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Handmixer: Das sollte ein gutes Gerät können!

Die Auswahl an Handmixern ist groß. Da stellen sich die Fragen: Was müssen sie können und wie viel muss ich dafür ausgeben? ekitchen klärt diese Fragen und stellt fünf beliebte Handmixer vor.

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Kind mit Handmixer

Mit dem falschen Handmixer macht die Arbeit in der Küche keinen Spaß. Auf ein paar wichtige Features sollten sie beim Kauf achten.

Der Handmixer ist neben Kaffeemaschine, Wasserkocher und Toaster eines der am häufigsten genutzten Kleingeräte in der Küche: Für Pizza-, Kuchen- oder Pfannkuchenteig, Schlagsahne oder Eischnee wird er ständig aus dem Küchenschrank hervorgeholt, um seinen Job schnell und effektiv zu erledigen. Möglichst zuverlässig, leise und im Idealfall auch noch variabel. Das kleine Gerät ist schneller einsatzbereit als eine klobige Küchenmaschine, der Einsatzbereich in weiten Teilen deckungsgleich.

Was müssen die Handmixer können?

Einfache Standardmixer sind schon für sehr kleines Geld zu haben. Bereits bei 11,50 Euro beginnt die Spanne - etwa bei Amazon - die locker bis zum 10-fachen Preis hochreicht. Dabei unterscheidet sich jedoch nicht zuletzt der Lieferumfang. Bis auf Rührbesen und Knethaken ist hier nichts im Karton zu finden und auch die Elektromotoren sind in der sehr günstigen Geräteklasse mit vielleicht 200 Watt Längen von den höherpreisigen Handmixern entfernt. An einem festen Brot- oder Hefeteig scheitern solche Geräte sehr wahrscheinlich. Über mindestens 350, besser 400 oder noch mehr Watt sollte ein Handmixer verfügen, damit er nicht bei der ersten größeren Herausforderung in der Küche unter Schmorgeruch seinen Geist aufgibt. Zwar ist die Wattzahl alleine kein Garant für perfekte Ergebnisse, ein Anhaltspunkt ist sie aber allemal.

Schneller!

Mindestens ebenso wichtig, aber leider nur sehr selten in den technischen Daten erwähnt, ist die Drehzahl. Denn wenn die Rührbesen sich selbst auf höchster Stufe nur im Schneckentempo drehen wird das Sahneschlagen zum Geduldsspiel – wenn es überhaupt gelingt. Hier hilft nur ein Test im Laden. Allerdings versuchen manche Hersteller, mit speziell geformten Besen eine niedrige, und zugleich ohrenfeundlichere Drehzahl wett zu machen. Wenn es gelingt – OK.

Galerie: Ratgeber Handmixer: Fünf beliebte Geräte in der Übersicht

Haltbare Quirle

Rührbesen und Knethaken sollten am besten vollständig aus Metall sein oder zumindest einen durchgehenden Metallkern haben. Besen, die in einen Kunststoffflansch eingefasst sind, können an dieser Stelle leicht brechen, wenn das Material mit der Zeit spröde wird oder mal zu Boden fällt. Auch die Länge von Rührbesen oder Knethaken sollte ein Mindestmaß aufweisen. Insbesondere bei Rührbesen ist es sehr lästig, wenn sie nicht bis an den Boden etwa einer hohen Standard-Sahnerührschüssel reichen, weil der Hersteller zwei Zentimeter Edelstahldraht eingespart hat. Ab Unterkante Mixer sollten die Quirle mindestens 15 Zentimeter (im Zweifel Tiefe der Rührschüssel im Schrank nachmessen) lang sein, damit die Arbeit gut gelingt.

Lüftungsschlitze

Der E-Motor und damit das Flügelrad zum Kühlen bringen es auf sehr hohe Drehzahlen. Wenn die Luftaustrittsschlitze vorne seitlich am Gerätekopf liegen, bläst dort ein veritabler Sturm heraus. Wird bei laufendem Gerät Mehl oder Stärke z.B. mit der linken Hand in die Schüssel gegeben, pustet das gemahlene Getreide leicht in alle Richtungen, wenn man nicht aufpasst. Finden sich die Lüftungsschlitze hingegen an der Vorder- oder Hinterseite des Gerätes, kann das nicht so schnell passieren.

Ohne Strom läuft nichts…

…und ein zu kurzes Kabel schränkt die Bewegungsfreiheit sehr ein. Ab 100 cm, besser ab 120 cm ist das Kabel gut dimensioniert. Wenn es dann hinten am Griff allerdings steil und unbeweglich in die Höhe ragt, kann das den Komfort beim Rühren stören. Besser der Kabelaustritt ist beweglich oder etwas tiefer am Gerät angebracht.

Zubehör

Viele Handmixer verfügen über einen Heckantrieb am Gehäuse, in den sich beispielsweise ein Stabmixer oder ein Zerkleinerer samt Becher einstecken lässt. Das erhöht den Einsatzbereich zusätzlich.
Gerald Sinschek

von

Kochen, Braten, Backen – meine Küche ist mein liebster Hobby- und Arbeitsraum. Dabei gilt: lieber Kuchen als Kekse, lieber Steak als Tofu, lieber Nouvelle Cuisine als molekulares Brimborium. Gegen deftige Hausmannskost spricht überhaupt nichts und „Gourmand“ begreife ich nicht als Schimpfwort.

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