Mit Käse überbacken

Mini-Pfannen für Maxi-Spaß: Raclettes im Test

Wer kann schon geschmolzenem Käse mit goldbrauner Kruste widerstehen? Wir haben fünf Raclettes geprüft und verraten, welches Gerät für das perfekte Kocherlebnis auf den Tisch gehört.

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Raclette Social Dining

Ein gutes Raclette macht nicht nur an Silvester Spaß.

Die Küchengeräte-Hersteller bringen unter dem Kunstwort „Social Dining“ neue Produkte unters Volk. Und die sind oft erstaunlich preiswert. Bereits unter 30 Euro geht es los. Wie gut ist so ein günstiges Raclette oder sollte man lieber mehr investieren? Der Test zeigt die Unterschiede.

Krosser Käse im Pfännchen

Ran ans Raclette: Hier bekommt jeder Social-Dining-Gast ein kleines Pfännchen, in dem er seine Köstlichkeiten überbackt. Zudem hat jedes getestete Modell auf der Oberseite eine Grillplatte für Fleisch, Brot & Co. Gegenüber einem waschechten Tischgrill mangelt es hier aber an Hitze und Komfort: Die Modelle von Severin und Tristar schafften keine 250 Grad, der Severin RG 2341 sogar nur 218 Grad. Die Steinplatten bei Severin und Tristar brauchen zudem über 20 Minuten zum Aufheizen – eine Geduldsprobe bei großem Hunger.

Galerie: 5 Raclette-Grills im Test

Fondue-Set-Test Kela 10968

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Heiße Pfanne?

Viel wichtiger ist jedoch das Ergebnis in der Pfanne: Im Test zeigte sich, dass die Raclette-Grills bei der Käseschmelze ein paar Probleme mit einer gerechten Temperaturverteilung hatten. Beim WMF Lono und Tefal RE4588 schmolz der Käse in verschiedenen Pfännchenfächern mal schneller, mal langsamer. Mit etwas Geduld gab es aber für alle Gäste lecker gebräuntes Raclette. Die Bedienung bereitete kaum Probleme: Hier störten Details, etwa wenn Ausschalter (Rommelsbacher, WMF) oder Temperaturregler fehlen (WMF, Tefal, Tristar) oder die Pfännchen wackeln, weil eine Schienenführung fehlt (Tefal). Und das Saubermachen danach? Kein Problem: Selbst wenn Pfanne und Grillstein, wie bei Severin, nicht in den Geschirrspüler dürfen, sind die Teile nach Einweichen in kaltem Wasser schnell gereinigt. Das beste Raclette im Test kommt von Rommelsbacher. Das RCC 1500 sichert sich mit der besten Handhabung beim Grillen und Schmelzen sowie hoher Gerätequalität verdient den ersten Platz.
Tischgrill-Test Philips HD4419/20

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Fazit: Raclette

Wenn es mit Käse überbackene Köstlichkeiten sein sollen, dann sorgen alle fünf getesteten Raclettes für leckere Ergebnisse. Bei der Bedienung, Zubereitung und Geräte-Qualität zeigen sich jedoch Unterschiede: Testsieger Rommelsbacher RCC 1500 ist zwar der teuerste Vertreter im Testfeld, erreichte aber als einziger ein „sehr gut“ bei der Handhabung. Der Tristar ist zwar kein Raclette-King und mit vier Pfännchen auch nur für kleinere Runden geeignet – der Preis von 24 Euro ist jedoch unschlagbar.

Raclette

Michael Huch

von

Redakteur und Content Manager, interessiert sich für Technik und mag Dinge, die den Alltag erleichtern. Egal ob unterwegs, im Garten oder der Küche.

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