Köstlicher Nährstofflieferant

Milch: Warum sie so wertvoll und gesund ist

Milch ist eins der vielfältigsten Lebensmittel. Sie genießen Milch pur oder als Käse, Joghurt, Quark, Kefir und Butter. Aber was steckt in ihr, dass sie zu einem unverzichtbaren Teil gesunder Ernährung macht? Auf eKitchen erfahren Sie es!

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Milchbauer hält einen Milchkrug

Ob frisch vom Bauern oder aus dem Supermarkt, Milch ist in nahezu jedem Kühlschrank zu finden.

Von Beginn an spielt Milch eine bedeutende Rolle: Als Muttermilch ist sie das natürlichste und erste Lebensmittel, das nicht nur Menschen, sondern alle Säugetiere zu sich nehmen. Stellt sich der Bedarf bei Tieren beim Heranwachsen ein, ist sie für den Menschen bis ins hohe Alter wichtig. Gegenüber cooleren und derzeit viel beworbenen Getränken, die erfrischen und für regelmäßige Geschmacksexplosionen sorgen sollen, verliert Milch aber gerade bei jungen Konsumenten an Beliebtheit. Warum Sie auf keinen Fall in Vergessenheit geraten darf oder gar verteufelt werden sollte, weil undefinierte Experten ihr gern Schädlichkeit und Gesundheitsrisiken andichten, lesen Sie im folgenden.
Großmutter und Enkelin genießen gemeinsam Milch

Milch ist bei Jung und Alt beliebt und gleichermaßen wichtig für die Ernährung.

Milch: der gesunde Genuss

Sie steckt im Detail. Wer an Milchprodukte denkt, nennt Käse, Butter und vielleicht Sahne. Doch sie steckt auch in Schokolade, Eis, Kuchen oder Soßen. Milch versorgt den Organismus mit wichtigen Vitaminen, Nähr- und Mineralstoffen. Ob Kuh–, Ziegen–, Schafs– oder Büffelmilch: Mehr als 3000 Sorten Käse werden je nach Region und Tradition aus den verschiedenen Grundlagen hergestellt. Der deutsche Gaumen erfreut sich zum Großteil an Kuhmilch und das aus gutem Grund. Sie besteht aus:
  • 87 Prozent Wasser
  • 4,2 Prozent Fett
  • 3,4 Prozent Eiweiß
  • 4,7 Prozent Milchzucker (Laktose)
  • 0,7 Prozent Mineralstoffe
  • und einer Vielzahl Vitaminen
Zu den wichtigen Mineralstoffen zählen Calcium, Magnesium, Phosphor und Kalium. Auch mit Vitaminen hält sich die Milch nicht zurück: A, B1, B2, B12,D, E und K hat sie zu bieten. Wichtig hierbei ist, das sie für einen gesunden Stoffwechsel sehr gut zu verwerten sind. Für das Wachstum von Knochen und Zähnen bei Kindern sowie der Erhaltung der Stabilität bei älteren Menschen, spielt Milch eine besondere Rolle. Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren sollten im Schnitt 300 bis 400ml Milch zu sich nehmen.
junges Mädchen trinkt Milch

Ein erfrischendes Glas Milch schmeckt und zaubert einen lustigen Milchbart auf Kindermünder.

Wichtig ist es zu beachten, dass Milch kein Getränk ist, sondern ein Nahrungsmittel. Auf eine ausreichende Versorgung mit Flüssigkeit muss man also unbedingt achten, wenn die Milch ins Glas kommt und nicht als Käse oder Quark aufs Brot. Auch bei zusätzlichem Fett ist Vorsicht geboten, damit die tägliche Kalorienzufuhr im Gleichgewicht bleibt. Der Fettgehalt der Milch hängt hier von den Jahreszeiten ab. Schwankungen und Unterschiede entstehen durch veränderte Fütterungen. Können die Kühe im Sommer auf der Weide grasen und Sonne satt genießen, steigt auch der Gehalt an ungesättigten Fettsäuren in der Milch. Wer sich vor Verunreinigung oder Schadstoffen sorgt, kann sich beruhigen. Hier spielt die manchmal hinderliche deutsche Sorgsamkeit positiv in die Hände des Verbrauchers. Bevor die Milch, in welcher Form auch immer, im Supermarktregal landet, durchwandern Betriebe und Produkte unzählige Kontrollen und Qualitätstests, die optimale Produkte garantieren.

Finger weg!

Nicht nur Kinder und Teenager fallen gern auf die Tricks der Werbung rein. Bunte Verpackungen und Aufdrucke, die einen hohen Milchanteil anpreisen, führen Konsumenten oft in die Irre. Sogenannte „Kinderlebensmittel” standen zwar mehrfach öffentlich in der Kritik, halten sich aber wacker in Supermärkten und heimischen Kühlschränken. Hier ist besonders der hohe Zuckergehalt das, was Kinder so verlockend finden, nicht etwa der Milchgeschmack. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind ein gesundes Verhältnis zu Nahrungsmitteln bekommt und seinen naturgegeben feinen Geschmackssinn behält. Eine kleine Leckerei zwischendurch schmeckt dann umso besser.

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Katharina Mittag

von

Als wasch­ech­te mä­kel­bor­ger Diern, die schon als klei­ner Schie­ter mit bei­den Bei­nen im Mist stand und früh­mor­gens die Eier aus Ömings Hüh­ner­stall ge­sam­melt hat, weiß ich gute Küche und die Herkunft der Produkte zu schät­zen. Das heißt: Sel­ber ma­chen geht über sel­ber kau­fen – egal, ob Fleisch oder Ge­mü­se!

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