Das Tüpfelchen auf dem i

Salatdressing einfach selbstgemacht

Nur mit einem leckeren Dressing kommt der Blattsalat so richtig zur Geltung. Doch nicht jedes Topping ist für jede Salatsorte geeignet. Wir geben Tipps, wie man die perfekte Mischung findet und packen zwei Rezepte für absolute Dressing-Klassiker obendrauf.

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Salat mit Dressing

Ein Salat wird erst durch das richtige Dressing besonders schmackhaft.

Dass Nudel- und Kartoffelsalate seit jeher mit Mayonaise verfeinert werden, gehört zur Allgemeinbildung unter Köchen. Doch wie sieht es mit den verschiedenen Blattsalatsorten aus? Ist Joghurtdressing für jeden Salat geeignet, oder sollte man zwischen den einzelnen Sorten unterscheiden? Mit dem richtigen Blick für die Konsistenz und den Geschmack des zu verarbeiteten Salats ist die Herstellung des richtigen Dressings ein Klacks. Bei manchen Sorten wird der Eigengeschmack durch das Topping unterstrichen. Bei anderen erhält der Salat durch das Dressing überhaupt erst Geschmack.

Welches Dressing zu welchem Salat?

Die einzelnen Salatsorten bestechen jeweils durch ihren ganz besonderen Eigengeschmack. Der Klassiker Eisbergsalat schmeckt eher mild und sollte unbedingt durch ein Dressing aufgepeppt werden. Der Eigengeschmack ist unauffällig und entwickelt sich erst durch die Salatbeigaben wie verschiedene Gemüsesorten oder das Dressing selbst. Das Gute daran: Sowohl mit einer leichten Vinaigrette als mit einer aufwändigeren Soße mit Joghurt oder Mayonaise lässt sich Eisbergsalat auf vielfältige Weise verfeinern. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Es lässt sich nach eigenem Geschmack die kreativste Salatsauce herstellen, ohne dass der Eisbergsalat den Geschmack beeinflusst. Anders sieht es bei solchen Salatsorten wie Ruccula oder Feldsalat aus. Beide Salate sind nicht nur sehr leicht, sondern schmecken obendrein sehr herb. Von vielen wird der Eigengeschmack als nussig umschrieben. Das Topping sollte diesen Geschmack nicht übertünchen, sondern unterstreichen. Ein schweres Joghurtdressing tut also weder dem Eigengeschmack, noch dem feinen Gemüse gut.
Vinaigrette

Das einfachste Salatdressing ist die Vinaigrette, bestehend aus Essig, Öl und Kräutern.

Die Vinaigrette – die Leichte

Da sich die Zutaten für eine klassische Vinaigrette in jeder Küche befinden, ist dieses Dressing gerade für Schnellentschlossene die ideale Wahl. Die leichte Soße aus Essig, Öl und verschiedenen Kräutern passt besonders zu Salaten mit starkem Eigengeschmack wie Feldsalat oder Ruccula, aber auch zu Fleisch und gekochtem Gemüse wird sie gern gereicht. In der modernen Küche ist der Ausdruck „French Dressing“ für Vinaigrette sehr beliebt. Doch Achtung: Je nach Verständnis können in einem French Dressing auch Zutaten wie Sahne, Mayonaise, Ketchup oder Joghurt enthalten sein, die mit einer eigentlichen Vinaigrette nichts zu tun haben. Unser Tipp: Im Restaurant oder bei Freunden immer nachfragen, was mit French Dressing denn tatsächlich gemeint ist. Die Herstellung einer Vinaigrette ist kinderleicht. Für vier Personen nehme man 150 ml Olivenöl und 75 ml Essig. Beides wird verrührt und mit einer Prise Salz und zwei Prisen Pfeffer abgeschmeckt. Nun lassen sich nach Belieben sämtliche Kräutersorten kleingehackt hinzufügen. Je nach Geschmack schmeckt eine Vinaigrette auch mit einem Teelöffel mildem Senf und/oder einem Teelöffel Honig. Nun wird das fertige Dressing etwa eine Viertelstunde vor dem Verzehr über den Salat gegeben. Fertig,

Für Genießer: das Joghurtdressing

Für vier Personen nehme man 150 Gramm Vollmilchjoghurt, drei Esslöffel Essig und drei Esslöffel Öl. Auch hier gilt: je nach Geschmack ist jede Form von Essig erlaubt. Bei einem Joghurtdressing eignet sich jedoch besonders ein mildes Weißweinessig. Anschließend gibt man eine Prise Salz und eine Prise Zucker hinzu und verquirlt das Ganze zusätzlich mit einem Teelöffel Senf. Anschließend lässt sich je nach Geschmack noch eine Knoblauchzehe unter das Topping geben, wahlweise eignet sich auch Zitronensaft sowie Ingwer oder Koriander. Das Dressing sollte erst kurz vor dem Anrichten über den Salat gegeben werden, damit die Salatblätter nicht matschig werden. Guten Appetit!

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