Das grüne Wunder aus dem Meer: Wakame

Wakame Salat – japanischer Algensalat mit Sesam

Beim Japaner natürlich Standard, findet sich der gesunde Algensalat „Wakame“ heute in so manchem Supermarktregal. Warum ist er so gesund?

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Wakame-Salat

Supergesund sind Algengerichte, wie Wakame-Salat. Auch bei uns ist die asiatische Speise sehr beliebt.

Kalt, grün und ein wenig glitschig – bei diesen eher unappetitlichen Attributen denken Sie vielleicht an den grünen Geist aus „Ghostbusters“? Von wegen: Die Beschreibung trifft auf ein sehr leckeres und gesundes Lebensmittel aus Japan zu. „Wakame“ ist ein spezieller Algensalat, den Liebhaber der japanischen Küche sicherlich schon häufiger gegessen haben, man reicht ihn gerne zu Sushi. Aber auch wer mit kalten Algen noch nicht so vertraut ist, lässt sich meistens schnell überzeugen. Denn der frische, knackige Geschmack ist einzigartig und in Verbindung mit etwas Sesam ein echter Genuss. Zumal eine ganze Menge guter Dinge in Wakame stecken.

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Was macht Wakame Salat so gesund?

Der wissenschaftliche Name für die für Wakame verwendete Braunalgenart ist Undaria pinnatifida, und die hat es ganz schön in sich. In Japan, China und Korea kultivieren und verzehren die Menschen die Alge seit Jahrhunderten. Sie ist ein wichtiger und zuverlässiger Jodlieferant – 10 bis 20 mg Jod befinden sich in 100 g Trockensubstanz. Die Alge kurbelt die Fettverbrennung an und hilft so beim Abnehmen. Wakame beugt möglicherweise auch einigen Krebsarten vor, beispielsweise Brustkrebs. Der hohe Eisengehalt und die günstige Wirkung auf die Haut machen Wakame zu einem echten Beautyfood. Mit einer stärkenden Wirkung auf das Herz-Kreislaufsystem ist es eigentlich verwunderlich, dass ein so gesundes Lebensmittel nicht schon längst ein fester Bestandteil unserer Ernährung ist.

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Wakame Algensalat mit Sesam selbst machen

Zutaten für 2 Portionen

  • 1 Päckchen Wakame Algen
  • Sojasauce
  • Reisessig
  • Mirin (japanischer Reiswein)
  • geröstetes Sesamöl
  • Weißer Sesam
  • optional Zucker und frischer Chili

Zubereitung Wakamesalat:

Geben Sie die Algen in eine Schüssel und gießen Sie sie mit heißem Wasser auf – 10 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit bereiten Sie das Wakame-Salatdressing zu. Dazu vermischen Sie 3 Teelöffel Sojasauce mit 2 Teelöffel Reisessig und einem Teelöffel Mirin. Am besten schmeckt Sojasauce von Kikkoman, diese ist frei von Farbstoffen und Geschmacksverstärkern. Ist Ihnen die klassische Sojasauce zu salzig, verwenden Sie einfach die mildere helle Sojasauce (Umamigeschmack bringen beide Versionen mit). Schmecken Sie nach Geschmack mit einer Prise Zucker ab und geben Sie fein gehackten Chili dazu, wenn Sie ein wenig Biss mögen.

Geröstetes Sesamöl macht einen Unterschied

Für den guten Geschmack geben Sie noch einen Teelöffel geröstetes Sesamöl dazu. Verwenden Sie wirklich das geröstete Sesamöl, den Unterschied schmecken Sie sofort! Fügen Sie zum Schluss weißen Sesam hinzu. Damit ist die Sauce fertig. Gießen Sie nun das Wasser von den Algen ab, drücken Sie diese gründlich aus und mischen Sie die Algen mit der Sauce. Stellen Sie den Salat für eine Stunde im Kühlschrank kalt, damit er gut durchmariniert. Je nach Geschmack nochmal mit Sesam bestreuen. Fertig ist ihr selbstgemachter „Goma-Wakame“ - Wakamesalat mit Sesam!
Julia Pidoll

von

Julia Pidoll ist Weltenbummlerin und leidenschaftliche Genießerin. Auf eKitchen berichtet sie über Exotisches, Neues und auch Altbewährtes, rund um Genuss aus der Küche.