Rund und lecker

Von wegen Cholesterin: So gesund sind Eier wirklich

Gerade aufgrund ihres hohen Cholesteringehalts haben Eier einen schlechten Ruf. Dabei stecken in den runden Eiweiß-Lieferanten auch allerhand gesunde Nähr- und Inhaltstoffe. ekitchen geht dem Mysterium Ei auf die Spur.

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Gesunder Eier

Ob als Rührei, gekocht, in Kuchen oder zu solch kleinen Köstlichkeiten aufbereitet: Das Hühnerei gehört zu den meistverzehrten Produkten der Welt.

Kaum ein Nahrungsmittel wird in Deutschland häufiger verspeist, als das Hühnerei. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr rund 17 Milliarden Eier an den Verbraucher verkauft. Angesichts der vielen Nahrungsmittel, in denen Eier enthalten sind, ist dieser Wert sogar noch wenig. Doch trotz ihrer immensen Beliebtheit entstehen auch immer wieder Zweifel an der vermeintlichen Gesundheit des Eis. Schließlich enthalten sie nicht nur das für den Körper schädliche Cholesterin, sondern weisen auch eine erhöhte Salmonellengefahr auf. Das Ergebnis sind angeblich ein erhöhtes Herzinfarktrisiko, Fettleibigkeit und Vergiftungen. Doch wie bei allen anderen Nahrungsmitteln gilt auch im Falle von Eiern: Das Erfolgsrezept ist die Ausgewogenheit.

Nicht zu viel, nicht zu wenig

Ein Nahrungsmittel kann noch so gesund sein, ernährt man sich ausschließlich von diesem einen ist das auf Dauer ungesund. Das gilt natürlich auch für Hühnereier. Sowohl Cholesterin als auch das im Ei enthaltende Fett sind wichtige Nahrungsmittelbausteine für den Körper. Nimmt man jedoch zu viel davon in sich auf, ist dies für die eigene Gesundheit auf Dauer nicht förderlich. Genießt man Eier jedoch in Maßen, entfalten auch die vielen gesunden Inhaltsstoffe ihre Wirkung. Und von diesen hat ein durchschnittliches Hühnerei ganz schön reichlich. Es enthält alle für den Menschen wichtigen Aminosäuren, reichlich Vitamin A, Vitamin D, Vitamin E und Beta-Carotin, den Serotonin-bildenden und dadurch stimmungsaufhellend wirkenden Stoff Tryptophan sowie Lutein und Zeaxanthin, die für die Gesundheit der Augen wichtig sind. Beim Eierkauf sollte jedoch die Herkunft der Eier berücksichtigt werden. Nur die Eier eines gesund aufgewachsenen Huhns enthält das Maximum an gesunden Inhaltstoffen. Hühner, die in Legebatterien oder in Bodenhaltung leben, produzieren Eier mit nur einem Bruchteil an Vitaminen.

Was tun bei Allergien?

Heutzutage leiden immer mehr Menschen an Allergien. Eine Hühnereiweißunverträglichkeit schlägt sich besonders auf den Genuss von Hühnereiern nieder. Die Symptome reichen von Bauchschmerzen über Übelkeit bis hin zu Hautveränderungen oder Asthma. Diese unangenehmen Nebenwirkungen haben jedoch nichts mit der Gesundheit des Eis selbst zu tun. Stattdessen reagiert jeder menschliche Organismus anders auf unterschiedliche Nahrungsmittel. Wer allergisch ist und dennoch nicht auf das Essen von Eiern verzichten möchte, der sollte seinen Körper unter regelmäßiger, ärztlicher Aufsicht langsam an Eiweiß gewöhnen. In den meisten Fällen ist eine Eiweiß-Allergie eine Sache der Gewöhnung und gibt sich mit der Zeit von selbst.

Erhöhen Eier das Herzinfarktrisiko?

Aufgrund des hohen Cholesteringehalts wird Eiern immer wieder nachgesagt, sie würden das Risiko auf einen Herzinfarkt oder anderweitige Herzkrankheiten erhöhen. Doch das eigentliche Problem sind meist die gesamten Ernährungsumstände. Wer zu Herzerkrankungen neigt, tut gut daran, mittels Sport und einer Ernährungsumstellung überflüssiges Körperfett zu reduzieren. Dies gelingt am besten, indem man seine Nahrung möglichst frei von Zucker, Getreide und Pflanzenölen hält. Der Verzicht auf Hühnereier bringt hingegen nichts.
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