Innovative Kühl- und Kochgerätschaften

Die IFA 2015 – Neuheiten in der Küche

Vom 4. bis 9. September findet in Berlin die jährliche Funkausstellung statt. Wir werfen einen Blick auf die Trends im Bereich der Haushaltsgeräte und geben einen Überblick über die Highlights der Messe.

Datum:
Siemens iQ500

Der Internet-Kühlschrank kommt: Im Siemens iQ500 stecken zwei WLAN-Kameras, mit denen Sie sich über den Kühlschrankinhalt auf dem Laufenden halten.

Ganze sechs Tage lang stehen auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin die Neuheiten und Innovationen der führenden Haushaltsgeräte-Hersteller im Mittelpunkt. Neben des Trends zur vollkommenen Vernetzung, dem so genannten „Smart Home“, geht es in diesem Jahr vor allem um Nachhaltigkeit, Energie-Effizienz und Ressourcenschonung, Gesundheit sowie Zeitersparnis und die neuesten Designs bei elektronischen Groß- und Kleingeräten.

Großgeräte und ihr modernes Design

Durch das erhöhte Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein der Konsumenten ist der sparsame Einsatz von Energie und Wasser ein Dauerthema auf der IFA. Ob Geschirrspülmaschinen, Backöfen oder Elektro-Kleingeräte: Hersteller bauen auf Energieeffizienz und eine schnelle und effektive Arbeitsweise. Bei Kühlschränken und Gefriergeräten liegt der Schwerpunkt darüber hinaus auf Frische und Haltbarkeit – außerdem geht (endlich) der lang angekündigte Internet-Kühlschrank in Serie: Im Siemens iQ500 stecken zwei Kameras, sodass Sie von unterwegs sehen können, was noch in Ihrem privaten Kühlregal steht.

Die Vernetzung schreitet voran

Die digitale Vernetzung anderer Elektrogeräte kommt auf der IFA ebenfalls nicht zu kurz. Namhafte Firmen entwickeln Apps und Computerprogramme, mit denen sich die Küche ortsunabhängig mit dem Smartphone bedienen lässt. Die Designs werden schlanker und orientieren sich verstärkt an internationalen Standards. Glatte Arbeitsoberflächen in schlichtem Weiß oder Schwarz gehören zu den optischen Trends des Jahres. Auch Knöpfe und Tasten verschwinden nach und nach aus der Küche. Digitale Bedienoberflächen mit Touch-Sensoren sparen Platz und verhelfen dem Design zu Eleganz. Auch die Kombination mehrere Geräte in einem wird auf der IFA 2015 zum Thema. Kühlschränke lassen sich via Knopfdruck in ein Gefriergerät verwandeln. Backöfen lassen sich zusätzlich als Dampfgarer und Mikrowelle verwenden. Die folgende Bildergalerie zeigt einzelne IFA-Neuheiten in der Übersicht.

Galerie: Das zeigen die Firmen auf der IFA 2015

Kleingeräte – Die Kreativität kennt keine Grenzen

Auch bei den Trends der Küchen-Kleingeräte steht das neue Gesundheitsbewusstsein im Mittelpunkt. Die zunehmende Beliebtheit frischer Drinks, Shakes und Smoothies führt zu einem wachsenden Angebot von Handrührgeräten, Stabmixern und Zerkleinerern. Wem diese Geräte zu viel Platz wegnehmen, der ist vielleicht mit einer Allzweck-Küchenmaschine besser bedient. Multifunktionale Kleingeräte können mehrere Arbeiten auf einmal erledigen und übernehmen damit viele Arbeiten in der Küche. Je mehr Geld man zu investieren gewillt ist, desto breiter ist das Leistungsspektrum. Vom Sahne schlagen über Teig kneten, bis hin zum Rühren, Zerkleinern, Mahlen und Mixen bieten Multifunktionsgeräte vielfältige Möglichkeiten der Speisenzubereitung. Bei einigen Geräten stehen mehr als 100 verschiedene Programme zur Auswahl.

Bluetooth & Co. auf der Arbeitsplatte

Auch bei Kleingeräten ist außerdem der Trend zur Bedienung per Smartphone erkennbar: So ist die Tefal ActiFry Smart XL die erst Heißluft-Fritteuse, die sich per Tablet über Bluetooth steuern lässt. Ein neuer Bereich auf der IFA 2015 widmet sich dem sogenannten Fun-Cooking. Dieser widmet sich Speisen, mit denen ein einmaliger Zubereitungsvorgang verbunden ist. Raclette- und Fonduegeräte, Fritteusen, aber auch Waffeleisen und Cupcake-Maker bieten abwechslungsreiche Kocherlebnisse und sind mit vielfältigen Funktionen ausgestattet.

Dauerbrenner Kaffeemaschine

Der Markt für Maschinen zur Heißgetränkezubereitung boomt. Ob Kaffee, Espresso oder Cappuccino: Heutzutage benötigt man lediglich ein einziges Gerät, um schmackhafte Getränke jeder Art herzustellen. Dabei reicht die Bandbreite von Kaffee-Vollautomaten über Portions- und Espresso-Maschinen bis hin zur klassischen Filterkaffeemaschine. Neben koffeinhaltigen Getränken rückt dieses Jahr auch erstmals der Genuss von Tee in den Mittelpunkt. Die meisten Geräte besitzen eine integrierte Teeaufbrühfunktion. Wer hingegen vollkommen auf Kaffee verzichtet, der ist mit einem Teebereiter gut bedient. Dieser nimmt nicht nur weniger Platz weg als ein Kaffeeautomat, sondern überzeugt auch durch sein schlichtes, einfach zu bedienendes Design.

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