöl
  • 3 EL weißer Sesam
  • 1 Prise Salz
  • Sojasauce zum Dippen

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Zubereitung Kimbap

  1. Kochen Sie zunächst den Sushi Reis nach Packungsangabe (am Besten im Reiskocher).
  2. Lassen Sie ihn auf einem Backblech abkühlen.
  3. Würzen Sie den Reis mit etwas Salz und dem Sesamöl.

Bereiten Sie die Kimbap-Füllungen vor

  1. Verrühren Sie die Eier mit etwas Salz gründlich.
  2. Backen Sie daraus ein kleines Omelett. Besonders authentisch: Lassen Sie das Omelett sanft garen, damit es seine schöne gelbe Farbe behält. Goldbraun ist hier nicht das Ziel.
  3. Schneiden Sie nun die Karotten, den Rettich und die Salatgurke in feine Juliennestreifen. Mit einem Spiralschneider geht es leichter!
  4. Schneiden Sie das Omelett ebenfalls in sehr feine Streifen.
  5. Schneiden Sie nun auch das Rindfleisch in feine Streifen und würzen Sie es nach Belieben mit etwas Salz.
  6. Braten Sie es einfach in der Pfanne an.
  7. Den Spinat blanchieren Sie in der Zwischenzeit. Marinieren Sie ihn mit etwas Sesamöl und Salz.

Kimbap füllen und rollen

Sind alle Zutaten vorbereitet und abgekühlt, machen Sie sich an die eigentliche Kimbap-Produktion.
  1. Legen Sie ein Blatt Seetang auf die Bambusmatte und geben eine gleichmäßige Schicht fertigen Sushi Reis darauf. Lassen Sie etwa einen Zentimeter frei, so sieht es aufgeschnitten schöner aus.
  2. Geben Sie die verschiedenen Füllungen genau wie beim Sushi der Länge nach auf den Reis und streuen Sie Sesamsamen darüber.
  3. Sind alle Zutaten an ihrem Platz, rollen Sie das Ganze zusammen. (Die perfekte Sushi-Rolltechnik hier)
  4. Feuchten Sie ein Küchenmesser an und schneiden sie die Rolle in bis zu 10 gleichmäßige Stücke. Mit leichten Sägebewegungen geht es ohne Patzer.
  5. Verteilen Sie das fertige Kimbap zum Servieren auf einer dekorativen Platte oder packen Sie es in eine Lunchbox zum Mitnehmen und Genießen.
Tipp: Das hier angegebene Rezept orientiert sich am koreanischen Original. Aber selbst in Korea haben sich längst alternative Füllungen etabliert, es gibt also kein richtig oder falsch. Erlaubt ist, was schmeckt – eine ideale Resteverwertung.

Reiskocher

Julia Pidoll

von

Julia Pidoll ist Weltenbummlerin und leidenschaftliche Genießerin. Auf eKitchen berichtet sie über Exotisches, Neues und auch Altbewährtes, rund um Genuss aus der Küche.