Köstliches aus Fernost

Reissorten: Reis ist nicht gleich Reis

Das Grundnahrungsmittel Reis ist wesentlich vielfältiger, als wir denken. Gerade im asiatischen Raum gibt es unzählige Sorten. eKitchen möchte Ihnen die wichtigsten einmal näher vorstellen.

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Basmati Reis

Der indische Basmati-Reis erfreut sich auch hierzulande immer größerer Beliebtheit.

Der asiatische Raum ist das Hauptanbaugebiet für Reis. Die klimatischen Bedingungen in China, Indien und anderen Teilen Südostasiens sind wie geschaffen für das Wachstum der Pflanzen. Rund 95 % des weltweiten Reisertrags stammen von hier. Dabei ist Reis nicht gleich Reis. Grundsätzlich wird zwischen Langkornreis, Rundkornreis und Mittelkornreis unterschieden. Langkornreiskörner sind mit mehr als 6 Millimetern Länge größer als die des Rundkornreises. Hier ist das Verhältnis von Länge zu Dicke größer als zwei und kleiner als drei. Alles, was zwischen diesen beiden Reistypen liegt, wird als Mittelkornreis bezeichnet. Feinschmecker unterscheiden allerdings noch viel genauer zwischen den einzelnen Sorten und verwenden diese individuell für vielfältige Gerichte.

Basmati Reis – Das gesunde Korn vom Himalaya

Der langkörnige Basmati Reis, auch Duftreis genannt, wird besonders zu orientalischen Curry-Gerichten gern als Beilage gereicht. Die Körner müssen eine Mindestlänge von 6,5 Millimetern aufweisen. Nur, wenn der angebotene Reis tatsächlich vom Fuße des Himalaya geerntet wurde, darf er sich offiziell auch als Basmati Reis bezeichnen lassen. Es gibt über ein Dutzend Sorten dieser ausgesprochen aromatischen Reisart, die zu den edelsten der Welt gehört. Der Reis ist locker, duftet aromatisch und hat einen leicht nussigen Geschmack. Darüber hinaus besitzt Basmati Reis zahlreiche Nährstoffe wie Kalium, Natrium, Jod und Zink. Hinzu kommt, dass er fettarm ist und sich der Genuss wohltuend auf den Magen auswirkt. Das enthaltene Kalium begünstigt zusätzlich die Ausschwemmung von Wasser und ist damit gut für die Nieren. Durch den angenehmen Eigengeschmack des Basmati Reis kann bei der Zubereitung auf die Zugabe von Salz verzichtet werden.

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Jasminreis – Von Thailand direkt nach Europa

Wie schon der Basmati Reis gehört auch der Jasminreis zu den sogenannten Duftreissorten. Während des Kochvorgangs entfaltet der Jasminreis ein blumiges Aroma und entfaltet einen noch feineren Geschmack als sein indisches Pendant vom Himalaya. Ursprünglich stammt der Jasminreis aus Thailand und ist dort aufgrund seiner leicht klebrigen Konsistenz die beliebteste Reissorte. Heute stammt der Jasminreis vorrangig aus Laos, Italien und Vietnam. Die Reiskörner sind kleiner als die des Basmati Reis und machen optisch einen nicht ganz so edlen Eindruck. Bei der Qualität gibt es je nach Ernte so große Unterschiede, dass Jasminreis in zwei verschiedenen Qualitätsstufen angeboten wird. Man unterscheidet zwischen dem hochwertigen „goldenen“ Reis und dem „Bruchreis“, die sich aber lediglich im Aussehen, nicht aber im Geschmack unterscheiden. Aufgrund seines leichten Eigengeschmacks eignet sich Jasminreis hervorragend als Beilage zu besonders geschmacksintensiven Gerichten wie etwa Curry, Fleisch oder Fisch. Aber auch Salate und Süßspeisen erhalten durch die Beigabe von Jasminreis eine ganz besondere Note.

Sadri Reis – Der beste Reis der Welt

Der sogenannte Sadri Reis stammt aus dem Norden des Irans und ist angeblich die beste Reissorte der Welt. Die kurzen, kräftigen Körner entwickeln beim Kochen einen intensiv-blumigen Eigengeschmack. Er ist klassisch zuzubereiten und eignet sich ideal als Beilage zu allen herzhaften Speisen. Seine Konsistenz ist cremig, die Körner glänzen strahlend weiß. Aufgrund des relativ kleinen Anbaugebiets am Kaspischen Meer gehört Sadri Reis allerdings wesentlich teurer als herkömmliche Reissorten.

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