Pasta aus dem Drucker

Pasta Rosa oder Luna: Barilla arbeitet am 3D-Drucker für Nudeln

Handgemacht oder aus der Packung – so kennen wir unsere Pasta. Doch aus dem 3D-Drucker und dazu noch in ganz außergewöhnlichen Formen? So stellt sich zumindest Barilla die Zukunft der italienischen Spezialität vor.

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Pasta aus dem 3D-Drucker

Pasta Rosa: Nudeln in Form einer Rosenblüte könnte ein 3D-Drucker in die Tat umsetzen.

Auf der Weltausstellung in Mailand präsentiert der italienische Pastahersteller Barilla aktuell einen 3D-Drucker für Nudeln. Schon im vergangenen Jahr hatte die Firma mit solch einer Konstruktion experimentiert, allerdings dauerte es damals noch 20 Minuten für einen ganzen Teller Pasta – inzwischen sind es nur noch 2 Minuten. Nach wie vor handelt es sich aber um einen Prototyp.

Nudeln in nie dagewesenen Formen

Anders als ein normaler 3D-Drucker, wird der Pastadrucker nicht mit Kunststoffen gefüllt, sondern mit Nudelteig. Daraus lassen sich Formen gestalten, die in der industriellen Fertigung völlig unmöglich und sogar handgemacht nur sehr schwierig zu gestalten sind. Sollte der 3D-Drucker auf den Markt kommen, könnten Restaurants und – je nach Preis des Geräts – auch Hobbyköche daheim Nudeln in fast allen erdenklichen Formen herstellen und den Gästen anbieten.

Designwettbewerb zeigt Potenzial

Im letzten Jahr rief das 3D-Drucker-Start-up Thingarage im Auftrag von Barilla zu einem Designwettbewerb auf. Die Teilnehmer sollten möglichst ungewöhnliche Nudelformen erschaffen und ihre Kreationen einreichen. Als Sieger setzte sich unter anderem Rosa von Loris Tupin aus Frankreich durch. Diese Nudel sieht aus wie eine Rosenblüte, die aufgehen soll, wenn man sie im Wasser kocht. Ein anderer Preisträger erinnert an einen Vollmond mit Kratern. Luna, so der Name des Pastaentwurfs, soll das Zusammenspiel aus Pasta und Sauce verbessern.
Christian Lanzerath

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Ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht und darf täglich über die Technik in der IT-Welt und die Technik in der modernen Küche schreiben.

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