Heiße Pfännchen zu Silvester und Co.

Raclette–Grill: Die Alternative zum Fondue

Abendessen in Gesellschaft sind besonders zu den Feiertagen gefragt. Welche Möglichkeiten und Köstlichkeiten Ihnen ein Raclette–Grill gegenüber dem Fondue bietet, verrät eKitchen. Lesen Sie auch, was besonders lecker und geeignet ist.

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Raclette–Grill und –Pfannen

Ein Abend am Raclette–Grill ist vielseitig und abwechslungsreich.

Sie machen oft und gern Fondue, besonders an Silvester oder zu Geburtstagen? Bisher hat sich niemand beschwert oder gesagt, es wäre mal an der Zeit für etwas Neues. Warum auch? Altbewährtes und Bekanntes wird genau so zur Tradition. Und doch: Trauen Sie sich mal an einen Raclette–Grill und der Fondue–Topf bleibt im Schrank. Lassen Sie sich überzeugen, dass es gar nicht schlimm ist, mit eingefahrenen Traditionen zu brechen. Ein Raclette–Grill, anstelle von Käse– oder Fett–Fondue, bietet Ihren Gästen außerdem eine Speisenvielfalt, die sie mit Gabel und heißem Topf nicht erreichen können.

Raclette: Grillen Sie bunt!

Ein Raclette–Grill besteht aus einer Platte oben und einer Ebene darunter. Die standardmäßige Funktionsweise ist simpel: Oben braten oder grillen Sie die rohen Zutaten und unten überbäckt der Grill. Dafür gibt es Pfännchen für zwei bis 16 Personen – je nach Bedarf. Eine große Auswahl an Raclette–Grills finden Sie bei Amazon – jetzt stöbern und kaufen. Soweit die Theorie, doch was kommt in die Pfännchen und was auf den Grill? Ob mit Fleisch oder ohne, durch Grillen bzw. Braten und Überbacken, kommt jeder in den Genuss einer kleinen heißen Pfanne. Garen Sie lecker knusprige Filetstücke von Rind, Lamm oder Huhn auf der oberen Platte. Auch Pilze, Kartoffeln, Paprika, Tofu und festes Fischfleisch lassen sich herrlich anbraten. Wichtig ist hier nur, dass Sie die Stücke klein und die Scheiben dünn schneiden. Im Anschluss an das Braten oben, füllen Sie nämlich Ihr Pfännchen nach Belieben, belegen es mit Raclette–Käse und schieben es in die untere Ebene des Raclette–Grills. Was Sie für das Füllen der Pfännchen anbieten, hängt selbstverständlich auch vom Geschmack Ihrer Gäste ab. So wird es beispielsweise mit Oliven, Feta, Serrano–Schinken und getrockneten Tomaten aromatisch mediteran.

Galerie: Der Raclette–Grill: Kleine Happen richtig lecker

Öl oder Butter: Kommt Fett auf den Raclette–Grill?

Neuere und auch die meisten älteren Raclette–Grills haben beschichtete Platten und Pfannen zum Garen der Zutaten. Aus diesem Grund ist ein Beträufeln oder Begießen mit Öl gar nicht notwendig. Außerdem wird die Platte sehr heiß, sodass Fett und Bratensäfte bei zusätzlichem Gebrauch von Öl stark spritzen. Haben Sie ein älteres Modell zu Hause, können Sie den Grill sehr dünn mit Öl bepinseln. Nehmen Sie in diesem Fall aber keine Butter! Wenn Sie auf die Zugabe einer gesunden Menge Raps– oder Olivenöl nicht verzichten möchten, geben Sie es einfach vor dem Befüllen in das Pfännchen. Dann haben Sie nicht nur eine leckere Speise, sondern sind auch mit den wichtigen Fettsäuren versorgt.

Oben drauf und dazu: Dips und Beilagen für den Raclette–Grill

Zu Fleisch, Gemüse oder Fisch dürfen natürlich auch die Beilagen und Saucen nicht fehlen. Da die Zubereitung auf einem Raclette–Grill ziemlich fettig ist, sollten Sie hier aber auf einen gesünderen Ausgleich achten. Statt eines Weißbrotbaguettes zum käsigen Pfännchen, greifen Sie doch zum Vollkornbrot. Auch kleine kernige Mini–Vollkornbrötchen passen hervorragend dazu. Bei knackig gebratenem Gemüse machen sich fettarme Joghurtsaucen gut. Mit leichten Gewürzen wie Paprika, Dill, Basilikum sowie Salz und Pfeffer abgeschmeckt, ergeben sie eine leckere und leichte Ergänzung.
Ein Abend am Raclette kann lang werden, denn das Essen ist die ganze Zeit warm und frisch. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt und immer wieder lassen sich neue Kreationen entdecken. Bereiten Sie ausreichend Zutaten vor, schneiden Sie sie klein und füllen sie in Schüsseln oder auf Tellern ab. Dann kann sich jeder beliebig bedienen und kreativ herumprobieren.

Raclette-Grills

Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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