Kalorien à la carte

Restaurantbesuche als Dickmacher: Besser zu Hause kochen

Wer auf seine Figur achtet, isst besser zu Hause: Eine US-Studie ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Restaurantbesuche dick machen.

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Restaurantbesuche machen dick

Restaurants machen dick: Dafür muss man nicht unbedingt den saftigen Burger bestellen.

In einem Fastfood-Restaurant nehmen Menschen im Schnitt 190 Kalorien mehr auf als wenn sie zu Hause kochen. Der Grund: Selbstgekochtes Essen enthält weniger Fett, weniger Cholesterin und weniger Natrium. Selbst in normalen Restaurants nimmt man 187 Kalorien mehr zu sich als daheim.

Zu Hause weiß man, wie man kocht

Das sind die Ergebnisse einer Studie um Professor Dr. Ruopeng An von der University of Illinois. Dafür wurden die Angaben von 18.000 amerikanischen Erwachsenen über einen Zeitraum von sieben Jahren analysiert. Im Detail ist die Untersuchung sicher nicht auf Deutschland übertragbar. Aber die Tendenz, beim Restaurantbesuch mehr Kalorien zu sich zu nehmen, gilt auch hierzulande. Ein weiteres Problem: Man weiß nicht genau, wie das Essen zubereitet wird. Am heimischen Herd hat man hingegen die volle Kontrolle.

Fastfood mit weniger Cholesterin

Ein überraschendes Ergebnis der Studie: Besucher normaler Restaurant nehmen fast 60 Milligramm Cholesterin mehr auf als beim Essen zu Hause, Besucher von Fastfood-Restaurants hingegen nur 10 Milligramm. Wenn man bedenkt, dass die empfohlene Aufnahme von Cholesterin bei maximal 300 Milligramm pro Tag liegt, deckt man mit einem Restaurantbesuch schon ein Fünftel davon ab.
Christian Lanzerath

von

Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und darf täglich über die Technik in der IT-Welt und die Technik in der modernen Küche schreiben.

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