Sushi rollen mit und ohne Hilfsmittel

Perfekte Rolltechnik für Sushi

Ob Nigiri oder Maki, die richtige Rolltechnik für Sushi ist grundlegend für die optische Darbietung und die optimale Trennung der Zutaten und für den Geschmack.

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Sushi rollen

Mit der richtigen Rolltechnik lässt sich Sushi leicht selbst zubereiten.

Richtige Rolltechnik für Sushi, denn das Auge isst mit

Sushi erfreuen mit ihrem Variantenreichtum und ihrem appetitlichen Anblick den Betrachter. Neben dem reizvollen Geschmack ist die optische Erscheinung maßgeblich für die Zubereitung. Für ein buntes und appetitliches Angebot sollten Sie auf die richtige Rolltechnik für Sushi achten.
Sushi, die beliebten kleinen Häppchen aus der japanischen Küche, enthalten viele gesunde Zutaten und sind sehr leicht. Wenn Sie selbst Sushi zubereiten möchten, gibt es einiges zu beachten. Die Herausforderung beginnt mit der Auswahl der richtigen Reissorte und endet mit der perfekten Rolltechnik für Sushi.

Mit dem richtigen Reis gelingt die Sushi-Rolltechnik

Ob Ihnen das Rollen der Sushi einfach gelingt, hängt vor allem von den Zutaten ab und davon, wie Sie sie zusammenstellen. Der Reis, der die Basis aller Sushi-Rezepte bildet, muss gut haften, damit die Sushi-Rollen in Form bleiben. Daher finden sie im Fachhandel speziellen Sushi-Reis, aber auch andere Rundkornreissorten wie Nishiki oder Kome eignen sich. Wichtig ist, dass der Reis nach dem Kochen schnell abkühlt und nur kalt verwendet wird.

Nigiri oder Maki – Welche Sushis sollen es sein?

Grundsätzlich unterscheiden sich bei der Zubereitung von Sushi zwei Grundtechniken: Die handgeformten Nigiri und die gerollten Maki. Von beiden gibt es wiederum verschiedene Versionen:
  • Hoso-Maki mit einem äußeren Nori-Blatt
  • Ura-Maki oder California Roll mit innenliegendem Nori-Blatt
  • Te-Maki, das tütenförmige Sushi
  • Hitsuji-Maki mit innerem und äußerem Nori-Blatt
  • Futo-Maki mit drei und mehr Füllungen
  • Gunkan-Maki als Schiffchen-Sushi
Eine weitere Variante stellen die viereckigen Oshi-Sushi dar, die in einer hölzernen Form gepresst werden.

Die einfachsten Rolltechniken für Sushi

Für Anfänger eignen sich Nigiri und Gunkan-Maki sowie das tütenförmige Te-Maki sehr gut. Beim Nigiri-Sushi rollen Sie den Reis mit der Hand zu einer kleinen Kugel und platzieren darauf die Zutat. Am Schluss wird die Kugel mit einem schmalen Nori-Streifen umwickelt. Für das Te-Maki rollen Sie das Nori-Blatt zu einer Tüte und füllen diese mit Reis und anderen Zutaten. Beim Gunkan-Maki rollen Sie nur Reis in das Nori-Blatt und füllen anschließend die Zutaten auf den umwickelten Reis. Die größte Herausforderung stellen die gerollten Maki-Sushi dar, denn zur Herstellung dieser Varianten benötigen Sie die richtige Rolltechnik für Sushi, bei der Ihnen die Sushimatte behilflich ist.

Maki-Sushi mit verschiedenen Ummantelungen

Sie können Sushi mit einer Ummantelung aus einem Nori-Blatt, dem typischen Seetangblatt, herstellen, eine dünne Scheibe rohen Fisch verwenden oder als besondere Herausforderung Sushi mit einer äußeren Reisschicht herstellen. So gelingt ein Hoso-Maki-Sushi:
  • Ein Nori-Blatt auf die flache Seite der Sushi-Matte legen
  • Ca. 150 Gramm Reis auf dem Nori-Blatt verteilen
  • In der Mitte die gewünschten Zutaten über die gesamte Breite verteilen
Danach heben Sie die Sushi-Matte an der unteren Seite an, klappen sie so weit um, dass alle Zutaten in der Mitte bleiben, und ziehen die Unterseite so über die Oberseite, dass dabei die Sushi-Rolle entsteht. Anstelle des Nori-Blattes können Sie eine dünne Scheibe Lachs oder anderen Fisch verwenden. Für einen Ura-Maki legen Sie ein Blatt Frischhaltefolie auf die Sushi-Matte, damit der Reis nicht an der Matte festklebt. Um die Sushi-Rolle zu zerschneiden, benötigen Sie ein sehr scharfes Messer, das Sie vor jedem Schnitt mit kaltem Wasser abspülen sollten.

Sushi rollen ist gar nicht schwer

Anfangs klingt es kompliziert, die Rolltechnik für Sushi richtig anzuwenden, aber mit ein wenig Übung werden Sie schnell feststellen, dass es gar nicht schwer ist.

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